In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Ein Damoklesschwert hängt über der deutschen und zum Teil auch europäischen Industrieproduktion. Sollte kein russisches Gas mehr geliefert werden, besteht die Gefahr weiterer Kursverluste. Ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis bietet derzeit der US-Aktienmarkt.
Die Inflation, die Zinsen und der US-Dollar müssen allesamt im laufenden Jahr ihre Hochs erreichen, bevor sich die Finanzmärkte beruhigen, sagt Multiasset-Investor Colin Graham.
Der Weg zu höheren Zinssätzen ist schmerzhaft, dürfte aber langfristig den Anleiheanlegern zugute kommen.
„Angesichts der schweren Verluste an den Anleihen- und Aktienmärkte sind die Bewertungen jüngst auf ein niedrigeres Niveau zurückgekommen. Dennoch sind sie noch lange nicht günstig genug, um die Anleger zu ermutigen, die Fundamentaldaten zu ignorieren“, so Luca Paolini, Chefstratege bei Pictet Asset Management.
Inflation, steigende Zinsen und Geopolitik als unberechenbare Faktoren: Es gab schon einfachere Zeiten für Investoren an der Börse. Welche Lehren gelten noch, was ist heute anders und was müssen Anleger jetzt wissen? Ein Kapitalmarktausblick von Dr. Jens Ehrhardt.
Sturmwolken am Konjunkturhimmel verdunkeln die globalen Wachstumsaussichten, und Anleger sollten ihre Portfolios auf eine anhaltende Marktvolatilität vorbereiten.
Die Makroökonomie musste in den vergangenen 2 Jahren mehrere Schocks verkraften, angefangen mit dem positiven "Nachfrageschock" im Jahr 2021, gefolgt von dem negativen "Angebotsschock" seit der Pandemie und obendrein dem Krieg in der Ukraine und dem daraus folgenden Energieschock im Jahr 2022.
Was sind in den nächsten fünf Jahren die treibenden Impulse an den Finanzmärkten? Erfahren Sie mehr in unserem Secular Outlook, in dem wir unsere Renditeprognosen für alle wichtigen Anlageklassen vorstellen und die starken langfristigen Trends analysieren, die das Anlageumfeld neu prägen könnten.
Nach vier für die Nerven der Anleger ausgesprochen zermürbenden Monaten ist der Markt in eine horizontale Konsolidierungsphase mit weiterhin sehr hoher Volatilität eingetreten. Der europäische Aktienmarkt weist ein 12-Monats-KGV von 12,7 auf, was einen Abschlag von 13% gegenüber seinem 10-Jahresdurchschnitt (14,5x) bedeutet.
Steigende Inflationsraten und der Übergang zu einer strafferen Geldpolitik haben die Renditen im Euroraum kräftig steigen lassen. Die EZB hat zu zögerlich auf den Anstieg der Verbraucherpreisinflation in den letzten Monaten reagiert.