Die Aktienmärkte haben am Freitag einen Kurseinbruch erlitten, der sich zum Wochenanfang auf vielen Märkten fortgesetzt hat. Auslöser waren die jüngsten Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt, die die Furcht vor einer Rezession in den USA aufkommen ließen.
Die Marktteilnehmer zeigten sich von der Zinserhöhung der Bank of Japan überrascht. Darüber wundert sich Mark Dowding, Fixed Income CIO bei RBC BlueBay Asset Management. In den USA sind die Anleiherenditen deutlich gesunken.
Aktuell sind Anleiheanleger in einer guten Position. Denn selbst ohne Zinssenkungen können sie attraktivere Gesamtrenditen erzielen als in den vergangenen zehn Jahren. Doch Vorsicht:
Aktien und Risikoanlagen profitieren von Demokraten-Präsidentin und gespaltenem Kongress
Durch den Rückzug von Joe Bidens Präsidentschaftskandidatur gewinnt das Rennen ums Weiße Haus wieder an Spannung. Derweil gibt es Spekulationen über einen ersten Zinsschritt der US-Notenbank bereits in der nächsten Woche.
Nach dem Rückzug von Joe Biden dürfte die amtierende Vizepräsidentin Kamala Harris den Wahlkampf für die Demokraten fortsetzen. Die Finanzmärkte rechnen dennoch mit einem Wahlsieg von Donald Trump und einer Mehrheit der Republikaner im Senat und im Repräsentantenhaus.
Eine junge und wachsende Bevölkerung dürfte in den kommenden Jahren das indische Wachstum stützen, erwartet Kristian Heugh, Head of Global Opportunity bei Morgan Stanley Investment Management.
enn sich Donald Trump im Rennen um die US-Präsidentschaft durchsetzt, wird er seine Agenda so selbstbewusst wie möglich durchsetzen, erwartet Mark Dowding, Fixed Income CIO bei RBC BlueBay Asset Management. Zu dieser gehört auch eine expansive Fiskalpolitik.
Nach den Wahlen Anfang des Monats haben sich die Karten im Vereinigten Königreich neu gemischt, und eine Zinssenkung der Bank of England im August ist mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit eingepreist.
Die Marktteilnehmer gehen fest davon aus, dass die US-Notenbank im September die Zinsen senkt. Auch Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay, RBC BlueBay Asset Management, hält das für wahrscheinlich. Er warnt aber, dass es durchaus anders kommen könnte.