Nach Ansicht von Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management, sollte die zuletzt zu beobachtende Entlastung an den Märkten nicht drüber hinweg täuschen, dass der Kontext einer Baisse nach wie vor gegeben ist.
Derzeit gilt es zwei unmittelbare Risiken zu bewältigen: das finanzielle Risiko eines Liquiditätsmangels an den Märkten und das wirtschaftliche Risiko, dass aus dem kurzfristigen Schock eine tiefe und lang anhaltende Rezession wird.
Angesichts der Kaufprogramme der Notenbanken beginnen sich die Rentenmärkte zu stabilisieren. Zusammenlaufende Spreads sollten für höhere Anleihenkurse sorgen. Auch der Goldpreis notierte zuletzt wieder etwas höher.
Gegenwärtig geschieht in der Weltwirtschaft etwas noch nie Dagewesenes: In ganzen Ländern steht die Wirtschaft mit Ausnahme wesentlicher Aktivitäten, vor allem im Gesundheitswesen, still.
Colin Dryburgh, Co-Manager des Kames Global Diversified Growth Fund, macht sich ein Bild zu den aktuellen Marktbedingungen und nimmt aus Sicht eines Multi Asset-Investors Stellung zu einigen der brennendsten Fragen, die sich Anleger momentan stellen.
In seinem aktuellen „Strategy Weekly“ greift Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management, zur Einschätzung der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Konjunktur und die Gewinnerwartungen der Unternehmen auf den Indikator der Dividenden-Futures zurück.
Aktueller Kommentar zum Thema US-Dollar im Zeichen der Corona-Krise. Autorin ist Aneeka Gupta, Director - Research bei WisdomTree.
Das Chaos an den Finanzmärkten erreichte neue Ausmaße: So verzeichnete der deutsche Leitindex Dax den zweitgrößten Tagesverlust aller Zeiten - ein Rekordminus von 21 Prozent.
Eine Rezession ist unvermeidlich, aber die Politik tut alles, um den Schaden zu begrenzen.
Die weltweiten Wirtschaftsaussichten haben sich in den letzten Wochen deutlich eingetrübt. Auch wenn sich das Coronavirus in China mittlerweile anscheinend langsamer ausbreitet, ist die wirtschaftliche Aktivität dort noch stärker eingebrochen als erwartet (Einkaufsmanagerindex bei 35,7).