Die Dividende ist der Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre ausschüttet. Das Aktiengesetz spricht vom auszuschüttenden Betrag"."
Dividendenaktien standen zuletzt im Schatten der großen US-Technologieunternehmen. Dabei können Ausschüttungen einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtertrag eines Aktieninvestments leisten – ein Faktor, der wieder stärker ins Bewusstsein der Investoren rückt.
Europäische Unternehmen bleiben großzügig: Trotz konjunktureller Unsicherheiten dürften die Dividendenauszahlungen 2026 weiter zulegen. Besonders Banken und Versicherer treiben das Wachstum – während zyklische Konsumwerte unter Druck stehen.
Die weltweiten Dividenden stiegen im dritten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent auf 518,7 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert für ein drittes Quartal.
Dividenden spielen seit langem eine zentrale Rolle für die Entwicklung europäischer Aktien. In den letzten 20 Jahren stammten über 40 % der Gesamtrendite europäischer Aktien aus Dividenden.
Einkommensorientierte Aktienanleger müssen nicht auf Wachstum verzichten, um von der Macht der Dividenden zu profitieren.
Wie Tech-Giganten und asiatische Märkte das Ausschüttungsspiel verändern.
Dividenden sind wichtig, weil sie langfristig eine solide Grundlage für Aktienrenditen darstellen. Zudem sind sie gerade jetzt relevant:
Europäische Unternehmen erreichten 2024 mit Dividendenausschüttungen in Höhe von 440 Milliarden Euro einen historischen Höchststand.
Laut Allianz Global Investors (AllianzGI) lagen die Dividenden der Unternehmen des MSCI Europe 2024 bei rund 440 Milliarden Euro. 2025 dürften die Gewinnausschüttungen auf ein Rekordhoch steigen. Plus: Welche europäischen Dividendenfonds davon im vergangenen Jahr profitierten.
Inmitten sinkender Zinssätze und erheblicher wirtschaftlicher sowie geopolitischer Unsicherheiten gewinnen Dividenden für Anleger an Bedeutung. Matt Quinlan, Portfoliomanager bei der Franklin Equity Group, betont, dass Dividenden nicht nur einen erheblichen Beitrag zur Gesamtrendite leisten, sondern auch die Volatilität eines Portfolios verringern können.