In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
„Erfolgreich sind Anleger 2014 nur, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt die nötige Zurückhaltung üben – andernfalls könnten sie dazu verleitet werden, zum falschen Preis in Risikopapiere zu investieren“, sagt Nick Hayes, Fondsmanager bei AXA IM.
Das Wirtschaftswachstum in den Industrieländern, die US-Geldpolitik und die Entwicklung der Unternehmensgewinne wird in diesem Jahr die Entwicklung an den Kapitalmärkten, glaubt Mark Burgess, Chief Investment Officer.
Die Peripherie blieb zum Jahreswechsel erneut hinter Kerneuropa zurück, die zyklischen Sektoren büßten ihre Spitzenposition ein und Aktien aus der Eurozone konnten sich nicht mehr länger gegenüber US-Titeln behaupten.
„Die Aufwärtsbewegung am japanischen Aktienmarkt seit dem Herbst 2012 war im Wesentlichen eine Konsequenz einer Neuausrichtung der japanischen Geld- und Wirtschaftspolitik“, sagt Sam Perry, Fondsmanager bei Pictet Asset Management.
Immer zu Wochenbeginn informiert FundResearch über aktuelle Markteinschätzungen und –ausblicke.
Hans Bevers vergleicht in seiner Analyse die Situation Chinas zu anderen Emerging Markets und Industrieländern.
„2014 beginnt mit einer völlig anderen Dynamik als 2013. Das Wirtschaftswachstum in den USA beschleunigt sich weiter, obwohl es bereits in der Mitte des Zyklus angekommen ist“, sagt Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomittees.
Spanien ist dabei, Deutschland in Sachen Produktivität abzuhängen. Wenn Deutschland so weiter macht, ist es auf dem besten Weg, erneut zum "kranken Mann Europas" zu werden.
„Von Unternehmen mit weniger zuverlässigen Ertragsflüssen oder für die vermutlich eine Gewinnwarnung herausgegeben wird, muss weiterhin Abstand gehalten werden“, sagt Rob Smith, Investment Manager des Baring German Growth Trust.
Luxusgütermarken verzeichnen ein hohes Umsatzwachstum und befinden sich in einem langfristigen Aufwärtstrend. Angetrieben wird die Branche durch die wachsenden Kaufkraft der Schwellenländer, insbesondere der Mittelschicht in Asien, sowie stärkeren Trends in den USA und Europa.