Eine der größten Herausforderungen, mit denen sich die Finanzmärkte im Jahr 2022 auseinandersetzen werden müssen, besteht darin, die Exit-Strategien der Zentralbanken in den entwickelten Märkten zu steuern.
Die Omicron-Variante versetzte die Finanzmärkte am vergangenen Freitag in Schrecken. Der Aktienvolatilitätsindikator VIX stieg um 10 Punkte und schloss bei 28.
Wie im Vorjahr ist DPAM (Degroof Petercam Asset Management) bei den Scope Investment Awards 2022 erneut als erfolgreichster ESG-Asset Manager in Deutschland ausgezeichnet worden.
Gleich zu Beginn der Pandemie im ersten Quartal 2020 waren Anleger mit extremer Marktvolatilität sowie extremen geld- und finanzpolitischen Initiativen konfrontiert.
Man kann zu Recht behaupten, dass sich die finanziellen Bedingungen im Laufe des Jahres 2022 verschärfen werden.
Auch wenn das Ziel der Netto-Null-Emissionen, wie es auf der COP26 propagiert wird, zweifellos lobenswert ist, fragen sich Skeptiker, ob es überhaupt erreichbar ist.
Nein, wir verweisen nicht auf die Hoffnung vieler Safari-Reisender in Afrika, Fotos von Löwen, Leoparden, Büffeln, Elefanten und Nashörnern zu machen. Wir ziehen unsere Lehren aus den Erfahrungen der fünf größten Zentralbanken.
Die Beständigkeit der hohen Inflationswerte wird zum Problemfall. Selbst die kleinste Inflationsüberraschung nach oben, die nicht dem Konsens entspricht, kann Schockwellen auslösen.
Angesichts des jüngsten Anstiegs der Stromkosten gewinnt die Debatte um die „Bepreisung“ von Kohlenstoff mehr Aufmerksamkeit denn je. Worum handelt es sich genau? Wie ist dies mit den Strompreisen verknüpft? Und was können wir von den Diskussionen über Kohlenstoffpreise auf der COP26 erwarten?
An diesem Wochenende startet die Weltklimakonferenz COP26 im schottischen Glasgow. Das Schlüsselwort dabei lautet eindeutig: Beschleunigung. Ausschlaggebend für den Erfolg der COP26 wird das Thema Klimafinanzierung sein.