Das Vermögen, das weltweit in Investmentfonds angelegt ist, stieg zum Ende des dritten Quartals um 2,1 Prozent, berichtet die Europäische Fondsvereinigung ESMA.
Wenn die Aktienkurse weiter sinken, haben die Manager aktiver Fonds zwei Optionen: Mit Gebührensenkungen verkaufen sie mehr Fondsanteile. Mit Anhebungen sichern sie ihre Pfründen.
Der Ausverkauf bei europäischen Investmentfonds hat sich in einem schwachen Marktumfeld bei negativem Sentiment im Oktober weiter fortgesetzt.
Laut Branchenverband ALFI waren im September 3.949 Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund 4,28 Billionen Euro in Luxemburg registriert - europäischer Rekord.
Nach zwei Jahrzehnten des Wachstums ist die Anzahl der offenen Investmentfonds in jüngster Zeit zurückgegangen, berichtet Morningstar. Die Fondsgesellschaften bringen weniger neue Produkte heraus und nehmen sie auch schneller wieder vom Markt.
Im vierten Monat in Folge zogen europäische Investoren Kapital aus Investmentfonds ab. In den 16 Monaten zuvor wurden allerdings nur Nettozuflüsse verzeichnet.
Die Vermögenswerte, die weltweit in Publikumsfonds investiert sind, haben im zweiten Quartal um 4,4 Prozent auf 45 Billionen Euro zugenommen. In Europa sank der Mittelzufluss allerdings um mehr als 80 Prozent.
Den zweiten Monat in Folge führen Mischfonds die Absatzstatistik an. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Asset-Klasse die höchsten Zuflüsse.
Den zweiten Monat in Folge verbuchen europäische Fonds Nettomittelabflüsse. Insgesamt zogen Investoren rund 34 Mrd. Euro aus den Publikumsfonds ab. Auch in Deutschland geht es ins Minus.
Bei der Schlichtungsstelle für Investmentfonds gingen im letzten Jahr 14% mehr Beschwerden ein, als im Vorjahr. Dennoch verharrt die Zahl auf sehr niedrigem Niveau.