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Ist es sinnvoll einen Fonds über 5 Jahre zu beurteilen?

Konjunkturzyklen in den USA dauern im Schnitt 70 Monate. Die in der Fondsselektion regelmäßig verwendeten 5 Jahre für den Performancevergleich weisen dennoch ihre Tücken auf: Konjunkturzyklen unterliegen einer großen Streuung um den Mittelwert und kaum ein Zyklus gleicht dem anderen.

26.10.2015 | 08:29 Uhr

Ein Blick auf die Konjunkturzyklen in den USA seit 1854 verrät (Link), dass ein Zyklus im Durchschnitt ca. 56 Monate umfasst. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als die Vormachtstellung der USA als führende Wirtschaftsmacht der Welt endgültig zementiert wurde, liegt der Durchschnitt bei ca. 70 Monaten. Insofern passen die in der Fondsselektion regelmäßig verwendeten 5 Jahre für den Performancevergleich eigentlich noch ganz gut. Die Aussage, dass sich ein Fonds erstmal über einen vollen Konjunkturzyklus beweisen sollte, deckt aber die Tücken einer Durchschnittsbetrachtung auf. Wie sagte schon Fußball-Kommentator Werner Hansch während eines Bundesligaspiels: „Nach der Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit“. 

Denn auf den zweiten Blick wird relativ schnell klar, dass Konjunkturzyklen eine große Streuung um den Mittelwert aufweisen. Unter Umständen müssen sich Fondsinvestoren also deutlich länger als 5 Jahre gedulden, um einen fairen Vergleich ziehen zu können. Ein weiteres Problem besteht darin, dass kaum ein Zyklus dem anderen gleicht. Eigentlich müsste man also mindestens zwei oder drei Zyklen in die Betrachtung mit einbeziehen. Aber wer bringt diese Geduld schon auf? 

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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