Die Aktien- und Anleihenmärkte stehen aufgrund steigender Realzinsen, einer anhaltend hohen Inflation und einer Verschlechterung der Konjunkturaussichten stark unter Druck. So beeindruckend wie dieser Rückgang auch ist, sehen wir dennoch keine Warnsignale, die darauf abzielen, von den zahlreichen sich ergebenden Chancen zu profitieren. Wir ziehen es vor, in dieser Hinsicht defensiv zu bleiben.
In Europa dürfte die Inflation ab September deutlich zurückgehen. Ist somit eine rasche und dauerhafte Rückkehr zur Lage vor der Pandemie zu erwarten? Das halten wir für unwahrscheinlich.
Inmitten der nicht abnehmenden Volatilität der Aktienmärkte – tägliche Schwankungen von über drei Prozent ohne wirkliche Richtung – sieht Axel Botte, Marktstratege beim französischen Investmenthaus Ostrum Asset Management, ein neues Element:
Ist die aktuelle Value-Rallye eine Momentaufnahme oder startet jetzt das lange erwartete Comeback? Die ehrliche Antwort: „Wir wissen es nicht“, sagt Richard Halle, Manager des M&G (Lux) European Strategic Value Fund.
Die Biotechbranche richtet neue Generationen von Therapieansätzen immer stärker auf Medikamente gegen Krankheiten mit grösseren Patientenzahlen aus. Dementsprechend gross ist das Umsatzpotenzial.
Ein Marktkommentar zur EU-Kleinanlegerstrategie von Prof. Dr. Michael Heuser, Wissenschaftlicher Direktor des DIVA.
Der Ressourcenverbrauch der Menschen steigt in erschreckendem Maße und die Auswirkungen auf Biodiversität, Umwelt und Klima sind verheerend, schreibt Sarah Norris, Investment Director und Fondsmanagerin des Global Equity Impact Fund bei abrdn, in einem aktuellen Marktkommentar.
Das Jahr 2022 hat für die Börsen äussert ungünstig begonnen. Die Anleger sahen sich mit der Aussicht auf ein langsameres Wirtschaftswachstum und einer höheren Inflation konfrontiert. Gleichzeitig wurden die geldpolitischen Zügel, mit einer ersten Zinserhöhung in den USA, weiter gestrafft.
In den letzten drei Jahren wurde die Weltwirtschaft drei Mal tief erschüttert. Der kurzen, aber heftigen durch den Corona-Lockdown bedingten Rezession folgte zunächst quasi automatisch die ungewöhnliche und kräftige Reflation, die von den politischen Risiken vor den Toren Europas abgelöst wurde – dem „Putin-Schock“.
An den Börsen ist wieder Katerstimmung eingekehrt. Nachdem im Verlauf des April vor allem die US-Börsen von Rekordinflation (über 8%) und steigenden Kapitalmarktrenditen betroffen waren, nimmt in den letzten Tagen auch die Volatilität wieder zu.