Der US-Dollar hat gegenüber einem Währungskorb in Form des DXY-Index seit Jahresbeginn 10 % verloren. Gold stieg im selben Zeitraum hingegen um 29 % (in USD, Stand 24. Juli).
Viele Anleger schauen derzeit mit Sorge auf den US-Dollar: Seine Abwertung gegenüber dem Euro ist seit Anfang des Jahres zügig verlaufen. Geht es in dieser Richtung weiter? Und was bedeutet das für ein breit gestreutes Portfolio – sollte es abgesichert werden? Dr. Thomas Neukirch erklärt, worauf Investoren achten sollten
Etwa einen Monat nach dem "Liberation Day" hat sich der Dollar wieder etwas stabilisiert. Dennoch ist er gegenüber den meisten Industrieländer- und Emerging-Market-Währungen weiter schwach.
Auch knapp einen Monat nach dem sogenannten "Liberation Day", dem Wendepunkt in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China, zeigt sich der US-Dollar gegenüber vielen Währungen der Industrie- und Schwellenländer weiterhin weich.
Die aktuelle Dollarschwäche verunsichert viele Investoren. Führt dies zu Anpassungen in der regionalen Allokation? Der Unternehmerfonds bleibt seiner Linie treu – und das mit guten Gründen.
Washingtons schwindende weltwirtschaftliche Bedeutung wird dazu führen, dass der US-Dollar seinen Status als Reservewährung nach und nach einbüsst.
Schwellenländeranleihen konnten sich im ersten Quartal behaupten, doch um weiterhin vorne zu bleiben, ist Selektivität gefragt. Angesichts der Handelsspannungen und der US-Politik, die für neue Unsicherheit sorgen, überprüfen wir unsere Positionierungen in Währungen und Zinsen mit hohem, niedrigem und geringem Beta.
Over the next 10 years the US dollar will likely surrender another 10% share of global foreign exchange reserves – but there will be no single beneficiary, with 10 different currencies all growing their allocations
Welche Hauptwährungen haben in den letzten zehn Jahren am besten und am schlechtesten abgeschnitten, und was sind die Gründe für ihre Entwicklung?
Legen auch die Aktien eines Landes zu, wenn sich dessen Währung verteuert – weil das Wirtschaftswachstum schließlich beides antreibt? Oder ist das Gegenteil der Fall. Diesen Fragen ist Pascal Kielkopf auf den Grund gegangen.