Wie halten sich europäische Familienunternehmen in Krisenzeiten? Birgitte Olsen, Lead Portfolio Manager der BB Entrepreneur-Strategien bei Bellevue Asset Management, über die Chancen und Herausforderungen eigentümergeführter Unternehmen in der aktuellen Covid-19-Krise.
Ein Marktkommentar von Maguy Macdonald, Global Equity Product Specialist bei Edmond de Rothschild Asset Management.
Anleger haben viel dazugelernt: Die Finanzkrise 2008 war noch geprägt von hektischem Handeln und vom Abverkauf aller Vermögenswerte – egal bei welchen Preisen.
„Resilienz“: Die Fähigkeit eines Ökosystems, sich von einer externen Störung zu erholen.
Im Berichtszeitraum setzte sich die Bärenmarktrallye, wenn auch in etwas gedämpfter Form, fort. Hoffnungen auf ein rasches Ende der „Lockdown“-Maßnahmen in Europa und den USA unterstützten dabei die Aktienkurse.
Das Team des Janus Henderson Horizon Euro Corporate Bond Fund sieht Parallelen zwischen der Finanzkrise – als ihr „in der Krise geborener“ Fonds aufgelegt wurde – und heute:
Eine Stellungnahme von Robert-Jan van der Mark, Co-Manager des Kames Global Diversified Growth Fund zu den jüngsten Entwicklungen.
Wenn sich eine V-förmige Erholung der Konjunktur als unrealistisch erweisen wird, hält Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management, einen Rückfall an den Aktienmärkten für unvermeidlich. In seinem „Strategy Weekly“ nennt er ein KGV von 21 für den S&P 500 „nicht zu rechtfertigen“.
Peter De Coensel, CIO Fixed Income bei DPAM, erwartet, dass die Finanzmärkte in einen hochvolatilen Zustand zurückfallen, je länger Maßnahmen auf sich warten lassen, die uns „zurück zur Normalität“ führen.
Die Schuldenquote der meisten europäischen Länder wird in diesem Jahr zwangsläufig um 10 bis 15 Prozentpunkte ansteigen.