In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Die europäische Industrieproduktion (Donnerstag) dürfte im April mit einem Zuwachs von mehr als 0,5 % gegenüber dem Vormonat kräftig zugelegt haben. Der Aufschwung in der Eurozone gewinnt damit zunehmend an Breite und Dynamik.
Nouriel Roubini sieht China auf dem Weg zur weltweit größten Volkswirtschaft und mahnt einen friedlichen Umgang damit an. Das Wachstum China werde jedoch zurückgehen.
Rückläufiger Konsum und steigende Inflation – damit hatten Investoren nach der Mehrwertsteuererhöhung in Japan Anfang April gerechnet. Doch nun ist der Rückgang mit 13,7 Prozent bei gleichzeitigem Anstieg der Inflation auf 3,2 Prozent schlechter ausgefallen, als allgemein erwartet.
Das fundamentale Umfeld der Aktienmärkte ist so gut wie schon lange nicht mehr.
Die Emerging Markets zeigten wieder eine bessere Entwicklung als die Industriestaaten, gemessen am MSCI World, auf. Innerhalb Europas entwickelte sich der deutsche Aktienmarkt überdurchschnittlich.
Die Krise in der Ukraine und die Konjunkturdaten machen abwechselnd Schlagzeilen. Die Märkte reagieren mit Ausschlägen in beide Richtungen.
„Die Weltwirtschaft sollte im weiteren Jahresverlauf wieder an Schwung gewinnen und Börsen erreichen im Jahresverlauf dauerhaft neue Sphären“, sagt Manfred Schlumberger, Fondsmanager bei BHF Trust.
Robeco hegt Zweifel am japanischen Wirtschaftswunder. „Nach der Anhebung der Mehrwertsteuer im vergangenen Monat stehen Ministerpräsident Shinzo Abe immer weniger Optionen zur Verfügung“, urteilt Chefvolskwirt Léon Cornelissen.
„Der Erfolg der Randparteien bei den laufenden Europawahlen kommt vorwiegend von Protestwählern und wird aus unserer Sicht keine fundamentale Veränderung der politischen Landschaft Europas bewirken“, sagt Mark Hargraves, Manager des AXA Framlington European Fund von AXA IM.
Immer zu Wochenbeginn informiert FundResearch über aktuelle Markteinschätzungen und -ausblicke.