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Klein aber fein

Die Weltwirtschaft lahmt. Zeit für Anleger, Aktien kleiner Unternehmen in den Focus zu nehmen. Für ein Investment in Small Caps gibt es gute Gründe.

03.09.2019 | 14:16 Uhr von «André Schmidt-Carré»

Gewöhnlich suchen Anleger nach Aktien von Unternehmen, die vom weltweiten Wachstum profitieren. Aber was ist angesichts von drohender Rezession und politischem Störfeuer schon gewöhnlich. Stattdessen rücken verstärkt Aktien von kleineren Unternehmen in den Fokus, deren Geschäftsmodell nicht primär von der globalen Großwetterlage abhängt. „Eines der attraktivsten Merkmale der europäischen Small Caps besteht unserer Ansicht nach darin, dass ihr Wachstum nicht unbedingt vom globalen Wirtschaftswachstum abhängig ist“, erklärt Nick Williams, Leiter des Small Cap Equities Teams und Manager entsprechender Fonds bei Barings. Die meisten Small-Caps sind zwar längst weltweit aufgestellt, seien aber häufig in Nischen stark und damit von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung weniger abhängig. Das gelte sogar für zyklische Bereiche wie die Finanzbranche: „Dieser Sektor umfasst auch Unternehmen in bestimmten Nischen, wie etwa Zahlungsdienstleistungen, die im Vergleich zum Sektor als Ganzes normalerweise weniger von Makrotrends betroffen sind“, sagt Williams. Zudem seien kleinere Unternehmen von Natur aus beweglicher als Großunternehmen. Das heißt, sie können flexibler und schneller reagieren, wenn sich Marktbedingungen ändern.

Small Caps können auch über die aktuelle Situation hinaus eine sinnvolle Beimischung fürs Portfolio sein. In der Vergangenheit war zu beobachten, dass Aktien kleiner börsennotierte Unternehmen im Durchschnitt über ganze Indizes hinweg eine sogenannte Faktorprämie bieten. Sprich: Langfristig bieten sie eine höhere Rendite als Aktien großer Unternehmen. So hat sich das europäische Small-Cap-Segment laut Barings seit dem Jahr 2000 besser entwickelt als die Unternehmen im Large-Cap-Segment. In 15 von 19 Kalenderjahren haben sie demnach höhere Renditen auf der Indexebene verzeichnet. „Selbst in Jahren, in denen das Wirtschaftswachstum in Europa abgeschwächt oder rückläufig war – insbesondere in den Jahren 2005, 2009 und 2012, wiesen kleinere Unternehmen eine bessere Entwicklung auf“, sagt Williams.

Im MDax auf Innovationsstärke der Unternehmen achten

Wer zudem Aktien mittelgroßer Unternehmen in seinen Fokus rückt, sollte genau hinschauen. Bei der Einzeltitel-Auswahl in diesem Segment lohnt ein Blick auf die Innovationsstärke der Firmen: Auf Sicht von ein und drei Jahren haben sich die Aktienkurse der innovativsten MDax-Unternehmen deutlich besser entwickelt als der gesamte MDax, zeigt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Instinctif Partners. „Noch nie waren Innovation und Digitalisierung in Unternehmen so wichtig wie heute“, sagt Thomas Stein, Managing Partner von Instinctif Partners. Die Börse spricht jedenfalls eine klare Sprache: In den vergangenen zwölf Monaten haben die Aktienkurse der Top-Ten der Innovationsstudie im Durchschnitt um 9,08 Prozent zugelegt, während der gesamte MDax 6,68 Prozent Verlust gemacht hat. Auf Sicht von drei Jahren liegen die Kurse der Innovationsführer mit durchschnittlich 38,5 Prozent im Plus, während es beim gesamten Index nur 16,57 Prozent sind. 


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