In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Was können wir aus der Marktreaktion in dieser Phase lernen?
Ölpreis unter Druck: Warum ein Rückgang auf 30 USD pro Barrel wahrscheinlicher wird
Die politische Unsicherheit belastete die globalen Märkte im ersten Quartal 2025 erheblich und löste eine starke Verschiebung von Momentum- und Wachstumsaktien hin zu Value-Aktien aus – teilweise angeheizt durch Sorgen um das globale Wachstum und das Aufkommen von DeepSeek.
Die Federal Reserve befindet sich in einem geldpolitischen Dilemma: Neue US-Zölle signalisieren eine strukturelle Wende hin zu protektionistischer Handelspolitik mit langfristigem Inflationspotenzial.
Trotz der Angriffe von US-Präsident Donald Trump auf US-Notenbankpräsident Jerome Powell scheint das Vertrauen der Finanzmarktakteure in die US-Notenbank noch komplett unbeschädigt zu sein.
Nach dem starken Markrückgang im März und in den ersten Tagen des April halten wir eine technische Erholung für möglich. Generell sind die Märkte derzeit überverkauft.
Die Weltwirtschaft befindet sich immer noch in einem Handelskonflikt. Es gibt zwar für die EU und andere Länder eine Zollpause, trotzdem ist noch keine Verhandlungslösung gefunden worden.
Die Autoren: Das Strategie-Team von DJE beobachtet und bewertet die Märkte laufend anhand der hauseigenen FMM-Methode nach fundamentalen, monetären und markttechnischen Kriterien.
Bereits im ersten Quartal warf US-Präsident Donald Trumps erratische Wirtschaftspolitik ihre Schatten voraus und verunsicherte die Marktteilnehmer extrem. Schon die Ankündigung überraschend hoher Zölle am 2. April, der als schwarzer Mittwoch in die Wirtschaftsgeschichte eingehen könnte, ändert den Ausblick für 2025 komplett, meint Chefvolkswirt Edgar Walk.
Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Erholung in China gehen wir davon aus, dass Schwellenländeraktien und -anleihen in den kommenden Monaten besser abschneiden werden als die von den Zöllen betroffenen Industrieländer.