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World Gold Council: Goldbesicherte ETFs verzeichnen im März die höchsten monatlichen Zuflüsse seit 2016

World Gold Council: Goldbesicherte ETFs verzeichnen im März die höchsten monatlichen Zuflüsse seit 2016

Globale goldbesicherte ETFs verzeichneten im März Nettozuflüsse in Höhe von 11,8 Mrd. US-Dollar. Die Zuwächse in allen Regionen führten weltweit zu den höchsten monatlichen Zuflüssen seit 2016, so die jüngsten Daten, die vom World Gold Council veröffentlicht wurden.

07.04.2022 | 06:50 Uhr

Ebenso führte die Investitionstätigkeit im März zu den höchsten Zuflüssen in einem Quartal seit Q3 2020. Nach den ersten drei Monaten des Jahres 2022 haben die Gesamtzuflüsse in Höhe von 16,6 Mrd. US-Dollar die Mittelabflüsse des Jahres 2021 in Höhe von 9,1 Mrd. US-Dollar übertroffen. Die aktuellen Bestände sind nur noch 1,8 % von dem Allzeithoch entfernt, das im Oktober 2020 verzeichnet wurde.

Der Goldpreis beendete den Monat mit einem Plus von 1,7 % bei 1.942 US$/oz und wurde am 8. März mit 2.069 US$/oz nur knapp unter seinem Allzeithoch gehandelt, da das russische Ölembargo Stagflationsängste schürte. Während der Goldpreis im Laufe des Monats zurückging, waren letztlich die abflachende Zinsstrukturkurve und eine potenzielle Umkehrung eben dieser die wichtigsten Marktfaktoren, da die Politik vieler Zentralbanken weniger akkommodierend ausfiel. Die Federal Reserve erhöhte ihren Leitzins im März um 25 Basispunkte, wobei die Indikatoren auf eine Gesamterhöhung zwischen 1 und 3 % in diesem Jahr hindeuten, einschließlich einer möglichen Erhöhung um 50 Basispunkte. Weitere Einzelheiten können Sie auch dem heute veröffentlichten Goldmarktkommentar des World Gold Council entnehmen.

Weitere ETF-Daten finden Sie weiter unten.

Adam Perlaky, Senior Analyst, World Gold Council:

"Die jüngsten geopolitischen Ereignisse haben deutlich gemacht, dass Anleger Gold als wirksame und bewährte Absicherung betrachten. Wie die höchsten monatlichen Zuflüsse seit 2016 zeigen, haben sich Gold-ETFs in den aktuellen, volatilen Marktbedingungen als sicherer Hafen für Anleger erwiesen.
Zwar sind geopolitische Ereignisse nicht der Hauptgrund für den Besitz von Gold, aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass Gold in den Monaten nach einem ersten "Tail-Risk"-Ereignis, wie dem Krieg in der Ukraine, die erzielten Gewinne gehalten hat."

"Mit Blick auf die Zukunft werden der Inflationsdruck und die Stagflationsängste wahrscheinlich hoch bleiben. In Verbindung mit der abflachenden Zinsstrukturkurve der Staatsanleihen werden diese Umstände die Nachfrage nach Goldanlagen wahrscheinlich unterstützen. Auch wenn höhere Zinssätze für Gegenwind sorgen könnten, wird die Doppelfunktion von Gold als Anlage- und Konsumgut die jüngsten Kursgewinne wahrscheinlich noch verstärken."

Zusätzliche Highlights des monatlichen ETF-Reports:

Regionale Daten:
+ Nordamerikanische Fonds: Anstieg um 6,3 Mrd. US$ (5,5% AUM), vor allem durch Zuflüsse in US-Fonds
+ Europäische Fonds: Anstieg um 5,2 Mrd. US$ (5,3 % AUM), da britische Fonds 38 % aller weltweiten Zuflüsse ausmachten
+ Asiatische Fonds: verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 166 Mio. US$ (2,2 % AUM), trotz Abflüssen zu Beginn des Jahres 2022
+ Kostengünstige ETFs setzten ihre Dynamik fort und legten im Jahresvergleich 1,46 Mrd. US$ (13,5 %) zu

Der Tagesdurchschnitt des Goldhandels stieg sprunghaft auf 170 Mrd. USD pro Tag, was einen stetigen Anstieg gegenüber dem Durchschnitt von 130 Mrd. USD im Jahr 2021 bedeutet. Gold beendete den Monat März mit einem Plus von 1,7 % und einem Anstieg von 7,6 % im Quartal und schloss den Monat mit einem Preis von 1.942 US$/oz ab. (dp)

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