In der Regel sind es Volkswirte, die in Marktausblicken ihre Sicht der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmter Regionen darstellen.
Vergangene Woche kannten DAX und Dow-Jones zunächst kein halten. Doch schon am Freitag machte sich beim deutschen Leitindex Skepsis breit, die auch über das Wochenende nicht verflogen ist.
Die US-Finanzen steuern unter der neuen, von Donald Trump angeführten Regierung vermutlich auf eine dramatische Schieflage zu, die dem Land langfristig seine Handlungsfähigkeit nehmen könnte.
How might Trump’s policies impact investors over coming years?
Alle reden über den neuen amerikanischen Präsidenten. Wird er es schaffen, die US-Wirtschaft wieder auf Trab zu bringen?
Stephen Thariyan, globaler Leiter des Bereichs Credit, analysiert die jüngsten Entwicklungen an den Unternehmensanleihenmärkten und insbesondere die Aussichten für die europäischen und britischen Märkten. Darüber hinaus geht er der Frage nach, ob die Trump-Rally anhält und beschäftigt sich mit den Inflationserwartungen, den besseren Rahmenbedingungen für Banken und den Emissionstrends in den nächsten zwölf Monaten.
Warum aufkommende politische Risiken nicht primär für Aktien, jedoch für den Euro und Anleihen der Peripheriestaaten zutreffen
Die Aktienbewertungen sind derzeit in Europa attraktiv Der wirtschaftliche Aufwärtstrend sammelt Kraft. Die Spezialisten aus dem Hause DPAM sind der Meinung, dass die Diskrepanz zwischen den Aktienkursen und den soliden Fundamentaldaten europäischen Qualitätsunternehmen, in Kombination mit dem positiven globalen Ausblick, im Jahr 2017 gute Möglichkeiten schaffen wird.
Osteuropäische Aktien entwickelten sich 2016 unterschiedlich: Es gab sowohl große Gewinner als auch Verlierer, aber insgesamt sind die Titel immer noch attraktiv bewertet. Dieser Überzeugung ist Morten Lund Ligaard, Chefportfolioberater des Danske Invest SICAV Eastern Europe Class A Fund mit Fokus auf osteuropäische Aktien. Im Marktkommentar erläutert der Experte, was Anleger von Aktien aus der Region im kommenden Jahr erwarten können.
„2017 wird kein einfaches Jahr werden. Stattdessen wird es viele Phasen mit hoher Volatilität geben, vor allem wegen kurzfristiger Konjunktur- und Inflationstrends in wichtigen Wirtschaftsräumen und wegen des dicht gedrängten Wahlkalenders“, schreibt Philippe Uzan, Chief Investment Officer. Anleger müssen flexibel sein, Konvexität nutzen und sehr selektiv vorgehen.
Wer die unsicheren geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2017 erfolgreich meistern möchte, sollte eher nach Relative- als nach Absolute-Value-Chancen Ausschau halten, sagt John McNeill, Co-Manager des Kames Absolute Return Bond Global Fund.