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Performance-Check: Low Volatility

Wie nachhaltig kann „Low Volatility“, „Low Risk“ oder „Quality“ sein? Schließlich haben bereits einige Investoren diese Strategien für sich entdeckt.

23.09.2015 | 09:33 Uhr

Wer mehr Rendite will, muss auch mehr Risiko eingehen. Dieses Paradigma der Finanzmarkttheorie stellt die „Low Volatility Anomalie“ offen in Frage. Auch immer mehr Investoren scheinen dem Charme von „Low Volatility“, „Low Risk“ oder „Quality“ zu erliegen, wie die Zuflüsse in entsprechende „Smart Beta“-Produkte zeigen. Nun stellt sich allerdings die Frage, wie nachhaltig eine derartige Anomalie sein kann, wo sie doch bereits „viele“ Investoren entdeckt haben. Denn „Everyone realizes that investment’s a bargain” (Howard Marks) kann per Definition nicht sein.

Dieser Frage geht auch AQR, am Beispiel von “Value”, in einem lesenswerten aktuellen Paper nach. 

Seit April 2015 mussten sich viele Produkte erstmals in einem „Live-Crashtest“ im darauffolgenden Drawdown beweisen. 

Natürlich ist der Betrachtungszeitraum noch viel zu kurz, um ein abschließendes Urteil zu fällen. Dennoch wird es interessant zu beobachten, ob sich „Low Volatility“ auch im nächsten Bärenmarkt die ihr zugesprochenen defensiven Eigenschaften bewahrt, oder ob vielleicht die Bewertungen (siehe Flows) in der Rückschau doch nicht mehr zu rechtfertigen waren. 

Disclaimer: Die im Blog zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen sind die persönliche Meinung des Autors und spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung der FondsConsult Research AG oder der €uro Advisor Services GmbH wider.

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