Mark Denham, Head of Equities und Fondsmanager bei Carmignac, erläutert in seinem Vortrag auf dem Fonds Kongress seinen Anlageansatz.
Für 2019 sind die grundlegenden Probleme nicht gelöst. Die Wachstumsprognosen könnten korrigiert werden, und es ist noch zu früh, um von einer geldpolitischen Wende auszugehen, meint Didier Saint-Georges, Managing Director bei Carmignac.
Es nähern sich die letzten Wochen des Jahres 2018. Und wir beobachten an den Märkten eine Kollision zwischen dem Wirtschaftszyklus, dem geldpolitischen Zyklus und dem politischen Zyklus beobachten, meint Didier Saint-Georges.
In den vergangenen Monaten sind Schwellenländer-Anleger immer risikoaverser geworden. Grund dafür war das unglückliche Zusammentreffen mehrerer Faktoren: steigende US-Zinsen, die Aufwertung des US-Dollar sowie tief greifende politische Spannungen, die sich im Kräftemessen zwischen den USA und China, Russland und der Türkei äußerten.
Carmignac freut sich, die Ernennung von Luis Caceres (46) zum neuen Business Development Director bekannt zu geben.
Das neue Liquiditätsregime verstärkt die geografischen und sektoriellen Performanceunterschiede. Diese dürften das Marktumfeld dauerhaft prägen, was ein extrem selektives Vorgehen der Anleger erfordert, meint Didier Saint-Georges.
Mit sofortiger Wirkung formalisiert Carmignac seine bereits seit langem gelebte Praxis, Kohle- und Tabakinvestments auszuschließen. Es wird in kein Unternehmen mehr investieren, das mehr als 25 Prozent seiner Einnahmen aus dem Kohlebergbau erzielen.
Die Outperformance des US-Markts ist nun schon eine ganze Weile sehr gut. Didier Saint-Georges, Mitglied des Investmentkomitees bei Carmignac, sieht erste Anzeichen, dass hier übers Ziel hinausgeschossen wird.
Leider bestätigten sich im Sommer die ersten, im Frühjahr beobachteten Einschläge. Das nahende Ende dreier paralleler Zyklen – bei Geldpolitik, Konjunktur und Politik – ist nach wie vor das Hauptproblem für die Märkte.
Raphael Gallardo (43) wird ab sofort Chefökonom bei Carmignac. In der neugeschaffenen Position wird er von Paris aus direkt an Frederic Leroux, Leiter des Cross-Asset-Teams bei Carmignac, berichten.