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BVI: Depotbanken verwahren 3,25 Billionen Euro

Mehr als 3,25 Billionen werden in Deutschland in Fonds verwaltet
BVI

Das von deutschen Verwahrstellen betreute Fondsvermögen ist binnen eines Jahres um gut zehn Prozent gestiegen. Zur Jahresmitte 2026 verwahrten die Depotbanken insgesamt 3.250 Milliarden Euro für in Deutschland aufgelegte Investmentfonds.

07.09.2026 | 12:15 Uhr

Die deutschen Depotbanken verwahren immer größere Vermögen für die Fondsbranche. Zum 30. Juni 2026 belief sich das betreute Netto-Vermögen auf insgesamt 3.250 Milliarden Euro. Damit lag es gut zehn Prozent über dem Vorjahreswert von 2.940 Milliarden Euro. Die Zahlen stammen aus der Verwahrstellenstatistik des deutschen Fondsverbands BVI, die gemeinsam mit dem Praxisforum Depotbanken erstellt wird. Die Statistik umfasst 27 Verwahrstellen in Deutschland und berücksichtigt Fonds unabhängig davon, ob deren Anbieter Mitglied im BVI ist. 

Wertpapierfonds machen den größten Teil aus 

Den mit Abstand größten Anteil stellen offene Wertpapierfonds. In diesem Segment sind 24 Depotbanken aktiv. Sie verwahrten zur Jahresmitte ein Vermögen von 2.887 Milliarden Euro. Daneben betreuen neun Verwahrstellen offene Sachwertefonds. Auf dieses Segment entfiel ein Netto-Vermögen von 300 Milliarden Euro. Deutlich kleiner ist das Geschäft mit geschlossenen Investmentfonds nach den Vorgaben des Kapitalanlagegesetzbuchs. Hier verwahren 13 Depotbanken ein Netto-Vermögen von 63 Milliarden Euro. Damit entfällt der überwiegende Teil des von den Verwahrstellen betreuten Vermögens auf offene Wertpapierfonds. 

Statistik umfasst auch Treuhänder 

Die Verwahrstellenstatistik erfasst neben klassischen Depotbanken auch Treuhänder. Berücksichtigt werden offene Wertpapier- und Immobilienfonds sowie geschlossene Investmentfonds, die in Deutschland aufgelegt wurden und den Vorgaben des Kapitalanlagegesetzbuchs unterliegen. Die Zahlen beziehen sich damit auf das Fondsangebot am Standort Deutschland und nicht auf die Mitgliedschaft im BVI.

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