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Raus aus Aktien - rein in Renten

Bild: Flickr

Seit dem Einbruch der Kurse im Zuge der Finanzkrise – und der anschließenden Erholung – scheint es an für Manager von Aktienfonds ein Mantra zu geben: “Du kommst um amerikanische Aktien nicht herum.” Seit 2009 hat sich der Indexstand des S&P 500 fast vervierfacht. Nun scheint sich die Meinung umzukehren.

13.04.2018 | 11:03 Uhr von «Thomas Gräf»

Galten Aktien bislang als das Maß aller Dinge in Sachen Rendite, so scheint die Meinung der Investoren nun umzuschwenken: Weg von Aktien, hin zu Renten. Und zwar Kurzläufern. Seit Jahresbeginn wurden beinahe 40 Milliarden US$ aus Fonds mit Schwerpunkt US-Aktien abgezogen, geht aus Zahlen des Researchunternehmens EPFR Global hervor.

Mittelzuflüsse in Fonds mit Schwerpunkt US-Aktien und -Renten

In Mrd. US$, Quelle: EPFR

Im selben Zeitraum flossen sieben Milliarden U$ in Vehikel, die in kurzfristige Schuldtitel der US-Regierung investieren. Die Renditen von zweijährigen Schatzanweisungen, die sehr sensibel auf Änderungen der US-Leitzinsen reagieren, sind seit Jahresbeginn von 1,9 auf 2,32 Prozent geklettert. Und auf der März-Sitzung der US-Notenbanker wurde deutlich, dass bei den Zinsanhebungen das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist.

Demgegenüber verharrt die durchschnittliche Dividendenrendite der Aktien des S&P 500 seit 2010 bei 2,0 Prozent. “Es ist nicht mehr nötig, große Risiken einzugehen”, erklärt Rick Rieder, der bei BlackRock als Chief Investment Officer für Zinsprodukte zuständig ist: “Wir nähern uns einem Punkt, an dem das (Wirtschafts-) Wachstum sich verlangsamen könnte.” Wenn man dabei Erträge erzielen und gleichzeitig das Risiko verringern kann, sei das ein Selbstläufer, meint der Zinsexperte in einem Beitrag der Financial Times.

(TG)

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