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Theresa May kämpft, Scheuer hofft, DAX kennt noch keine Richtung

FR Weekly: Theresa May ignoriert das Nein der EU zu Nachverhandlungen und will für einen besseren Deal kämpfen. Andreas Scheuer hofft auf Vermeidung von Dieselfahrverboten. Der DAX startet ohne klare Richtung in die Woche.

04.02.2019 | 10:30 Uhr von «Matthias von Arnim»

DAX startet unentschlossen in die Woche

Der DAX kann sich zum Handelsstart am Montag noch nicht für eine Richtung entscheiden, pendelt zwischen leichten Gewinnen und Verlusten und notiert prozentual unverändert im Vergleich zum Freitag bei 11.180,61 Punkten.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hofft, Fahrverbote für ältere Diesel noch abwenden zu können und rät Kommunen und Ländern, sich mit allen juristischen Mitteln dagegen zur Wehr zu setzen.

Goldman Sachs erwartet keine Rezession in Deutschland. Der Börsenabsturz sei "übertrieben". Für Übernahmen und Fusionen erwartet die US-Bank sogar ein "starkes Jahr 2019", auch wenn der Rekord des Jahres 2018 kaum zu steigern sei. Die Zahl von Übernahmen deutscher Unternehmen durch Chinesen dürfte Deutschland-Chef Wolfgang Fink zufolge zurückgehen.

Wirecard sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Nachdem die Aktie Mitte vergangener Woche und noch einmal am Freitag abgestürzt ist, meldet sich nun Firmenchef Markus Braun zu Wort und dementiert alle Vorwürfe gegen das Unternehmen. Hintergrund: Die Wirtschaftszeitung "Financial Times" hatte vergangene Woche von einem Verdacht auf kriminelle Machenschaften bei Wirecard berichtet. Am Montagmorgen legt die Aktie rund 14 Prozent an Wert zu.

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Theresa May will "für Großbritannien kämpfen"

Die britische Premierministerin Theresa May ignoriert das Nein der Europäischen Union zu Nachverhandlungen. Sie will in Brüssel "für Großbritannien kämpfen" und eine "pragmatische Lösung" erreichen. Allerdings erfährt sie dabei weder die Unterstützung ihrer gesamten Partei, noch gibt es Anzeichen dafür, das die EU-Kommission sich überhaupt darauf einlassen will. Konkrete Pläne für Gespräche mit May gebe es nicht, heißt es aus Brüssel.

In Japan ist der Aktienmarkt mit Gewinnen in die neue Woche gestartet. Rückenwind lieferte neben dem starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag der Optimismus der USA für eine Lösung des Handelsstreits mit China. Der Nikkei 225 gewann 0,46 Prozent und schloss bei 20.883,77 Punkten.

Chinas mittelständische Dienstleister sind pessimistisch. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Einkaufsmanagerindex für den Sektor sank im Januar von 53,9 Punkten auf 53,6 Zähler. Volkswirte hatte sogar einen Rückgang auf 53,4 Einheiten befürchtet.

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Fast ein Drittel der britischen Unternehmen will in die EU umziehen

Aktuellen Zahlen des britischen Unternehmerverbands Institute of Directors (IoD) zufolge wollen 29 Prozent der britischen Firmen aufgrund des Brexit ihren Betrieb in die Europäische Union verlagern. Eine Befragung von über 1.200 Unternehmenslenkern ergab, dass 16 Prozent bereits den Knopf für konkrete Umzugspläne gedrückt hätten. Weitere 13 Prozent stehen kurz davor. Von den britischen Exporteuren wollen sogar zwei Drittel in die EU umziehen. Der Trend beschränkt sich nicht nur auf große Firmen.

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Die NordLB wird mit Steuergeld gerettet

Das Land Niedersachsen will die durch faule Schiffskredite in Schieflage geratene NordLB zusammen mit der Sparkassen-Finanzgruppe retten. Land und Sparkassen nehmen dafür rund 3,7 Milliarden Euro in die Hand. Das Handelsblatt bedauert, dass die für den Steuerzahler deutlich günstigere Offerte der Finanzinvestoren Cerberus und Centerbridge ausgeschlagen wurde. Es sei "schwer zu verstehen, warum die Landesregierung sich für diese sowohl ordnungspolitisch als auch finanziell fragwürdige Lösung entschieden hat."

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Ölpreis bleibt stabil

Die Ölpreise haben sich am Montag nur wenig bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,76 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel dagegen geringfügig um fünf Cent auf 55,21 Dollar. Damit konnten die Ölpreise ihre starken Gewinne vom Freitag insgesamt halten.

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Goldpreis gibt leicht nach

Der Euro gibt im asiatischen Devisenhandel leicht nach auf aktuell 1,1442 US-Dollar. Auch zum japanischen Yen verbucht der Greenback Kursgewinne. Der wiedererstarkende Dollar bekommt dem Goldpreis nicht gut: Der Preis für eine Feinunze des Edelmetalls sinkt im frühen Handel um 0,4 Prozent auf 1.313,31 US-Dollar.

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