Immer mehr Menschen können mit Arzneien und medizinischen Geräten immer besser behandelt werden. Allein in den USA, dem global grössten Gesundheitsmarkt, wurden 2021 50 Medikamente zugelassen.
Vorsichtiger Optimismus bei Corona sorgt für Erholung in vielen Volkswirtschaften – doch das Schreckgespenst der Inflation beherrscht die Diskussion. Was können, was sollen die Zentralbanken dagegen tun?
Anhaltende Inflation, Furcht vor einer strafferen Geldpolitik und geopolitische Spannungen, die von der Grenzkrise zwischen Russland und der Ukraine bis hin zu den Beziehungen zwischen den USA und China reichen. Diese Faktoren schüren die Unsicherheit an den Märkten und dürften Anleger in den kommenden Monaten weiter unter Druck setzen.
2021 kam es bei europäischen Aktien zu einer Rückkehr der Kapitalzuflüsse. Die Anleger wurden von der Stärke der Erholung und der berühmten TINA-Einstellung angezogen. Sie konzentrierten sich auf ESG-Fonds, deren Performance sich zuletzt als sehr vielversprechend gezeigt hatte.
Hamish Chamberlayne, Head of Global Sustainable Equities macht sich Gedanken über die Entwicklungen im letzten Quartal des Jahres 2021 und betrachtet die künftigen Chancen im Bereich Nachhaltigkeit.
In den vergangenen 10 Jahren haben sich die Ungleichheiten weltweit verschärft. Dabei begünstigten laut Jacques-Aurélien Marcireau die Maßnahmen der Zentralbanken dieses zunehmende Ungleichgewicht.
Bereits seit September 2020 sehen wir stetig steigende Strompreise an den Terminbörsen. Der Strompreis war zunächst primär getrieben durch den steigenden CO2-Preis seit März 2020.
Die kürzlich veröffentlichten BIP-Zahlen für Europa lassen auf ein starkes Wachstum in den nächsten 12 bis 18 Monaten schließen. Diese Meinung vertritt Christophe Braun, Investmentdirektor für Aktien bei Capital Group:
2021 war ein Jahr des Aufschwungs und der Erholung, und wir erwarten, dass 2022 dagegen ein Jahr der Mässigung sein wird - vor allem, was Wachstum, Inflation und Anlagerenditen anbelangt.
Selbst bei sorgsamer und umfassender Guidance durch die Notenbaken bedeute eine geldpolitische Straffung in Form höherer Realzinsen immer einen Paradigmenwechsel für die Aktienbewertungen, schreibt Axel Botte, Marktstratege beim französischen Investmenthaus Ostrum Asset Management, in seinem aktuellen „MyStratWeekly“.