In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Wachstumswerte waren seit der Finanzkrise weltweit die Lieblinge der Börsen, und ihre Kurse schienen nur eine Richtung zu kennen. Für wertorientierte Anleger gab es in dieser Zeit nur wenig zu gewinnen. Eine der wichtigsten Fragen, die sich 2017 stellen, lautet, ob wir derzeit die Umkehr dieses Trends erleben.
In 2017 beobachten wir bisher einen positiven Start der Aktienmärkte. Dies haben wir soliden Konjunkturdaten aus China und Europa sowie ansteigender Inflation und guten Arbeitsmarktdaten aus den USA zu verdanken.
Die Kurszuwächse an den Aktienmärkten haben sich in der jüngsten Vergangenheit von gestiegenen politisch-ökonomischen Risiken nicht ausbremsen lassen. Das könnte sich künftig ändern.
"In 2017 sollte das globale Wachstum von mehreren Seiten fundamentale Unterstützung erfahren", meint Jan Holst Hansen, Chefanalyst bei Danske Invest, und blickt verhalten positiv in die Zukunft.
In seiner neuesten Ausgabe der „Carmignac's Note“ beleuchtet Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees und Managing Director, die derzeitigen makroökonomischen Entwicklungen sowie die aktuelle Anlagestrategie von Carmignac
Die Übernahme des Präsidentenamtes in den USA durch Donald Trump sendet ein positives Signal an die Märkte. Lange hat kein US-Präsident mehr eine solch starke Ausrichtung auf die Belange der Wirtschaft gezeigt.
Schwellenländer haben sich 2016 gut erholt, doch die politischen Risiken steigen. FundResearch zeigt, wie Experten die Chancen für 2017 einschätzen.
Rückblick und Ausblick unseres volkswirtschaftlichen Teams: Woran wir uns erinnern werden, was wir aus dem Jahr 2016 gelernt haben und was wir für 2017 erwarten können
Es könnte sein, dass 2017 zum Jahr der großen politischen Umwälzungen wird. Dies auch durch die anstehenden Wahlen in einigen europäischen Ländern. Auf was müssen wir uns dabei an den Börsen einstellen?
Es ist das Unerwartete, was die Märkte bewegt. Zu wissen, was erwartet wird, hält Lukas Daalder daher für einen guten Ausgangspunkt um zu beurteilen, woher die größten Risiken und Überraschungen kommen könnten.