Eine Investition in den Xtrackers MSCI World Energy UCITS ETF bietet Anlegern die Möglichkeit, von den globalen Entwicklungen im Öl- und Gassektor zu profitieren, ohne die spezifischen Risiken einzelner Unternehmen tragen zu müssen.
Immer wieder liest man in Kommentaren oder Interviews, dass Fondsmanager auf den Sektor X oder das Unternehmen Y „wetten“. Dabei will der Fondsmanager wohl in der Regel nur zum Ausdruck bringen, dass er für einen bestimmten Sektor oder ein bestimmtes Unternehmen positiv gestimmt ist und deshalb dort investiert.
Die EZB bietet Banken aktuell -0,1% auf deren Einlagen. Unmittelbare Frage: Wie stellen die das bei den Aktiva in den Bilanzen dar? Aber das ist nur ein Aspekt.
„Low Volatility“-Ansätze versprechen den Investoren Mehrwert vor allem in fallenden Märkten. Zuletzt verzeichneten Fonds mit diesem Handelsansatz die meisten Zuflüsse.
Saudi-Arabien nimmt derzeit Verluste in Kauf, um die amerikanische Schieferölindustrie aus dem Markt zu drängen. Was sich scheinbar rational anhört ist aber vor allem hochriskant.
Seit nunmehr zwei Jahren steckt der MS INVF Diversified Alpha Plus in der Performancekrise. Das muss jedoch nicht zwangsweise an der Fähigkeit der Manager liegen. Die Problematik ist eine andere.
Das Akronym FANG (Facebook, Amazon, Netflix, Google) ist der Feind des Value-Investors 2015. Die Aktien prägen aufgrund ihrer sehr guten Performance die Wertentwicklung vieler US-Indizes. Doch Vorsicht vor Bezeichnungen wie BRIC, MIKT oder Next Eleven.
Konjunkturzyklen in den USA dauern im Schnitt 70 Monate. Die in der Fondsselektion regelmäßig verwendeten 5 Jahre für den Performancevergleich weisen dennoch ihre Tücken auf: Konjunkturzyklen unterliegen einer großen Streuung um den Mittelwert und kaum ein Zyklus gleicht dem anderen.
Anlegern mit Schwerpunkt auf festverzinsliche Anleihen stehen schwierige Zeiten bevor. Neben den äußerst niedrigen Zinsen, die insbesondere die Sparer schleichend enteignen, nimmt die Handelbarkeit (also die Liquidität) am Anleihenmarkt deutlich ab. Gerade Besitzer von Rentenfonds sollten hierhellhörig werden.
Marktteilnehmer schätzen besonders die hohe Liquidität von ETFs. Entsprechende Risiken, die durch die Diskrepanz zwischen der Liquidität von ETFs und ihren Underlyings entstehen können, sollten den meisten jedoch bekannt sein. Man sollte daher glauben, dass diese Problematik an einem liquiden Markt, wie dem S&P 500, nicht auftreten sollte. Eine Ausnahme: Der 24. August 2015.
Die massiven Kursverluste der Volkswagen-Aktie im Zuge des Emissionsskandals werfen eine interessante Frage auf: Hätten Analysten ein derartiges Desaster zumindest erahnen können?