Am 3. November dieses Jahres finden in den USA die Midterm-Wahlen statt, bei denen das gesamte Repräsentantenhaus sowie ein Drittel des Senats neu gewählt werden.
Am ersten Oktoberwochenende wurden die Brasilianer zur Wahlurne gerufen. Im ersten Durchgang der Präsidentschaftswahl lag der rechtsgerichtete Flavio Bolsonaro mit 47 % Stimmanteil vor Amtsinhaber Lula da Silva (45 %).
Die erste Runde der brasilianischen Präsidentschaftswahl brachte eine große Überraschung:
Präsident Luiz Inácio Lula da Silva liegt in Umfragen weiterhin knapp vorn, doch sein Herausforderer Flávio Bolsonaro hat den Abstand deutlich verringert und erreicht in einigen Erhebungen bereits Gleichstand.
Angesichts der zahlreichen Ereignisse weltweit – vom Versuch der USA, Grönland zu annektieren, über neue Zölle gegen Europa bis hin zu militärischen Interventionen in Venezuela – stehen die US-Zwischenwahlen zurzeit vielleicht nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit der Investoren
Das deutsche Wahlergebnis entsprach weitgehend den Prognosen. Koen Bosquet und Muriel Mosango, Fondsmanager Fundamental Equity bei DPAM ziehen Lehren aus der Abstimmung:
Die Ergebnisse der Bundestagswahl und ihre Folgen für die Märkte kommentiert Matthias Hoppe, Portfoliomanager bei Franklin Templeton:
Am 23. Februar haben 60 Millionen Deutsche in 299 Wahlkreisen in 16 Bundesländern gewählt. Wir analysieren die vorläufigen Ergebnisse und untersuchen die Bedeutung für Anleger.
In Umfragen landen CDU/CSU sowie FDP beim Thema Wirtschaftskompetenz zumeist vor den anderen. Ob das auch die Parteien waren, unter denen sich der DAX in der Vergangenheit besser entwickelte, hat Pascal Kielkopf berechnet.
Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. gratuliert der CDU/CSU zum Wahlsieg und begrüßt, dass die neue Bundesregierung von einer CDU/CSU-geführten Koalition angeführt wird, die sich laut Wahlprogramm und den Aussagen ihrer Finanzexperten für eine Reform der privaten Altersvorsorge einsetzt.
Die Stimmung der Analysten für die US-amerikanische und chinesische Volkswirtschaft sinkt. Deutschland wird dagegen wieder positiver beurteilt, auch wegen möglicher Ergebnisse der Bundestagswahl.
Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und die größte in Europa. Die politische Richtung, die Deutschland in den nächsten vier Jahren einschlagen wird, wird die Parameter für die EU vorgeben und damit auch einen erheblichen Einfluss auf die Weltwirtschaft haben
Lowie Debou, Fondsmanager bei DPAM, glaubt, dass der Markt die Bereitschaft der nächsten Regierung, die Herausforderungen Deutschlands anzugehen, überschätzt.