In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Die Anleihenmärkte werden – insbesondere in den USA – die Inflationsversprechen einem Realitätscheck unterziehen.
Vieles in China erinnert derzeit an Japan nach 1990: In beiden Ländern sinken die Geburtenraten und in beiden sind Immobilienblasen geplatzt und haben die Verbraucher stark verunsichert.
Die schwache europäische Konjunkturdynamik sorgt schon jetzt für eine Stagnation der Preise und damit für das Risiko, dass die Inflation im kommenden Jahr 2025 wieder merklich unter das Inflationsziel der EZB fallen könnte.
Die Autoren: Das Strategie-Team von DJE beobachtet und bewertet die Märkte laufend anhand der hauseigenen FMM-Methode nach fundamentalen, monetären und markttechnischen Kriterien.
Das robuste Wachstum und sinkende Zinssätze in den grossen Volkswirtschaften dürften dazu beitragen, dass sich Aktien im nächsten Jahr besser entwickeln als Anleihen, wobei die USA eine Spitzenposition einnehmen werden.
Finanzmärkte haben heutzutage so ein großes Gewicht in der Weltwirtschaft, dass sie oft die realwirtschaftlichen Entwicklungen bestimmen – und nicht umgekehrt.
Yves Ceelen, CIO Global Balanced von DPAM, blickt voraus auf Dinge, die über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2025 mitentscheiden – den Ölpreis, den 10-Jahres-Zins in den USA und den Kurs des US-Dollar. Ist damit das Ziel vorgezeichnet? Und was sollte man auf den Weg mitnehmen?
US-Aktien bleiben teuer, Zentralbanken könnten enttäuschen, Selektion entscheidend.
2025 könnten geopolitische Risiken und politische Unsicherheit schwerer wiegen als die starken Fundamentaldaten der Unternehmen und die aktuellen Innovationstrends
Der 47. US-Präsident Donald Trump will den Status des US-Dollars als Weltreservewährung bewahren, aber die preislichen Wettbewerbsnachteile mithilfe von Strafzöllen ausgleichen.