Die Stimmung an den Märkten trübte sich angesichts weiter steigender Zinsen etwas ein. In den USA wurden mehrheitlich positive Makrozahlen veröffentlicht.
Für Axel Botte, Marktstratege des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management (einer Tochter von Natixis Investment Managers), ist die entscheidende Frage für die weitere Entwicklung der Finanzmärkte...
Mitte Februar stockte die Finanzagentur der Bundesrepublik Deutschland eine bestehende 30-jährige Staatsanleihe mit Fälligkeit im August 2018 um über eine Milliarde Euro auf.
Angesichts der jüngsten Volatilität an den Märkten richten wir unseren Blick eher auf das Jahresende, da das Ziel am Ende doch wichtiger ist als der wahrscheinlich schwierige Weg dorthin.
In seinem aktuellen „MyStratWeekly“ beobachtet Axel Botte, Marktstratege des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management (einer Tochter von Natixis Investment Managers), eine extreme Widerstandsfähigkeit der Aktienmärkte gegenüber dem Anstieg der Anleiherenditen.
Auch Esty Dwek, Head of Global Market Strategy bei Natixis Investment Managers, sieht in ihrem aktuellen „Insight“ einige Entwicklungen, die die Angst vor steigender Inflation nähren könnten.
Die Corona-Pandemie hat das Verhalten der Menschen massiv beeinflusst und global für hohe Staatsschulden gesorgt. So ist die Schuldenstandsquote – also der Quotient aus Staatsschulden und BIP – in vielen Ländern so hoch wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr.
Eine robuste Konjunktur und strukturelles Wachstum werden die Gewinne chinesischer Unternehmen im Jahr des Büffels weiter beflügeln und Anlegern eine Vielzahl attraktiver Anlagechancen bieten.
An den Märkten herrschte wieder Euphorie und insbesondere die US-Märkte erzielten neue Rekordhöchststände. Unterstützend wirkten vor allem die Unternehmenszahlen zur Berichtssaison zum vierten Quartal, die in Summe mehrheitlich positiv überraschten.
Jenseits des Hypes um Gamestop und dessen negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte – Marktteilnehmer mussten im Umfeld steigender Volatilitäten Risiko abbauen – wurde auch eine Vielzahl von relevanten Wirtschaftsdaten veröffentlicht.