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Der Ölpreis steigt, Lufthansa schwächelt, und für VW wird es ernst

FR Weekly: Der Konflikt im Persischen Golf sorgt noch nicht für steigende Ölpreise. Der Kampf mit den Billigairlines hinterlässt in der Bilanz der Lufthansa Spuren. 420.000 Kunden klagen VW an. Die News am Montag von der Fundresearch-Redaktion.

17.06.2019 | 11:09 Uhr von «Matthias von Arnim»

DAX ohne klare Richtung

Der deutsche Leitindex DAX startete am Montagmorgen zunächst im Plus. Doch es gibt einige Faktoren, die die Börsianer derzeit verunsichern und den DAX schon kurz nach dem Start wieder ins Minus zogen. Zunächst die Lufthansa: Die fallenden Ticketpreise dürften den operativen Gewinn in diesem Jahr auf zwei bis 2,4 Milliarden Euro drücken, teilte die Fluggesellschaft am Sonntag mit. Bisher war das Management von bis zu drei Milliarden Euro ausgegangen. Die Meldung blieb nicht ohne Wirkung: Lufthansa-Aktien verbilligen sich um 12 %. Neuer Ärger auch bei VW: Der Musterfeststellungsklage gegen den Automobil-Konzern haben sich mittlerweile 420.000 Kunden angeschlossen, die sich durch den Dieselskandal geschädigt sehen. Die erste Gerichtsverhandlung ist für Ende September angesetzt. Noch zeigt sich die Börse davon unbeeindruckt. Die VW-Aktie notiert mit +0,33 % leicht im Plus. Positiv nehmen die Börsianer eine Meldung der Deutschen Bank auf: Das Geldinstitut plant Medienberichten zufolge eine milliardenschwere Bad Bank. Dorthin sollen Anlagen im Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro ausgelagert werden, darunter vor allem langlaufende Derivate. Anleger bewerten den Schritt positiv: Die Aktie legt am Montagvormittag 2,5 % zu.

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Aktienmärkte in Asien: Nur Japan im Plus

Die asiatischen Aktienbörsen sind müde in die Woche gestartet. Die Kurse in Shanghai sanken um 0,19 %, in Hongkong fiel der Hang Seng Index um 0,69 %, der KOSPI gab in Seoul um 0,11 % nach. Immerhin in Tokio schloss der Leitindex Nikkei 7,11 Punkte höher als am Freitag vergangener Woche. Das entspricht einem zarten Plus von 0,03 %.

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Ölpreise: Iran-Krise noch ohne Wirkung

Der Ton zwischen den USA und dem Iran wird rauer. Nach dem Beschuss von zwei Öltankern im Persischen Golf werfen sich die Regierungen der beiden Staaten gegenseitig vor, dafür verantwortlich zu sein. Der Ölpreis zeigt sich davon (noch) wenig beeindruckt. Am Montag sinkt der Preis für ein Fass der Sorte WTI um 0,4 % auf 52,30 US$. Ein Fass der Sorte Brent wird mit 61,94 US$ (-0,16 % ) gehandelt.

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US-Renditen nahe am Rekordtief

Die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen bewegen sich mit rund 2,1 % in der Nähe des niedrigsten Niveaus seit September 2017. Gleichzeitig rentieren sie 0,25 Prozentpunkte niedriger als dreimonatige Bonds. Das ist der schwächste Wert seit Sommer 2007. Experten werten diese Entwicklung als Beleg dafür, dass der Bondmarkt mit einem Rückgang des Wirtschaftswachstums in den USA rechnet.

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Bitcoin hat 10.000-Dollar-Marke im Visier

Der Kurs für eine Handelseinheit der künstlichen Währung Bitcoin hat sich innerhalb von zwei Monaten mehr als verdoppelt. Aktuell kostet die Krypto-Leitwährung 9.205 US-Dollar. Experten zufolge profitiert der Bitcoin derzeit von Plänen der Social-Media-Plattform Facebook, die den Start einer eigenen Krypto-Währung angekündigt hat. 

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