In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Nach dem massiven Abverkauf der letzten Tage, der unsere vorsichtige Haltung in den vergangenen Wochen bestätigte, erscheint es nun zu spät, noch vorsichtiger zu werden.
Hohe Energiepreise, die Konkurrenz aus China und die deutsche Wirtschaftspolitik schwächen die deutsche Industrie – Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt bleiben nicht aus.
Viele Marktteilnehmer sind von der starken Performance von Aktien in diesem Jahr überrascht worden.
Ein sehr starkes erstes Halbjahr an den Börsen liegt hinter uns. Was bringt das gerade begonnene zweite Halbjahr? Auf diese und viele weitere Fragen liefert die aktuelle Juliausgabe der globalen Fondsmanagerumfrage der Bank of America Antworten. Eins ist klar: Die Profis bleiben weiterhin optimistisch – auch wenn es zuletzt an den Börsen etwas nach unten ging.
US-Rally schafft günstige Einstiegschancen in Europa und Schwellenländern
Nach einer starken Rallye in den ersten sechs Monaten des Jahres gehen Aktien mit kräftigem Rückenwind und noch besseren Aussichten in die zweite Jahreshälfte.
Was Sie wissen sollten: Es gibt mehr Anzeichen dafür, dass sich das Wachstum verlangsamt, aber es sollte nicht zu einer Rezession kommen.
Geopolitische Spannungen und Wahlen, besorgniserregende Haushaltsdefizite sowie eine immer noch hartnäckige Inflation: In der zweiten Hälfte des Jahres 2024 sind Anleger weiterhin mit vielen Unwägbarkeiten konfrontiert. Wie es mit der Geldpolitik weitergehen könnte, was die Märkte erwartet und welche Anlageklassen in den kommenden Monaten gute Renditen einbringen könnten, verrät William Davies, Global Chief Investment Officer bei Columbia Threadneedle Investments, in seinem Marktkommentar:
Bis jetzt war 2024 ein Jahr mit sehr unterschiedlichen Länderentwicklungen, neuen Aktienmarkthochs und spannenden Wahlen – und so dürfte es weitergehen.
Seit einigen Monaten enttäuschen laut Edgar Walk die US-Konjunkturdaten. Diese Schwäche scheint mittlerweile auch den Konsum erfasst zu haben.