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China: Erzeugerpreise ziehen weiter deutlich an

Der Anstieg der chinesischen Erzeugerpreise hat sich im April weiter etwas verlangsamt, bleibt aber auf hohem Niveau. Der Preisindex für die Hersteller stieg im April im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 Prozent, wie das Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte.

11.05.2022 | 06:40 Uhr

Der Anstieg fiel damit etwas höher aus, als Experten im Schnitt erwartet hatten. Er blieb aber - wie schon in den ersten drei Monaten des Jahres - im einstelligen Bereich. Davor waren die Erzeugerpreise teils zweistellig gestiegen, wobei der Anstieg im Oktober um 13,5 Prozent der höchste seit 26 Jahren gewesen war. Grund für den weiter hohen Anstieg sind unter anderem der starke Preisschub bei Rohstoffen und gestörte Lieferketten.

Die chinesische Regierung versucht nach wie vor, die Coronapandemie durch rigide Maßnahmen einzudämmen. Dies führt zu Problemen in der Produktion unter anderem bei Lebensmittelherstellern. Da viele Menschen wegen der Lockdowns in vielen großen Städten Lebensmittel horten, sorgte das auch für einen stärkeren Auftrieb bei den Verbraucherpreisen. Diese zogen im April im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent an. Im März hatten sie noch um 1,5 Prozent zugelegt. Experten hatten zwar mit einer Beschleunigung des Anstiegs gerechnet, dabei aber im Schnitt nur ein Plus von 1,8 Prozent auf dem Zettel.

Quelle: dpa-AFX

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