Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Weltwirtschaft brutal erschüttert. Kleine und mittlere europäische Unternehmen – darunter auch viele eigentümergeführte Unternehmen – könnten gestärkt aus der Krise hervorgehen, kommentiert Birgitte Olsen, Lead Portfolio Manager des BB Entrepreneur Europe Small Fonds bei Bellevue Asset Management.
Ein nachhaltiger Aufschwung? Noch am 16. März näherte sich der CAC 40 der Marke von 3.600 Punkten, mittlerweile hat der französische Leitindex die 5.000-Marke durchbrochen.
Geschockt, und zwar im positiven Sinne, zeigten sich die Märkte von den US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Mai. Während der Konsens von einem Stellenabbau von 7,5 Millionen nach 20,7 Millionen im April ausging, überraschten die Daten mit einem Stellenaufbau von 2,5 Millionen.
„Die Shortseller haben kapituliert“, betitelt Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management seinen aktuellen „Strategy Weekly“.
Paul O’Connor, Head of the UK-based Multi-Asset Team, gives his thoughts on the dramatic gains across markets over the past few weeks, and considers the factors he believes need to be in place to sustain the ‘V’-shaped rally.
Positiv beeindruckt zeigten sich die Finanzmärkte vom Wiederaufbauplan, den EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zur Bekämpfung der Corona-Krise präsentierte. So möchte die EU 750 Milliarden Euro, die per Kredit finanziert werden sollen, in die Ankurbelung der Wirtschaft pumpen.
Eine sich verschärfende Rhetorik im US-chinesischen Handelsstreit seitens Donald Trumps sorgte an den Aktienmärkten für Verunsicherung. Hinzu kamen einige Datenveröffentlichungen, die die Schwere des wirtschaftlichen Einbruchs im März und April drastisch verdeutlichten.
Während die Aktienmärkte seit ihrem Tief im März wieder einiges aufgeholt haben, vernichten die Aktien des europäischen Bankensektors weiterhin Wert.
Eine Einschätzung der Fixed-Income-Märkte von Jeremy Cunningham, Investment Director bei Capital Group.
Im Sog der Coronavirus-Pandemie schrumpft die globale Wirtschaftsleistung, Arbeitslosenzahlen explodieren und die Einkaufslust der Verbraucher sinkt. Besonders heftig traf die Krise den Öl- und Gassektor, wo überversorgte Märkte und kurzfristige Unterbrechungen der Nachfrage für Anspannung sorgten.