Hier finden sich Beiträge von externen Experten, die das Marktgeschehen kommentieren.
Kommentar von Marcus Weyerer, Director ETF Investment Strategie, Franklin Templeton
Die ETF-Welt ist in Bewegung – und zwar geografisch wie strategisch. Eine klare Rotation war zuletzt in Richtung europäischer Aktien zu beobachten: In einzelnen Monaten flossen bis zu 50 % der Nettoneugelder in europäische Märkte. Ist das der Beginn einer strukturellen Trendwende? Nicht unbedingt.
Seit dem 2. April 2025 – dem von Trump auf „Liberation Day“ getauften Tag – ist an den Märkten vieles anders.
Trotz Zöllen, Inflation und unsicherer Konsumlaune bleibt der Nahrungsmittelsektor stabil. Europäische Lebensmittelaktien zeigen sich widerstandsfähig – besonders dort, wo Unternehmen Trends wie Zuckerreduktion, Proteinprodukte oder lokale Produktion bedienen.
Seit den spektakulären Ankündigungen am Liberation Day haben die meisten großen Anlageklassen die heftigen Bewegungen von Anfang April wieder zurückgenommen. Alle? Bis auf zwei: den Dollar und die langfristigen US-Zinsen.
Wasser ist eine Stütze vieler Wirtschaftssektoren. Dennoch wird es immer stärker belastet, verschmutzt und übernutzt, während die weltweite Nachfrage weiter steigt. Zum Ausgleich braucht es Innovation, Investitionen und nachhaltige Lösungen. Die Chancen, die sich hieraus für Anleger ergeben, fasst Mathias Talmant, Fondsmanager bei DPAM, zusammen:
Über den weiteren Weg Brasiliens wird das Ergebnis der Wahl im Jahr 2026 entscheiden. Michael Van der Elst, Head of Emerging Market Debt bei DPAM, über den jetzigen Stand:
Thomas Meyer, Country Head Germany für DPAM, bricht gleich mehrere Lanzen für europäische Nebenwerte:
Regierungen und Zentralbanken haben Schuldenwachstum oder Wirtschaftskrisen immer wieder mittels Geldentwertung bewältigt. Das hat zwar so manches Mal kurzfristige Erleichterung gebracht. Ewout De Brauwer und Bruno Lamoral, Portfoliomanager Institutional Mandates bei DPAM, warnen jedoch vor den langfristigen Auswirkungen:
Wie soll man sein Portfolio gegen die Ungewissheit wappnen, die Wirtschaft, Handel und Märkte derzeit bestimmen? Melanie Fritz aus dem Team Senior Institutional Sales der DPAM, nennt Argumente für Staatsanleihen in Lokalwährung aus Schwellenländern: