François Rimeu, Senior Strategist bei Crédit Mutuel Asset Management, analysiert die Attraktivität und die Risiken der SpaceX-Aktie.
Shareholder Value Management-Chef Frank Fischer sieht beim SpaceX-Börsengang erhebliche Risiken: hohe Bewertung, starke Personenabhängigkeit und kaum fundamentale Absicherung.
Der SpaceX-Börsengang zählt schon vor dem ersten Handelstag zu den größten Finanzereignissen des Jahres. Mit einer Bewertung von rund 1,77 Billionen US-Dollar, dem Starlink-Satellitennetz als Wachstumsmotor und den Zukunftsfantasien rund um Künstliche Intelligenz und Raumfahrt elektrisiert das Unternehmen Anleger weltweit. Doch ist die Bewertung gerechtfertigt oder droht nach dem Hype die Ernüchterung?
Zwar wird der Börsengang von SpaceX das bislang größte IPO der Börsengeschichte, ob er jedoch der erfolgreichste sein wird, ist fraglich. Denn ausgerechnet die Analysten von Morningstar raten Anlegern zur Zurückhaltung. Nicolas Owens und Suryansh Sharma schätzen, dass das Raumfahrtunternehmen trotz seiner herausragenden Marktstellung deutlich überbewertet ist.
Der geplante Börsengang von SpaceX sorgt weltweit für großes Interesse. Auch Privatanleger in Deutschland erhalten die Möglichkeit, Aktien des Raumfahrtunternehmens von Elon Musk bereits zum Ausgabepreis zu zeichnen. Neben dem Berliner Neobroker Trade Republic hat inzwischen auch DEGIRO, Comdirect und ING die Teilnahme am IPO bestätigt.
Der Berliner Neobroker Trade Republic wird Vertriebspartner für Privatanleger beim geplanten Börsengang von SpaceX. Damit erhalten erstmals auch viele europäische Kleinanleger die Möglichkeit, Aktien des Raumfahrtunternehmens von Elon Musk direkt zum Ausgabepreis zu zeichnen.