In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Der Oktober brachte weltweit unterschiedliche Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Während der MSCI World und der S&P 500 in EUR zulegten, gerieten europäische Märkte unter Druck.
Wir bleiben in Aktien übergewichtet und erhöhen unser Engagement in US-Aktien.
Der Rückgang der Inflation sowie das schwache Wirtschaftswachstum der Eurozone sind laut Edgar Walk starke Argumente für eine Leitzinssenkung der EZB im Dezember diesen Jahres.
Die Geldpolitik hat im letzten Quartal begonnen, von restriktiv zu neutral überzugehen, und wir sind optimistisch, dass eine anhaltende Lockerung eine harte Landung verhindern kann.
Die Neubaulücke in Deutschland wächst. Neben den erheblich gestiegenen Kosten haben sicherlich auch die hohen Zinsen zu dem schwachen Wohnungsbau der vergangenen Jahre beigetragen.
In den USA ist noch immer keine Rezession in Sicht, Europas Wirtschaft hingegen strauchelt.
Die Aussichten für den Aktienmarkt haben sich nach Ansicht von Metzler Asset Management zuletzt etwas verbessert.
Die europäische Konjunktur zeigt eine deutliche Schwäche und so preisen die Finanzmärkte bereits zwei weitere Zinssenkungen von jeweils 0,25 Prozentpunkten für die EZB-Sitzungen in der nächsten Woche und im Dezember ein.
Entgegen seinem Ruf verlief der September an den globalen Kapitalmärkten gut. Der weltweite Aktienindex, der US-amerikanische S&P 500 und der deutsche DAX entwickelten sich positiv.
Die Aussichten für Schwellenländeraktien und -anleihen ausserhalb Chinas hellen sich auf, da die Zinssätze weltweit sinken.