Für Carl Vine, Co-Head Asia-Pacific Equity Investment bei M&G Investments, bleibt Japan auch in Zukunft ein Lieblingsmarkt. Hier erklärt er, warum:
In den vergangenen zehn Jahren sind Schwellenländer als Anlageklasse erheblich vorangekommen. Michaël Vander Elst und Hugo Verdière, Co-Manager der Emerging-Market-Debt-Strategie bei DPAM, beurteilen die wichtigsten Veränderungen – und wie Anleger jetzt davon profitieren:
Jahrelang war Geld billig und Kreditausfälle kamen unnatürlich selten vor. Heute ist die Lage jedoch eine andere: Inflation und Zinsen bleiben hoch, und auch das Wirtschaftswachstum dürfte verhalten ausfallen.
Das Finanzzyklus-Konzept ist die Kombination aus Wohnimmobilien- und Kreditzyklus. In der Vergangenheit fanden die Wendepunkte von Finanzzyklen in schwierigen Zeiten statt (1988 und 2006).
Mit Blick auf den Mai und die kommenden Monate hält das Strategieteam von DJE mehr Vorsicht für angebracht. Zwar sollten die Zinsen nicht weiter steigen, aber das Zinsniveau dürfte länger hoch bleiben als der Markt erwartet. Außerdem sind die Verzögerungen, mit der die restriktivere Geldpolitik wirksam wird, noch nicht eingepreist.
Wie künstliche Intelligenz für die Entwicklung von Medikamenten immer wichtiger wird und Biotechinvestoren sich diese Technologien zunutze machen. - Dr. Samuel Croset, Data Scientist, BB Biotech
Carl Vine, Fondsmanager des M&G (Lux) Japan Fund und des M&G (Lux) Japan Smaller Companies Fund bei M&G Investments ist optimistisch, dass die Börsenerträge in Japan weiter steigen. Das sind seine Gründe:
Der Aktienmarkt rechnet offensichtlich damit, dass die Fed ihre geldpolitische Straffung verlangsamt, und zwar stark genug, um einen Rückgang der Inflation zu bewirken und somit die Tür sogar für eine geldpolitische Lockerung zu öffnen.
In seinem aktuellen „MyStratWeekly“ sieht Axel Botte, Marktstratege beim französischen Investmenthaus Ostrum Asset Management, sehr wohl, dass der Rückgang der Risikoaversion an den Finanzmärkten durchaus auf Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung beruht.
Die jüngste Ankündigung von Apple, das neueste iPhone-Modell in Indien zu produzieren, hat die wachsende China-plus-eins-Diskussion weiter angeheizt.