Dem südkoreanischen Aktienmarkt haben positive Entwicklungen selten gefehlt. Was ihm jedoch fehlte, war die beständige Überzeugung der Anleger.
"Der Markt befindet sich aus unserer Sicht nicht in einer Krise, sondern in einer Übergangsphase. Wer diese Realität ignoriert, riskiert Fehlentscheidungen. Wer sie annimmt, kann sich auf das Wesentliche konzentrieren: widerstandsfähigere und zukunftsfeste Portfolios aufbauen."
Südkorea ist wieder auf dem Radar der Anleger – aber wird die Rallye von Dauer sein? Dina Ting von Franklin Templeton ETFs beleuchtet, was den Aufschwung antreibt und ob die lang erwartete Neubewertung Bestand haben kann.
Trotz sechs Wochen voller Spannungen haben sich die Märkte bisher gut behauptet. Eine Solidität, die vor allem auf den (optimistischen) Aussichten für das Gewinnwachstum beruht.
China positioniert sich international als berechenbarer Gegenpol zur US-Politik und verlagert im Taiwan-Konflikt den Schwerpunkt.
Phasen ruhiger Märkte verdecken häufig Schwächen, die erst unter Stress sichtbar werden. Marktverwerfungen legen strukturelle Fragilität in der Portfoliokonstruktion und Governance offen, insbesondere wenn Allokationen auf der Annahme beruhen, dass Liquidität jederzeit verfügbar ist.
Geopolitische Konflikte, Energiepolitik und eine zunehmende Fragmentierung globaler Handelsstrukturen prägen die Kapitalmärkte stärker als noch vor wenigen Jahren.
Die Zinserwartungen an den Kapitalmärkten haben sich in den vergangenen Wochen spürbar nach oben verschoben.
Der Euro hat bis dato kein sonderlich gutes Jahr aufs Parkett gelegt - zumindest, wenn man die Wertentwicklung von EUR/USD als Bemessungsgrundlage heranzieht.
2025 war besonders für die europäische Automobilindustrie ein herausforderndes Jahr. Trumps Zollpolitik, die Transformation zur Elektromobilität und der starke Wettbewerb durch chinesische Produkte, sowohl in China als auch im Rest der Welt, brauten sich zu einem perfekten Sturm zusammen.