In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Aus Bewertungssicht stellt sich für Aktien die Frage, ob das erwartete Gewinnwachstum weiterhin stark genug zunimmt, um den höheren Diskontierungsfaktor, der mit steigenden Langfristzinsen einhergeht (10-jährige US- Treasuries notieren derzeit bei 1,60%), zu kompensieren.
Erfolgreiche Geldanlage setzt ein Bild von der Zukunft voraus. Dabei gibt es Einflüsse wie die Covid-19- Pandemie und die wirtschaftspolitischen Reaktionen darauf, die die nähere Zukunft beeinflussen.
Erlebten in der Pandemie bislang vor allem Technologieaktien einen nahezu beispiellosen Aufschwung, können in der wirtschaftlichen Erholung vor allem konjunktursensitive, zyklische Branchen profitieren.
Die wirtschaftliche Erholung, die im Laufe des Jahres 2021 weiter an Stärke gewinnen wird und einen Großteil der Verluste des letzten Jahres wieder wettmachen dürfte, sollte nicht zu einem schnellen Anstieg der Inflation führen.
Die Ausbreitung eines neuen Corona-Virus über die Welt nahm vor gut einem Jahr ihren Lauf: Im Januar 2020 erfuhr die Weltöffentlichkeit erstmals von einer neuen, asymptomatischen Lungenerkrankung, die in der Region von Wuhan in China ihren Ursprung zu haben schien.
Zu Beginn des Jahres 2021 schätzen wir den Ausblick für Schwellenländeranleihen vorsichtig optimistisch ein. Zwei wesentliche Positivfaktoren für die Anlageklasse sind die erwartete starke Erholung des globalen Wirtschaftswachstums und eine besser vorhersagbare US-Politik.
Chinas Wirtschaftswachstum wird sich 2021 beschleunigen, da der Aufschwung weiterhin von den drei Säulen Technologie, Nachhaltigkeit und „Dual Circulation“ getragen wird, wie im 14. chinesischen Fünfjahresplan festgelegt.
Am Samstag vergangener Woche wurde Mario Draghi von Staatspräsident Sergio Mattarella vereidigt. Draghi, der bis Oktober 2019 acht Jahre lang die EZB geführt hatte, steht damit der 67. Regierung der Nachkriegszeit vor.
Eine unserer Grundüberzeugungen der letzten Jahre war, dass die Inflation sehr verhalten bleibt; nun aber deutet sich eine Trendwende an, in Europa langsam, in den USA schneller.
Zum Jahresbeginn 2020 versetzten uns verschiedene Bedrohungen in Aufregung, sei es in Verbindung mit Handelskriegen oder mit den anhaltenden politischen Unruhen in Europa und den USA.