In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Silvia Dall'Angelo, Senior Economist: "Der russische Angriff auf die Ukraine stand während dieser Woche zweifelsohne im Mittelpunkt. Während sich die humanitäre Katastrophe weiter zuspitzte, setzten sich die Finanzmärkte und Analysten mit den wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen der Ereignisse auseinander.
Die russische Invasion in die Ukraine hat die Märkte erschüttert. Die wirtschaftlichen Folgen der Krise erscheinen jedoch beherrschbar.
Die Verschärfung und Ausweitung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine ist zutiefst beunruhigend und hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Menschen, die in die Krise geraten sind. Dieser Artikel befasst sich mit den potenziellen Auswirkungen des Konflikts auf die Märkte und die Wirtschaft.
Der Inflationsschock im Euroraum hat die EZB veranlasst, ihre Geldpolitik und vor allem ihr Anleihekaufprogramm zu überdenken. Die Spekulation über neue Zinserhöhungsszenarien überlassen wir den Makroökonomen. Stattdessen fragen wir uns, welche Vermögenswerte sich in diesem neuen Umfeld am besten behaupten werden.
Aktienmärkte bieten Chancen und Risiken. Für denjenigen, der Anlageentscheidungen trifft, bedeutet es deshalb ein hohes Maß an Verantwortung, zu entscheiden, wann Chancen gesucht und wann Zurückhaltung geübt werden sollte.
Wenn die Wirtschaft Fahrt aufnimmt und die Inflation anzieht, ist es Zeit vom geldpolitischen Gaspedal zu gehen. Dieser Gedanke scheint nun auch bei der Europäischen Zentralbank (EZB) Fuß zu fassen.
Das Rosinenpicken bietet Anlegern weiterhin Chancen: Vernünftig bewertete Unternehmen, die stark nachgefragte Produkte herstellen und die Kosten auch weitergeben können, sind derzeit gefragt.
Die globalen Märkte sind geprägt von anhaltenden Spannungen bei den Realzinsen.
Die Aussichten für Aktien sind nach dem starken Ausverkauf im Januar ermutigend, da sich das globale Wirtschaftswachstum, angeführt von China, wieder beschleunigen dürfte.
„Lage ist alles.“ Was bei Immobilien gilt, gilt auch in der Geopolitik. Aufgrund von 2.295 Kilometern gemeinsamer Grenze ist die Ukraine für Russland von zentraler strategischer Bedeutung.