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FERI baut Family Office für Familienvermögen und Unternehmer aus

Dr. Marcel V. Lähn, Vorsitzender des Vorstands, CEO und CIO von FERI.
Family Office

FERI baut sein Family-Office-Geschäft aus und verbindet individuelle Beratung für Familienvermögen und Unternehmer mit institutionellen Methoden der Vermögenssteuerung. Kunden sollen dabei unter anderem Zugang zu Hedgefonds und Private-Markets-Investments erhalten.

27.08.2026 | 12:15 Uhr

Die FERI AG baut ihr Angebot für Familienvermögen und Unternehmer aus. Der Bad Homburger Vermögensverwalter will dabei die individuelle Beratung vermögender Familien mit institutionell geprägten Methoden der strategischen Vermögenssteuerung verbinden. Im Mittelpunkt steht ein erweitertes Family-Office-Angebot, das über die klassische Kapitalanlage hinausgeht. FERI will Familien und Unternehmer bei Fragen zur Vermögensstruktur, zu familiären und unternehmerischen Interessen sowie zu Governance-Themen unterstützen. 

Family Office mit institutionellem Ansatz 

FERI reagiert nach eigenen Angaben auf die zunehmende Komplexität großer Familien- und Unternehmervermögen. Neben der reinen Vermögensanlage spielen dabei auch steuerliche, rechtliche und familiäre Fragestellungen eine wichtige Rolle. „Vermögende Familien und Unternehmer stehen heutzutage vor komplexen Fragestellungen, die weit über die reine Kapitalanlage hinausgehen“, sagt Dr. Marcel V. Lähn, Vorsitzender des Vorstands, CEO und CIO von FERI. Der Family-Office-Ansatz solle institutionelle Methoden der strategischen Vermögenssteuerung an die individuellen Ziele und Strukturen der jeweiligen Familie anpassen. Damit will FERI einen Zugang zu Anlageklassen ermöglichen, die bislang häufig institutionellen Anlegern vorbehalten waren. Dazu zählen insbesondere Hedgefonds und Private Markets Investments. 

Institutionelles und Privatkundengeschäft rücken enger zusammen 

Mit dem Ausbau des Family Office werden die bisher getrennten Verantwortungsbereiche enger miteinander verzahnt. Andreas Schölzel verantwortet das gesamte institutionelle Geschäft einschließlich Consulting und Vertrieb. Michael Jänsch führt das Privatkundengeschäft mit Family Office und Wealth Management. Die stärkere Zusammenarbeit soll es ermöglichen, die institutionelle Beratungskompetenz von FERI stärker für die Betreuung von Familienvermögen und Unternehmern zu nutzen. Dabei bleibt die individuelle Beratung ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Die strategische Vermögenssteuerung soll nicht nach einem standardisierten Modell erfolgen, sondern an den jeweiligen Zielen, Strukturen und Anforderungen der Familie ausgerichtet werden. 

FERI erweitert Family Office personell 

Parallel zur inhaltlichen Weiterentwicklung baut FERI sein Family Office am Stammsitz in Bad Homburg auch personell aus und stellt den Bereich unter eine neue Leitung. Damit sollen insbesondere die Kompetenzen in der Vermögensstrukturierung sowie bei steuerlichen und rechtlichen Fragestellungen und in der persönlichen Beratung erweitert werden. 

Asset Management über neun Anlageklassen 

Zusätzlich zur Family-Office-Beratung können Kunden auf die Asset-Management-Kompetenz von FERI zurückgreifen. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über Expertise in neun Assetklassen und langjährige Erfahrung bei der Strukturierung breit diversifizierter Vermögen. Damit will FERI Beratung und Vermögensverwaltung stärker miteinander verbinden. Familien und Unternehmer sollen sowohl bei strategischen Fragen rund um ihr Vermögen als auch bei der konkreten Umsetzung der Anlagestrategie begleitet werden. Ein zentraler Bestandteil des Angebots bleibt dabei die Unabhängigkeit der Beratung. FERI betont, dass die Interessen der jeweiligen Unternehmer und Familien konsequent im Mittelpunkt stehen sollen. 

Zugang zu Private Markets und Hedgefonds 

Eine Besonderheit des erweiterten Angebots ist der Zugang zu alternativen Anlageklassen. Hedgefonds und Private-Markets-Investments spielen in der institutionellen Vermögensverwaltung bereits eine wichtige Rolle, waren für viele Privatanleger jedoch nur eingeschränkt zugänglich. Durch die stärkere institutionelle Ausrichtung des Family Office will FERI diese Anlageklassen künftig auch für entsprechend geeignete Familienvermögen nutzbar machen. Der Ansatz zielt damit auf eine breitere Diversifikation über traditionelle und alternative Anlagen hinweg. (jk)

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