Seit Sommer letzten Jahres hat der Euro gegenüber fast allen Währungen deutlich an Wert verloren. Ein Trend, der sich bis zuletzt fortgesetzt hat.
Leitet man die Eurokurse vor der Einführung der Gemeinschaftswährung im Jahr 1999 der Einfachheit halber aus der D-Mark ab, legt die Entwicklung der letzten sechzig Jahre einige interessante Schlussfolgerungen nahe.
In Anlehnung an einen Satz von Berthold Brecht ist man geneigt zu sagen: Stell Dir vor es gibt einen Crash und keiner merkt es. Zwischen den zwei größten Währungen der Welt vollzieht sich derzeit eine lange nicht dagewesene Wertverschiebung.
Die Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) war notwendig, damit die Schweiz nicht ihren Status als sicherer Hafen für internationale Investoren, vor allem aus dem Dollarraum, verliert, argumentieren Eric Chaney und David Page von AXA Investment Managers.
Immer zu Wochenbeginn informiert FundResearch über aktuelle Markteinschätzungen und -ausblicke.
The Swiss National Bank's decision to abandon the currency peg has led to extreme volatility within European equities. Our response is to remain focused on the fundamentals.
Überraschung in der Schweiz: Die SNB hat den Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro aufgehoben und schickt die Märkte auf Talfahrt.
Am 30. November stimmen die Eidgenossen über eine Initiative ab, die erhebliche Auswirkungen auf den Goldmarkt haben könnte.
Die Unsicherheit über den Ausgang des Referendums hatte sich in den letzten beiden Wochen auch im Kurs des britischen Pfunds ausgedrückt, sagt Anthony Doyle, Investmentspezialist im Fixed-Income-Team bei M&G Investments.
Der US-Dollar hat sich in den letzten Wochen kräftig aufgewertet. Das ist für die Europäer ein Geschenk Gottes. Es stärkt die Exporte und hilft damit der Konjunktur.