Die Aktienmärkte der entwickelten Volkswirtschaften zeigen sich weiterhin von ihrer besten Seite. Der US- Leitindex S&P 500 konnte sich im bisherigen Verlauf des Juli um 2,5 Prozent verbessern und das Gesamtergebnis für das laufende Jahr damit auf 18,1 Prozent nach oben schrauben.
Seien wir ehrlich: Zu Beginn des Jahres war nicht damit zu rechnen, dass die Rendite 30-jähriger US- Staatsanleihen so schnell unter die Marke von 2% fallen würde, nachdem sie noch im März 2021 einen Höchststand von 2,45% erreicht hatte.
Nach einem hervorragenden Jahresauftakt, getragen von der Erwartung einer Normalisierung des globalen Wachstums, haben sich chinesische Aktien (Shanghai Shenzhen CSI 300) ab März unterdurchschnittlich entwickelt.
Die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA haben die Kapitalmarktakteure erkennbar freundlich aufgenommen. Nach eher enttäuschenden Beschäftigungszuwächsen in den vorangegangenen Monaten signalisieren die rund 850.000 neuen Jobs im Juni, dass die Erholung des Arbeitsmarktes voranschreitet und dass die hohen Erwartungen an das Wachstum realistisch sind.
Die Aktienmärkte haben die Aussicht auf eine wohl schon im Jahr 2023 anstehende US-Zinserhöhung gut verkraftet. Nun richtet sich der Anlegerfokus auf die anstehende Berichtssaison für das zweite Quartal 2021.
Die Entwicklung der Staatsanleihen steht derzeit im Fokus der Marktkommentare. Verdächtig ruhig ist es hingegen um Unternehmensanleihen („Corporates“) geworden.
Disruptionen beginnen oftmals mit einer bahnbrechenden Idee. Im Jahr 2008 schlug Satoshi Nakamoto ein dezentrales, elektronisches Zahlungssystem vor.
Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für Mai sorgte abermals für Enttäuschung. Mit 559.000 blieb das Stellenwachstum (ohne Agrarsektor) im Mai hinter den erwarteten 675.000 zurück.
Die US-Notenbank hat am letzten Mittwoch signalisiert, dass die akkommodierende Geldpolitik nicht für die Ewigkeit geplant ist.
Schätzungen gehen davon aus, dass den Steuerbehörden durch die Verlagerung von Erträgen multinationaler Unternehmen (MNU) in Niedrigsteuerländer weltweit jährlich bis gut 300 Mrd. US-Dollar an Einnahmen verloren gehen.