In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Die COVID-19-Pandemie hat einige Anlagethemen in einer Reihe von Branchen mit außerordentlicher Geschwindigkeit vorangetrieben. Als Aktienanalyst finde ich, dass das auf keine Branche mehr zutrifft als auf die Medien- und Unterhaltungsbranche.
Auch wenn August und September nicht als gute Börsenmonate gelten, erwarten wir mit Blick auf den weiteren Verlauf des Jahres gute Aussichten für die Aktienmärkte, mit Vorteilen für Europa und den USA gegenüber Asien und den Schwellenländern.
Auch wenn China seine regulatorischen Muskeln spielen lässt und die Covid-Infektionsraten in einigen Teilen der Welt weiterhin hoch sind, werden Aktien vermutlich nicht darunter leiden, wenn sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzt.
Daniel Morris, Chief Market Strategist bei BNP Paribas Asset Management, blickt weitgehend optimistisch auf das nächste Halbjahr. In seinem ausführlichen Kommentar erklärt er, womit Investoren rechnen müssen.
Seien wir ehrlich: Zu Beginn des Jahres war nicht damit zu rechnen, dass die Rendite 30-jähriger US- Staatsanleihen so schnell unter die Marke von 2% fallen würde, nachdem sie noch im März 2021 einen Höchststand von 2,45% erreicht hatte.
Zu den Erwartungen bezüglich Wachstum und Inflation in den kommenden fünf Jahren und den Auswirkungen für Anleger haben wir vier Szenarien berechnet. Deren Gemeinsamkeit ist die zunehmende Bedeutung alternativer Anlagen zur Diversifikation.
Der DAX hat im ersten Halbjahr neue Rekordstände erreicht. Profis trauen dem Index der deutschen Topkonzerne noch 2021 den Sprung über 16.000 Punkte zu. Die Argumente der Bullen, die Gefahren.
Allmählich zeichnet sich ein Regimewechsel ab. Einstweilen gibt es aber keinen Zweifel daran, dass risikobehaftete Wertpapiere weiter zulegen können.