Die Verwahrstellen in Deutschland sichern Vermögenswerte von mehr als drei Billionen Euro. Doch der Markt ist stark konzentriert: 70 Prozent entfallen auf nur fünf Anbieter – angeführt von BNP Paribas.
Der BVI vermeldet den zweitbester Absatz im Neun-Monatszeitraum. Insgesamt wächst die Fondsbranche um sechs Prozent. Das ETF-Vermögen steigt auf 461 Milliarden Euro.
Die Depotbanken verwahrten zum 30. Juni 2025 insgesamt 2.940 Milliarden Euro für in Deutschland aufgelegte Fonds. Das sind 105 Milliarden Euro mehr als zur Jahresmitte 2024.
Die Depotbanken verwahrten insgesamt 2.904 Milliarden Euro am 31. Dezember 2024 für in Deutschland aufgelegte Fonds, vermeldet der Branchenverband BVI.
Die Europäische Behörde ESMA schlägt im Rahmen der EU-Kleinanlegerstrategie einen „Value for Money“-Test vor, der Investmentfonds allein auf Grundlage der Kosten und der bisherigen Wertentwicklung bewertet. Das würde Kleinanleger jedoch in die Irre führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle BVI-Analyse.
Die Mitglieder des deutschen Fondsverbands BVI haben in ihrer Mitgliederversammlung turnusgemäß den neuen Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt.
Publikums- und Spezialfonds erhalten 28 Milliarden Euro neue Gelder. Zufluss bei Renten- und Aktienfonds, Abfluss bei Misch- und Immobilienfonds.
Vermögen wächst um neun Prozent. Aktienfonds und Rentenfonds mit Zuflüssen, Mischfonds mit Abflüssen.
Drei Viertel entfielen davon laut dem BVI auf Publikumsfonds. Das Segment der Spezialfonds mit Nachhaltigkeitsmerkmalen ist mit 192 Milliarden Euro zwar deutlich kleiner, zuletzt aber stark gewachsen. Allein im dritten Quartal betrug das Plus rund sechs Prozent. Seit Jahresbeginn waren es sogar über 40 Prozent.
Deutsche Privatanleger hielten Ende März 2023 Fonds im Wert von fast einer Billion Euro. Das entspricht 27 Prozent des Fondsbesitzes aller privaten Haushalte in der EU sowie im Vereinigten Königreich (insgesamt 3.621 Milliarden Euro).