In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Die wirtschaftliche Erholung Japans blieb im Jahr 2021 hinter der von anderen entwickelten Volkswirtschaften zurück. Auch wenn die Krise uns wohl noch eine ganze Weile beschäftigen dürfte, ist davon auszugehen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Situation des Landes im kommenden Jahr zum Besseren entwickeln sollte.
Die Sorge vor anhaltender Inflation, steigenden Zinsen und geopolitischen Risiken belastet derzeit die Aktienmärkte. Anleger sollten dennoch auch 2022 auf Aktien setzen, wenn sie bereit sind, mehr Volatilität in Kauf zu nehmen.
„Die Covid-Variante Omikron mag zwar zu mehr Einschränkungen geführt haben, aber die wirtschaftliche Erholung bleibt dennoch widerstandsfähig. Das bedeutet, dass Aktien nicht anfällig für eine Korrektur zu sein scheinen“
Nach drei schwierigen Jahren mit sehr guten Ergebnissen fragen sich Anleger zu Recht: „Wie geht es 2022 weiter?“ Was bleibt für die Zukunft, jetzt, da eine Drosselung der Wertpapierankäufe durch die Notenbanken bevorsteht und die Inflation stark steigt?
Für die nächsten 12 bis 18 Monate wird ein relativ starkes Wachstum in den großen europäischen Volkswirtschaften erwartet.
In ihrem aktuellen „MyStratWeekly“ analysieren sie den Gegenwind für die Emerging Markets, die geopolitischen Implikationen der Energiewende, die hohen Bewertungen an einzelnen Aktienmärkten sowie die Risiken für europäische Staatsanleihen.
Nachhaltige Investitionen verzeichneten ein erstaunliches Jahrzehnt, indem Initiativen von Unternehmen, Individuen und politischen Entscheidungsträgern aufeinandergetroffen sind. Letztere waren in den letzten drei Jahren besonders aktiv.
Während Anleihen im Zuge steigender Zinssätze einen Dämpfer erleiden werden, dürften Aktien ordentliche einstellige Gewinne erzielen, da starke Unternehmensgewinne den Rückgang der Aktien-KGVs wettmachen.
Investment-Ausblick 2022: Die verzögerten Auswirkungen der politischen Konjunkturmaßnahmen werden zunächst wohl die Erträge ebenso wie die Inflation ankurbeln. Im weiteren Verlauf des Jahres 2022 dürfte sich allerdings wieder ein vertrauteres Bild einstellen.
Anleger in den Schwellenländern (Emerging Markets, EM) sehen sich einer Reihe von Belastungsfaktoren gegenüber. Die Inflation fällt hoch aus und steigt weiter.