Zinsen sind das Entgelt, das der Schuldner dem Gläubiger für vorübergehend überlassenes Kapital zahlt. Hier sind zudem die Leitzinsen gemeint, die von den Zentralbanken festgelegt werden.
Der Finanzdienstleister Chase bietet seit Mai 2026 in Deutschland ein digitales Tagesgeldkonto an. Zum Start gibt es einen befristeten Zinssatz von 4 Prozent für vier Monate, danach gilt ein variabler Zinssatz. Weitere Banking-Produkte sind bis Ende 2028 geplant.
Seit dem 28. Februar 2026 haben wir einen weiteren geopolitischen Konflikt zwischen USA/ Israel und dem Iran.
"Wir erwarten jedoch nicht, dass die anstehenden Zinsentscheide bereits eine unmittelbare geldpolitische Reaktion auslösen"
Zinsen für Unternehmenskredite steigen um 0,38 Prozentpunkte auf 4,08 Prozent p.a. Das ist der stärkster Anstieg seit der Zinswende. Das Analysehaus Barkow Consulting kommentiert dies wie folgt.
Die Geldpolitik entwickelt sich in den entwickelten Märkten nicht mehr synchron, was ein differenziertes Durationsmanagement erforderlich macht.
Haushaltsdefizite, die alternde Bevölkerung und höhere Laufzeitaufschläge halten die Langfristrenditen auf hohem Niveau, auch wenn die Leitzinsen gesenkt werden.
Das Pendel ist ausgeschlagen. Nach einem langen Balanceakt zwischen der Eindämmung der Inflation und dem Ziel der Vollbeschäftigung hat die US Federal Reserve (Fed) eine Entscheidung getroffen.
Zinssenkung im September? Die Märkte sehen den Schritt der Fed schon fast als sicher an – Experten wie Benoit Anne von MFS Investment Management warnen jedoch vor verfrühtem Optimismus.
Beim Kampf um die Einlagen verbuchen die Sparkassen und Volksbanken überraschend große Erfolge. Das Analysehaus Barkow Consulting vermeldet ein „wirklich verrücktes 2. Quartal“.
Das historische Fiskalpaket in Deutschland sowie steigende Staatsausgaben im Euroraum, insbesondere für Verteidigung, dürften sowohl zu mehr Wirtschaftswachstum als auch zu mehr Inflation führen. Darauf muss laut BVR die Geldpolitik reagieren.