Der Euro wurde am 1. Januar 1999 als die neue gemeinsame Währung von 11 Ländern eingeführt. Zunächst als elektronische Währung, und drei Jahre später wurden die Euro-Banknoten und -Münzen eingeführt.
Dieses Jahr hat mit einem schwierigen Start für nachhaltige Anlagen begonnen: Der Russland-Ukraine-Konflikt, der Superzyklus im Energiesektor und die grüne Prämie haben nachhaltige Investments massiv unter Druck gesetzt.
Die Welt wird nach wie vor von den durch die COVID-Krise ausgelösten Verwerfungen dominiert. Hierzu gehören Unterbrechungen der Versorgungskette, Nachfrageschwankungen, fiskalische und geldpolitische Konjunkturprogramme, angespannte Arbeitsmärkte sowie Inflationsdruck. Hinzu kommen die zusätzlichen Folgen des Krieges in der Ukraine.
Die derzeitigen Preisbildungsmuster in den verschiedenen Anlageklassen auf den Märkten ähneln der Shibuya-Kreuzung in Tokio. Wenn man als Besucher den Bahnhof Shibuya Hachiko verlässt, wird man mit einem Meer von Ampeln konfrontiert.
Die Makroökonomie musste in den vergangenen 2 Jahren mehrere Schocks verkraften, angefangen mit dem positiven "Nachfrageschock" im Jahr 2021, gefolgt von dem negativen "Angebotsschock" seit der Pandemie und obendrein dem Krieg in der Ukraine und dem daraus folgenden Energieschock im Jahr 2022.
In den vergangenen Wochen haben die EZB und die FED deutlich gemacht, dass sie sich auf die Bekämpfung der Inflation und der Inflationserwartungen konzentrieren und sich darum bemühen, diese wieder zu stabilisieren.
Während sich die Mehrheit der Anleger über die Vorteile nachhaltiger Geldanlagen einig ist, vertraten zwei berühmte Persönlichkeiten in den USA kürzlich gegensätzliche Ansichten. Die erste Kritik kam von Mike Pence, dem früheren Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten und bekannten Klimawandelskeptiker.
Value hat sich in allen Inflationszeiträumen seit 1930 gut entwickelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte aufgrund eines Missverhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage eine starke Inflation. Folglich schnitten Value-Werte gut ab.
Der Stress auf den Finanzmärkten nimmt nicht ab. Im Gegenteil, die Zentralbanken geben offen zu, dass ihre Fähigkeit zur Inflationsprognose zu wünschen übriglässt. Auch wenn dies der Fall ist und kein dynamisches stochastisches allgemeines Gleichgewichtsmodell (DSGE) eine Hilfe war, sollten die Zentralbanken ihre Prognosefähigkeit in Sachen Leitzinsen verbessern und daran arbeiten.
Vor dreizehneinhalb Jahren, Ende 2008, startete die US-Fed eines der meistdiskutierten Experimente der Finanzgeschichte: die quantitative Lockerung des öffentlichen Sektors.