In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Während die Finanzmärkte durch das Auftauchen der Covid-Variante Omikron verunsichert sind, sollten Anleger nicht in Panik geraten.
Mit den Nachrichten zur Ausbreitung der Omikron-Variante des Covid-19 Virus ist die Unsicherheit an den Finanzmärkten zurückgekehrt. Die Aktienmärkte reagierten mit deutlichen Kursverlusten.
Einen Kontrapunkt zu „lauwarmen“ Outlooks für das Jahr 2022 setzt Jack Janasiewicz, Leiter Portfoliostrategie bei Natixis Investment Managers.
Mitte Dezember werden die Mitglieder des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) zu ihrem letzten Treffen des Jahres zusammenkommen.
Während im asiatischen Raum das Investorensentiment im bisherigen Jahresverlauf u.a. durch die jüngsten chinesischen Regulierungsmaßnahmen belastet wird (Entwicklung seit Jahresbeginn: CSI 300: -6,2%).
„Der Ausblick für Anleger ist weiterhin gut“, sagt Luca Paolini, Chefstratege bei Pictet Asset Management.
Dank sehr guter Gewinnentwicklung der Unternehmen haben die Aktienmärkte in den USA makroökonomische Sorgen hinter sich gelassen und neue Kurshochs erreicht.
Das Bild für 2022 ist geprägt von der Angst vor Stagflation, Chinas Strategiewechsel, einer weniger expansiven Geldpolitik, negativen Realzinsen und der politischen Neuausrichtung in Deutschland.
Die Zeiten sind hart für die globalen Finanzmärkte: Die monetären Bedingungen verschärfen sich, und Engpässe in den Lieferketten beginnen, ihren Tribut von der Weltwirtschaft zu fordern. Gleichzeitig erweist sich der Inflationsdruck als hartnäckiger als bisher erwartet.
In dem monatlich stattfindendem DJE-plusNews reflektiert Mario Künzel, Referent Investmentstrategie, die Marktgeschehnisse der vergangenen vier Kalenderwochen. Zudem gib er Ihnen einen Ausblick auf die kommenden Wochen.