In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Der schwache US-Dollar wirkte sich im dritten Quartal positiv auf Schwellenländer-Aktien aus. Auch die Performance vom MSCI Welt war erfreulich – getrieben vom anhaltenden KI-Boom, wovon die US-Technologiewerte immens profitieren.
Aus saisonaler Sicht gilt der September häufig als schwächerer Monat, was jedoch dieses Jahr nicht zutrifft. Die globalen Aktienmärkte legten im Berichtsmonat insgesamt zu.
Die globale Wirtschaft erweist sich als robuster als erwartet, daher gehen wir bei Aktien zu einer Übergewichtung über.
Die US-Wirtschaft zeigt sich trotz Zoll- und Einwanderungsproblemen robust.
Die Investitionsoffensive der Bundesregierung entpuppt sich als Enttäuschung: Statt eines echten Investitionsbooms zeigt eine Analyse des Instituts der Deutschen Wirtschaft, dass das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) vor allem bestehende Haushaltslöcher stopft.
Die Bank von Japan betreibt schon seit einiger Zeit eine ungewöhnlich lockere Geldpolitik, die einen erheblichen Inflationsschub bei Aktien, Immobilien und nachgelagert bei den Konsumentenpreisen auslösen kann.
Die Politik steht aktuell im Mittelpunkt, sowohl in den USA als auch in Europa. In Frankreich erinnert die aktuelle Lage stark an die Situation Ende 2024 und den Sturz der Regierung Barnier.
Die Tech-Werte in den USA laufen sehr stark, doch nur wenige Aktien tragen die Indizes und damit die aktuelle Stimmung an den Märkten.
Aus saisonaler Sicht ist der August oftmals ein schwacher Monat. Im August 2025 konnten sich die Börsen jedoch insgesamt gut behaupten.
Die Gleichheit von nominalem Wachstum und Leitzins bildet eine Art dynamische Budgetrestriktion für ganze Volkswirtschaften.