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Altersvorsorgedepot: Warum sich frühes Aktiensparen besonders lohnt

Mit dem Altersvorsorgedepot beginnt ein neues Zeitalter (Bild: KI-generiert; Gemini)
Altersvorsorge

Das Altersvorsorgedepot soll ab 2027 stärker auf Aktien und Kapitalmarktanlagen setzen. Eine Studie des Flossbach von Storch Research Institute zeigt, wie sich unterschiedliche Aktienquoten und Anlagezeiträume auf das mögliche Altersvorsorgevermögen auswirken.

02.09.2026 | 08:50 Uhr

Zum 1. Januar 2027 soll das neue Altersvorsorgedepot an den Start gehen. Die Reform markiert einen grundlegenden Wandel in der privaten Altersvorsorge: Statt der bei der Riester-Rente üblichen pauschalen Garantieanforderungen soll künftig mehr Spielraum für renditeorientiertes Sparen, insbesondere über Aktien, geschaffen werden. International ist ein solcher Ansatz bereits weit verbreitet. 

Der Handlungsdruck ist groß

Die gesetzliche Rente allein dürfte für viele Menschen künftig nicht mehr ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand zu halten. Das Rentenniveau ist seit den 1980er Jahren von rund 60 Prozent auf derzeit 48 Prozent gesunken. „Riester ist – zumindest in der Breite – gescheitert. Nicht die Garantie an sich war dabei das Problem, sondern der pauschale Zwang dazu – unabhängig davon, wie alt ein Sparer ist, wie sein Anlagehorizont aussieht oder welche Lebenssituation er hat. Das hat renditestarkes Aktiensparen in vielen Fällen faktisch unmöglich gemacht. Beim Altersvorsorgedepot sind Garantien dagegen nur noch optional und lassen sich individuell wählen – das ist der entscheidende Unterschied“, sagt Studienautor Sven Ebert, Aktuar DAV und Senior Research Analyst beim Flossbach von Storch Research Institute. Eine aktuelle Studie des Instituts untersucht, wie sich unterschiedliche Aktienquoten auf den Vermögensaufbau und die späteren Auszahlungen auswirken.

Rentenlücke erreicht laut Studie rund 250.000 Euro

Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Entwicklung der gesetzlichen Rente. Das Rentenniveau sei von fast 60 Prozent in den 1980er Jahren auf aktuell 48 Prozent gesunken. Angesichts der demografischen Entwicklung sei eine nachhaltige Trendwende nicht zu erwarten. Für einen durchschnittlichen Arbeitnehmer errechnet das Research Institute deshalb eine zusätzliche private Vorsorgelücke von rund 250.000 Euro zum Renteneintritt. Dabei wird angenommen, dass im Ruhestand 80 Prozent eines Durchschnittseinkommens zur Verfügung stehen sollen und die gesetzliche Rente langfristig nur noch 40 Prozent des durchschnittlichen Einkommens ersetzt. Die Studie sieht im Altersvorsorgedepot einen neuen Versuch, diese Lücke durch staatlich gefördertes Sparen und eine stärkere Kapitaldeckung zu verringern. 

So funktioniert die Förderung des Altersvorsorgedepots 

Nach den in der Studie zugrunde gelegten Regelungen werden Einzahlungen bis zu 1.800 Euro pro Jahr staatlich gefördert. Für die ersten 360 Euro Eigenbeitrag gibt es eine Zulage von 50 Cent je Euro. Für die folgenden 1.440 Euro beträgt die Förderung 25 Cent je Euro. Wer die maximal geförderten 1.800 Euro einzahlt, erhält damit einschließlich der Grundzulage insgesamt 2.340 Euro im Altersvorsorgedepot. Zusätzliche Förderung gibt es für Kinder. Für die ersten 300 Euro Beitrag pro Kind ist eine Förderung von einem Euro je Euro vorgesehen. Wer bei Abschluss jünger als 25 Jahre ist, soll zudem einmalig 200 Euro erhalten. Die Förderung wird durch eine steuerliche Regelung ergänzt. Im Rahmen der sogenannten Günstigerprüfung werden Eigenbeiträge und Zulagen berücksichtigt. Ist der daraus resultierende Steuervorteil höher als die Zulagen, zahlt das Finanzamt die Differenz aus. Das Altersvorsorgedepot kann laut Studie mit bis zu 6.840 Euro jährlich bespart werden. Eine staatliche Zulage gibt es jedoch nur auf die ersten 1.800 Euro.

Standarddepot soll maximal ein Prozent kosten 

Neben individuell gestaltbaren Altersvorsorgeprodukten sieht das Konzept ein Standarddepot vor, das online abschließbar sein muss. Die Effektivkosten dürfen nach den in der Studie beschriebenen Vorgaben maximal 1,0 Prozent pro Jahr betragen. Im Standarddepot sind zwei Fonds vorgesehen: ein wachstumsorientierter Fonds der Risikoklassen drei bis fünf sowie ein defensiver Fonds der Risikoklassen eins oder zwei. Während der Ansparphase fließen die Beiträge grundsätzlich in den wachstumsorientierten Fonds. Fünf Jahre vor Rentenbeginn soll die Hälfte des Vermögens in den defensiven Fonds umgeschichtet werden. Ab zwei Jahren vor Rentenbeginn soll dieser Fonds 70 Prozent des Vermögens ausmachen, sofern der Sparer keine andere Umschichtung wünscht. Genau diese starke Reduzierung der Aktienquote sieht die Studie allerdings kritisch.

20-Jähriger kann im Median mehr als 500.000 Euro erreichen

Wie stark sich ein langer Anlagehorizont auswirkt, zeigt die Simulation für einen 20-jährigen Berufseinsteiger. Unterstellt werden jährliche Einzahlungen von 2.340 Euro – also 1.800 Euro Eigenbeitrag plus 540 Euro Grundzulage – bis zum Alter von 70 Jahren. Das ergibt über 50 Jahre eine nominale Beitragssumme von 117.000 Euro. Bei einer Aktienquote von 70 Prozent und einer angenommenen Aktienrendite von durchschnittlich 8 Prozent sowie 3 Prozent bei Anleihen ergibt sich nach Kosten und vor Berücksichtigung der Inflation im Median ein Endvermögen von rund 543.000 Euro. Nach Abzug einer angenommenen Inflation von zwei Prozent entspricht dies einer heutigen Kaufkraft von rund 202.000 Euro. Damit könnte ein erheblicher Teil der von der Studie errechneten Rentenlücke geschlossen werden. 

Interessant ist dabei die Spannbreite der Ergebnisse. Im ungünstigen 5-Prozent-Perzentil liegt das Endvermögen bei einer Aktienquote von 70 Prozent bei rund 268.000 Euro nominal. Im 95-Prozent-Perzentil sind dagegen knapp 1,2 Millionen Euro möglich. Die Zahlen sind allerdings keine Renditeprognose. Sie stammen aus einer Simulation verschiedener Kapitalmarktverläufe und hängen maßgeblich von den zugrunde gelegten Renditeannahmen ab. 

Mehr Aktien können über lange Zeit sogar das Risiko senken 

Eine der zentralen Aussagen der Studie lautet: Für einen sehr langen Anlagehorizont ist ein Portfolio mit weniger Aktien nicht zwangsläufig das sicherere Portfolio. Bei einem 20-jährigen Sparer erreicht ein Portfolio mit 100 Prozent Aktien im Median ein Endvermögen von rund 822.000 Euro. Bei 70 Prozent Aktien sind es rund 543.000 Euro. Selbst im ungünstigen 5-Prozent-Szenario liegt das reine Aktienportfolio mit rund 278.000 Euro noch über dem 70/30-Portfolio mit etwa 268.000 Euro. Der Grund liegt im langen Anlagezeitraum. Höhere kurzfristige Kursschwankungen können über mehrere Jahrzehnte durch höhere erwartete Renditen kompensiert werden. Das Research Institute kommt deshalb zu dem Schluss, dass eine geringere Aktienquote bei einem sehr langen Sparzeitraum nicht automatisch mehr Sicherheit bedeutet. 

Der größte Vorteil des Altersvorsorgedepots: der Zinseszinseffekt 

Besonders deutlich wird die Bedeutung des frühen Sparbeginns beim Vergleich zweier Sparer. Wer mit 20 Jahren beginnt, 25 Jahre lang jährlich 2.340 Euro einzahlt und danach keine weiteren Beiträge leistet, kommt bei einer Aktienquote von 70 Prozent im Median auf mehr als 400.000 Euro im Alter von 70 Jahren. Wer dagegen erst mit 45 Jahren beginnt und ebenfalls 25 Jahre lang jährlich 2.340 Euro einzahlt, erreicht laut Simulation nur etwas mehr als 120.000 Euro. Obwohl beide Sparer über die gesamte Beitragsphase denselben Betrag einzahlen, liegt das Endvermögen des Frühstarters damit bei mehr als dem Dreifachen. Der Grund ist der Zinseszinseffekt: Die früh erzielten Erträge bleiben über Jahrzehnte investiert und erwirtschaften ihrerseits weitere Erträge. 

Was bedeutet das Altersvorsorgedepot für 40-Jährige? 

Auch für einen 40-jährigen Arbeitnehmer kann das Altersvorsorgedepot einen zusätzlichen Vermögensbaustein darstellen. In der Simulation bleiben 30 Jahre bis zum Alter von 70 Jahren. Wer jährlich 2.340 Euro einzahlt, kommt damit auf eine Beitragssumme von 70.200 Euro. Bei einer Aktienquote von 70 Prozent liegt das simulierte Medianvermögen bei rund 167.000 Euro. Bei 80 Prozent Aktien sind es rund 182.000 Euro, bei einer vollständigen Aktienanlage rund 209.000 Euro. Allerdings nimmt mit dem kürzeren Anlagehorizont die Bedeutung möglicher Kursverluste zu. Im 5-Prozent-Perzentil liegen die Endvermögen der unterschiedlichen Aktienquoten wesentlich näher beieinander. 

Kritik am starken Umschichten vor dem Ruhestand 

Besonders interessant ist die Untersuchung des sogenannten Life-Cyclings. Dabei wird die Aktienquote mit zunehmendem Alter reduziert, um das Risiko kurz vor dem Rentenbeginn zu senken. Das Research Institute vergleicht drei Varianten. Alle Anleger starten mit 80 Prozent Aktien. Mit 65 Jahren wird die Aktienquote entweder auf 70, 50 oder 30 Prozent reduziert. Bei einem Renteneintritt mit 70 Jahren ergibt sich im Median folgendes Bild: 

  • 80 auf 70 Prozent Aktien: 179.000 Euro 
  • 80 auf 50 Prozent Aktien: 172.000 Euro 
  • 80 auf 30 Prozent Aktien: 163.000 Euro 

Die stärker defensive Strategie reduziert also das erwartete Endvermögen. Allerdings sinkt gleichzeitig das Risiko eines Verlusts unmittelbar vor dem Rentenbeginn. Bei einer Reduzierung auf 30 Prozent Aktien tritt in der Simulation in den letzten fünf Jahren nur in rund zwei von 100 Fällen ein nominaler Verlust auf. Bei konstant 80 Prozent Aktien liegt der entsprechende Anteil bei rund sechs Prozent. Die Studie sieht darin einen klassischen Zielkonflikt: Mehr Sicherheit erhöht die Planbarkeit, kostet aber langfristig Rendite. 

Nach Einschätzung des Research Institute sollte die Aktienquote deshalb nicht allein wegen des bevorstehenden Rentenbeginns drastisch reduziert werden. Schließlich folgt auf die Ansparphase noch eine oftmals jahrzehntelange Auszahlungsphase. 

Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
Szenario Aktienquote Simuliertes Medianvermögen
Sparbeginn mit 20, Ruhestand mit 70 70% ca. 543.000 €
Sparbeginn mit 20, Ruhestand mit 70 100% ca. 822.000 €
Sparbeginn mit 40, Ruhestand mit 70 70% ca. 167.000 €
Sparbeginn mit 40, Ruhestand mit 70 100% ca. 209.000 €
Sparbeginn mit 60, Ruhestand mit 70 70% ca. 31.000 €

Quelle: FvS Research Institute; Modellrechnungen. Die Werte sind keine Prognosen. Zugrunde gelegt werden unter anderem 8 Prozent erwartete jährliche Aktienrendite, 3 Prozent für Anleihen, 1 Prozent Kosten und 2 Prozent Inflation.

Auch im Ruhestand können Aktien eine wichtige Rolle spielen

Das Research Institute betrachtet deshalb nicht nur die Ansparphase, sondern auch die Auszahlung des Altersvorsorgevermögens. Nach den zugrunde gelegten Regelungen können zu Beginn des Ruhestands bis zu 30 Prozent des Kapitals einmalig entnommen werden. Der verbleibende Teil wird über einen Auszahlplan oder alternativ über eine lebenslange Rente ausgezahlt. Bei einem Beispiel mit 250.000 Euro Startkapital und einem 25-jährigen Auszahlplan zeigt die Simulation einen deutlichen Zusammenhang zwischen Aktienquote und langfristiger Auszahlung.

  • Bei 70 Prozent Aktien beträgt die durchschnittliche reale monatliche Auszahlung im Median rund 1.270 Euro
  • Bei 30 Prozent Aktien sind es rund 1.000 Euro
  • Bei vollständiger Aktienanlage steigt der Wert auf rund 1.510 Euro

Allerdings nimmt mit dem Aktienanteil auch die Schwankungsbreite der Auszahlungen zu. Bei einer Aktienquote von 70 Prozent kann die Auszahlung bei einer sehr schlechten Kapitalmarktentwicklung deutlich stärker zurückgehen als bei einem defensiveren Portfolio. Wer dagegen nur 30 Prozent Aktien hält, erhält stabilere, aber insgesamt niedrigere Auszahlungen.

Alternative Auszahlungsformel könnte Zahlungen stabilisieren

Die Studie untersucht zusätzlich eine alternative Methode für die Entnahmephase. Dabei werden bereits zu Beginn zwei Drittel der erwarteten künftigen Kapitalmarktrenditen in die Berechnung der Auszahlungen einbezogen. Dadurch steigen die anfänglichen Zahlungen. Bei einer Aktienquote von 50 Prozent beispielsweise liegt die erste monatliche Auszahlung in der Simulation bei rund 1.080 Euro, verglichen mit 830 Euro bei der zunächst untersuchten Methode. Gleichzeitig wird die Differenz zwischen minimaler und maximaler Auszahlung kleiner. Das Research Institute sieht darin eine Möglichkeit, die Auszahlungen gleichmäßiger über die Ruhestandsphase zu verteilen. Allerdings handelt es sich auch hier um eine Modellrechnung, deren Ergebnisse von den zugrunde gelegten Renditeannahmen abhängen.

60-Jährige profitieren vor allem von der Förderung

Für Menschen, die erst kurz vor dem Ruhestand mit dem Aufbau eines Altersvorsorgevermögens beginnen, sind die Möglichkeiten naturgemäß begrenzter. In der Simulation eines 60-Jährigen bleiben nur zehn Jahre bis zum Alter von 70 Jahren. Bei jährlichen Einzahlungen von 2.340 Euro summieren sich die Beiträge einschließlich Zulagen auf 23.400 Euro. Bei 70 Prozent Aktien beträgt das simulierte Medianvermögen rund 31.000 Euro. Bei 100 Prozent Aktien sind es 33.000 Euro. Das zeigt zugleich: Der Zinseszinseffekt kann in einem Zeitraum von nur zehn Jahren deutlich weniger Wirkung entfalten als bei einem Sparbeginn mit 20 oder 40 Jahren. Für ältere Sparer gewinnt deshalb die staatliche Förderung relativ an Bedeutung. Die Studie weist darauf hin, dass selbst geleistete Beiträge von insgesamt 18.000 Euro bei Berücksichtigung der Zulagen in den untersuchten Szenarien zu Beginn des Ruhestands erhalten bleiben. Ein möglicher zusätzlicher Steuervorteil aus der Günstigerprüfung ist dabei noch nicht berücksichtigt.

Altersvorsorgedepot soll Riester flexibler machen

Auch für Besitzer bestehender Riester-Verträge kann das neue Modell relevant sein. Nach den Annahmen der Studie sollen bestehende Riester-Verträge in das Altersvorsorgedepot übertragen werden können. Damit könnten Sparer insbesondere bei der Kapitalanlage und der Auszahlung mehr Gestaltungsmöglichkeiten erhalten. Neben der lebenslangen Rente steht beim Altersvorsorgedepot auch ein zeitlich begrenzter Auszahlplan zur Verfügung. Das kann insbesondere für Menschen interessant sein, die im Ruhestand nicht ausschließlich auf eine lebenslange monatliche Rente setzen wollen.

Altersvorsorge braucht mehrere Säulen

Über das konkrete Altersvorsorgedepot hinaus sieht das FvS Research Institute einen grundsätzlichen Reformbedarf. Die Altersvorsorge in Deutschland müsse stärker auf mehrere Einkommensquellen verteilt werden. Heute stammen nach Angaben der Studie rund 80 Prozent der Einkommen eines durchschnittlichen Rentners aus der gesetzlichen Rente. Betriebsrente und private Vorsorge tragen jeweils nur etwa zehn Prozent bei. Das Research Institute sieht darin ein Klumpenrisiko. Das Altersvorsorgedepot könne ein Schritt hin zu einer stärkeren Kapitaldeckung sein. Allerdings sei dafür auch mehr Finanzbildung notwendig. Aktiensparen dürfe insbesondere bei der Altersvorsorge nicht lediglich mit Spekulation gleichgesetzt werden. Entscheidend sei vielmehr der Anlagehorizont.

Früh anfangen ist das Geheimnis

Früh anfangen und Aktienquote nicht zu stark reduzieren Die Analyse des Flossbach von Storch Research Institute zeichnet ein grundsätzlich positives Bild des geplanten Altersvorsorgedepots. Die Kombination aus staatlicher Förderung, steuerlichen Vorteilen und einer stärkeren Ausrichtung auf renditeorientierte Kapitalanlagen kann den langfristigen Vermögensaufbau unterstützen. Die Simulationen machen zugleich deutlich, wo die größten Hebel liegen: Zeit und Rendite. Wer bereits mit 20 Jahren beginnt, profitiert besonders stark vom Zinseszinseffekt. Bei einem Anlagehorizont von mehreren Jahrzehnten kann eine höhere Aktienquote trotz größerer kurzfristiger Schwankungen zu einem höheren Endvermögen führen. Für Anleger kurz vor dem Ruhestand verschiebt sich das Verhältnis. Hier gewinnt die Absicherung gegen starke Kursschwankungen an Bedeutung. Eine zu starke Reduzierung der Aktienquote kann allerdings auch die späteren Auszahlungen begrenzen. Letztlich gibt es deshalb keinen für alle Sparer optimalen Aktienanteil. Entscheidend sind Alter, Anlagehorizont, vorhandenes Vermögen und die Höhe der monatlichen Auszahlung, die im Ruhestand mindestens benötigt wird. Das Altersvorsorgedepot kann damit einen wichtigen Baustein der privaten Altersvorsorge darstellen – es ersetzt aber weder die gesetzliche noch die betriebliche Vorsorge. Und auch staatliche Förderung schützt nicht vor den Risiken der Kapitalmärkte.

Mehr über die Kapitalrente, das Altersvorsorgedepot und weitere Themen zur Altersvorsorge lesen Sie hier https://www.fundresearch.de/altersvorsorge/

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