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TiAM FundResearch 14-Daily

Jörn Kränicke, Chefredakteur TiAM FundResearch 14-Daily
Jörn Kränicke, Chefredakteur TiAM FundResearch 14-Daily
Jörn Kränicke, Chefredakteur TiAM FundResearch 14-Daily

Jörn Kränicke, Chefredakteur TiAM FundResearch 14-Daily

US-Verschuldung wird immer kritischer

Die Debatte über die künftige Geldpolitik der US-Notenbank bekommt eine zusätzliche Dimension: Es geht längst nicht mehr nur darum, wie hoch die Inflation ist und wie stark die Wirtschaft wächst. Zunehmend entscheidet auch die enorme Verschuldung der USA darüber, wie viel höhere Zinsen das Finanzsystem und letztlich der Staat selbst verkraften können. Zwar sind die Finanzierungsbedingungen in den USA nach gängigen Indikatoren weiterhin vergleichsweise günstig. Doch unter der Oberfläche nimmt der Druck zu. 

Hohe langfristige Realzinsen sorgen dafür, dass die durchschnittlichen Finanzierungskosten für Unternehmen und private Haushalte weiter steigen – selbst dann, wenn die Zinsen ihren Höhepunkt bereits erreicht haben sollten. Besonders schwächere Schuldner bekommen diese Entwicklung zunehmend zu spüren. Noch brisanter ist die Lage für den US-Staat. Nach dem jüngsten Anstieg der Renditen langlaufender Staatsanleihen hat das US-Finanzministerium mit Maßnahmen zur Stützung der Marktliquidität reagiert. 

Gleichzeitig zeichnet sich eine Strategie ab, die Emissionen stärker in kürzere Laufzeiten verlagert und zusätzliche Nachfrage nach Staatsanleihen schaffen soll. Das ist ein deutliches Signal: Steigende Renditen am langen Ende sind nicht nur ein Problem für Investoren, sondern zunehmend auch für die Finanzierung des amerikanischen Staates. Damit verschiebt sich der Fokus.

Die vom 26. bis 29. August stattfindende Notenbankkonferenz in Jackson Hole könnte zwar erneut von Inflations- und Konjunkturrisiken geprägt sein. Doch im Hintergrund steht eine grundlegendere Frage: Wie hoch kann das langfristige Zinsniveau in einer Volkswirtschaft sein, deren Staat immer größere Schuldenberge refinanzieren muss? Die Antwort darauf dürfte auch für die Märkte entscheidend sein. 

Höhere Defizite können langfristig einen höheren Gleichgewichtszins rechtfertigen und damit die Renditen am langen Ende nach oben treiben. Gleichzeitig erhöhen genau diese höheren Renditen die Zinslast des Staates. Es entsteht ein Spannungsfeld, das die US-Geld- und Fiskalpolitik noch über Jahre begleiten dürfte. Die Fed kann die Schuldenproblematik nicht lösen. Aber sie wird kaum ignorieren können, dass die Zinsfrage in den USA zunehmend auch eine Schuldenfrage ist. 

Für Anleger bedeutet das: Selbst wenn die Leitzinsen vorerst stabil bleiben, ist damit noch lange nicht gesagt, dass auch die langfristigen Renditen zur Ruhe kommen. Gerade am langen Ende des US-Anleihemarktes könnte die eigentliche Bewährungsprobe erst noch bevorstehen. Und was das für den Aktienmarkt bedeutet, dass weiß noch niemand.

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Fund-flows

Fund-Flows im Juli: Wohin das Geld bei Amundi, BlackRock & Co. fließt

Die Fund Flows von Mountain-View Data
Die Fund Flows von Mountain-View Data

Die aktuellen Fund-Flows von Mountain-View Data zeigen im Juli 2026 deutliche Unterschiede zwischen den großen Fondsgesellschaften. Während bei Amundi und BlackRock vor allem Geldmarkt- und ETF-Produkte gefragt waren, dominierte bei Eurizon die Nachfrage nach Anleihefonds. Auch bei BNP Paribas und Goldman Sachs standen liquide Anlagen hoch im Kurs. Gleichzeitig mussten manche Geldmarkt- und Aktienstrategien erhebliche Abflüsse hinnehmen.

Amundi: Geldmarktprodukte an der Spitze

Bei Amundi konzentrierten sich die größten Mittelzuflüsse im Juli 2026 auffällig stark auf Geldmarktprodukte und ETFs. Mit deutlichem Abstand an der Spitze steht der AMUNDI EURO LIQUIDITY SHORT TERM RESPONSIBLE - I (C). Der Geldmarktfonds sammelte rund 2,70 Milliarden Euro ein. Auf Platz zwei folgt der Amundi Smart Overnight Return UCITS ETF mit rund 1,93 Milliarden Euro. Damit zeigt sich bei Amundi ein klares Bedürfnis nach kurzfristig verfügbaren und vergleichsweise defensiven Anlageformen. Gleichzeitig bleibt die ETF-Nachfrage hoch. Der Amundi Prime All Country World UCITS ETF verzeichnete Zuflüsse von rund 531 Millionen Euro und bietet Anlegern einen breit gestreuten Zugang zu globalen Aktienmärkten. Auch der AMUNDI FUNDS CASH USD - A2 USD konnte mit rund 620 Millionen Euro deutlich Mittel einsammeln. Der AMUNDI MONEY MARKET FUND - SHORT TERM (USD) - IV kam auf weitere rund 413 Millionen Euro.

Abflüsse bei Amundi ebenfalls konzentriert

Auf der Verkaufsseite zeigt sich ein anderes Bild. Besonders stark unter Druck stand der AMUNDI EURO LIQUIDITY SELECT - P (C) mit Abflüssen von rund 1,55 Milliarden Euro. Auch der Amundi Core MSCI Europe AE Acc verlor mit rund 1,15 Milliarden Euro erheblich an Volumen. Weitere deutliche Mittelabflüsse verzeichneten der Amundi MSCI Europe Action UCITS ETF mit rund 266 Millionen Euro, der Amundi Core S&P 500 Swap UCITS ETF EUR Dist mit rund 202 Millionen Euro sowie der Mischfonds Amundi Equilibre Climat - C (C) mit knapp 197 Millionen Euro.

Klares Bild bei Amundi

Die Juli-Zahlen zeigen damit eine bemerkenswerte Kombination: Anleger schichteten erhebliche Summen in Geldmarktprodukte und breit gestreute ETFs um, während zugleich einzelne europäische und US-amerikanische Aktienstrategien unter Abgabedruck standen. Die Nachfrage scheint sich damit stärker auf Liquidität und breit diversifizierte Marktbausteine zu konzentrieren.

Die Top und Flop 20 von Amundi

Name ISIN Zu-/Abflüsse im Juli Fondsvolumen im Juli 2026
AMUNDI EURO LIQUIDITY SHORT TERM RESPONSIBLE - I (C) FR0007435920 2.700.464.064 23.757.908.639
Amundi Smart Overnight Return UCITS ETF acc LU1190417599 1.930.157.722 20.634.275.159
AMUNDI FUNDS CASH USD - A2 USD LU0568621618 620.292.253 4.497.019.169
Amundi Prime All Country World UCITS ETF IE0009HF1MK9 531.142.599 7.131.463.427
AMUNDI MONEY MARKET FUND - SHORT TERM (USD) - IV LU0567780803 413.255.977 4.268.813.703
Amundi Core Stoxx Europe 600 UCITS ETF Acc LU0908500753 347.223.947 21.041.409.351
AMUNDI FUNDS INCOME OPPORTUNITIES - A2 USD LU1883839398 318.737.742 6.430.986.607
AMUNDI FUNDS GLOBAL EQUITY - A2 USD AD LU1880398554 312.207.626 7.271.708.355
AMUNDI SMART RETURN OPPORTUNITIES - I EUR (C) FR001400Z545 282.236.692 2.757.631.917
Amundi Core MSCI World UCITS ETF Dist IE000CNSFAR2 270.847.466 15.917.530.168
Amundi STOXX Europe 600 Banks UCITS ETF Acc LU1834983477 240.359.885 3.314.114.294
Amundi Core MSCI Emerging Markets Swap UCITS ETF Acc LU2573967036 217.884.438 9.517.312.266
AMUNDI PRIME JAPAN - UCITS ETF DR LU1931974775 213.320.247 3.928.331.741
Amundi S&P World Information technology Screened UCITS ETF Acc IE000E7EI9P0 207.946.220 1.322.854.770
Amundi S&P 500 Swap UCITS ETF USD Acc LU1681049018 194.450.540 7.704.528.634
Amundi ETF ICAV - AMUNDI PRIME GLOBAL UCITS ETF DIST IE000QIF5N15 191.442.308 4.464.975.675
Amundi S&P World Financials Screened UCITS ETF Acc IE000KYX7IP4 182.562.437 1.568.034.425
AMUNDI S.F. - DIVERSIFIED SHORT-TERM BOND Select - A EUR (C) LU1706854152 168.479.208 2.536.893.301
Amundi S&P World Communication Services Screened UCITS ETF Acc IE000EFHIFG3 167.644.837 400.903.020
AMUNDI S&P 500 Equal Weight ESG UCITS ETF Acc IE000LAP5Z18 161.319.364 2.676.336.778
AMUNDI EURO LIQUIDITY SELECT - P (C) FR0011630557 -1.552.247.933 46.995.660.851
Amundi Core MSCI Europe AE Acc LU0389811885 -1.148.773.183 8.388.019.209
Amundi MSCI Europe Action UCITS ETF Dist LU2608817958 -265.769.283 2.291.007.818
Amundi Core S&P 500 Swap UCITS ETF EUR Dist LU0496786574 -201.709.316 27.269.786.412
Amundi Equilibre Climat - C (C) FR0011199371 -196.628.992 2.348.689.548
AMUNDI MSCI EM LATIN AMERICA UCITS ETF - USD LU1681045297 -194.747.111 1.522.908.750
Amundi MSCI Japan ESG Broad Transition INDEX AE LU0996180864 -187.662.464 1.304.376.173
Amundi EUR Corporate Bond 0-3Y ESG - UCITS ETF DR (C) LU2037748774 -173.791.968 3.747.964.672
Amundi S&P World Health Care Screened UCITS ETF Acc IE0006FM6MI8 -143.344.766 865.635.904
AMUNDI FUNDS US EQUITY FUNDAMENTAL GROWTH - R2 GBP LU1883856566 -141.660.010 2.464.300.556
AMUNDI EURO LIQUIDITY SHORT TERM GOVIES - E (C) FR0011399633 -132.674.012 2.732.963.196
Amundi Core MSCI China A Swap UCITS ETF Dist LU2572256746 -127.882.821 431.690.013
AMUNDI FUNDS EUROPEAN EQUITY VALUE - R2 EUR LU1883316298 -109.113.403 2.383.612.491
Amundi Euro Lowest Rated IG Government Bond UCITS ETF Acc LU1681046774 -103.688.100 1.313.852.087
Amundi MSCI Emerging Markets ESG Broad Transition - UCITS ETF DR (C) LU2109787049 -101.366.456 2.150.507.468
AMUNDI FUNDS EMERGING WORLD EQUITY - A USD LU0347592197 -93.384.575 1.856.244.313
Amundi Funds Global Equity Income Select - E2 EUR LU1883321884 -87.757.765 2.960.692.421
AMUNDI EURO LIQUIDITY-RATED RESPONSIBLE - I (C) FR0007038138 -84.970.772 32.535.982.287
AMUNDI MSCI EM ASIA UCITS ETF - USD LU1681044563 -83.649.638 2.665.039.137
Amundi MSCI EM Asia SRI Climate Paris Aligned - UCITS ETF DR (D) LU2300294589 -82.170.854 123.080.812

BlackRock: ETFs gefragt, bei Geldmarktprodukten viel Bewegung

Bei BlackRock beziehungsweise iShares verkauften sich im Juli vor allem große Aktien-ETFs. Den höchsten Zufluss verzeichnete der iShares MSCI Japan UCITS ETF USD (Dist) mit rund 1,56 Milliarden Euro. Dahinter folgt der iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) mit rund 1,19 Milliarden Euro. Auch Schwellenländer waren gefragt: Der iShares Core MSCI EM IMI UCITS ETF USD (Acc) sammelte rund 978 Millionen Euro ein. Der iShares MSCI USA Swap UCITS ETF USD (Acc) kam auf rund 761 Millionen Euro. Zwischen den Aktien-ETFs findet sich zudem ein Geldmarktprodukt: Der BlackRock ICS Euro Government Liquidity Fund Core Acc T0 Accu EUR verzeichnete Zuflüsse von rund 1,09 Milliarden Euro.

Massive Abflüsse bei BlackRock ICS

Auf der Abflussseite fällt bei BlackRock vor allem die Größenordnung der Geldmarktbewegungen auf. Der BlackRock ICS Euro Liquidity Fund Core Acc Accu EUR verlor rund 3,97 Milliarden Euro. Noch rund 3,17 Milliarden Euro flossen aus dem BlackRock ICS Sterling Liquidity Fund Premier Dist T1 Dist GBP ab. Auch der BlackRock ICS US Dollar Liquidity Fund Core Acc Accu USD musste Abflüsse von knapp 994 Millionen Euro hinnehmen. Bei den ETFs standen der iShares Edge MSCI USA Value Factor UCITS ETF USD (Acc) mit rund 791 Millionen Euro und der iShares Core € Corp Bond UCITS ETF EUR (Dist) mit rund 636 Millionen Euro auf der Verkaufsliste.

Umschichtungen statt eindeutiger Risikoaversion

Die BlackRock-Zahlen deuten damit weniger auf einen einheitlichen Rückzug aus den Märkten als vielmehr auf erhebliche Umschichtungen hin. Während einzelne Cashfonds Milliardenabflüsse verbuchten, flossen gleichzeitig Milliarden in Japan-, Welt- und Emerging-Markets-ETFs. Anleger scheinen somit zwischen unterschiedlichen Regionen, Strategien und Liquiditätsinstrumenten neu zu gewichten.

Die Top und Flop 20 von BlackRock

Name ISIN Zu-/ und Abflüsse im Juli Volumen im Juli 2026
iShares MSCI Japan UCITS ETF USD (Dist) IE00B02KXH56 1.561.491.044 4.267.219.018
iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) IE00B4L5Y983 1.187.974.639 128.638.816.165
BlackRock ICS Euro Government Liquidity Fund Core Acc T0 Accu EUR IE00B39VC974 1.088.685.280 7.814.733.841
iShares Core MSCI EM IMI UCITS ETF USD (Acc) IE00BKM4GZ66 978.191.153 38.302.442.170
iShares MSCI USA Swap UCITS ETF USD (Acc) IE0002W8NB38 761.190.460 6.324.758.592
iShares S&P 500 Information Technology Sector UCITS ETF USD (Acc) IE00B3WJKG14 628.962.307 16.003.579.387
iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Acc) IE00B5BMR087 607.688.664 134.265.159.108
iShares S&P 500 Equal Weight UCITS ETF USD (Acc) IE000MLMNYS0 604.116.692 5.289.033.633
iShares $ TIPS UCITS ETF USD (Acc) IE00B1FZSC47 590.898.715 5.529.197.693
iShares MSCI ACWI UCITS ETF USD (Acc) IE00B6R52259 590.000.898 31.018.618.151
BGF Systematic Global Equity High Income Fund A5G Hedged EUR LU0278719090 417.876.740 12.876.052.000
BGF Asian Dragon Fund A2 USD LU0072462343 390.884.063 1.117.047.146
iShares S&P 500 Swap UCITS ETF USD (Acc) IE00BMTX1Y45 385.614.324 15.145.532.651
BGF World Technology Fund A2 EUR LU0171310443 357.454.344 16.032.555.313
iShares $ Treasury Bond 0-1yr UCITS ETF USD Accu IE00BGSF1X88 339.004.580 23.410.177.236
iShares MSCI Global Semiconductors UCITS ETF USD (Acc) IE000I8KRLL9 301.214.286 4.751.384.873
BlackRock ICS Sterling Liquid Environmentally Aware Fund Premier Acc Accu GBP IE00BKC9GJ54 297.622.814 8.554.533.509
iShares Russell 1000 Value UCITS ETF USD (Acc) IE0002EKOXU6 295.220.615 885.953.657
iShares $ Treasury Bond 7-10yr UCITS ETF USD (Acc) IE00B3VWN518 260.569.442 4.477.715.494
iShares MSCI USA Screened UCITS ETF USD (Acc) IE00BFNM3G45 252.082.932 17.674.984.249
BlackRock ICS Euro Liquidity Fund Core Acc Accu EUR IE0005023910 -3.972.582.330 65.461.263.845
BlackRock ICS Sterling Liquidity Fund Premier Dist T1 Dist GBP IE000GUTL0G7 -3.169.687.646 53.079.988.265
BlackRock ICS US Dollar Liquidity Fund Core Acc Accu USD IE0004810143 -993.634.555 6.757.568.151
iShares Edge MSCI USA Value Factor UCITS ETF USD (Acc) IE00BD1F4M44 -791.185.570 3.309.652.153
iShares Core € Corp Bond UCITS ETF EUR (Dist) IE00B3F81R35 -635.671.570 13.341.673.657
iShares MSCI China UCITS ETF USD (Acc) IE00BJ5JPG56 -405.351.840 2.398.562.679
iShares Edge MSCI World Value Factor UCITS ETF USD (Acc) IE00BP3QZB59 -328.791.320 6.277.278.746
iShares MSCI China A UCITS ETF USD (Acc) IE00BQT3WG13 -282.114.336 2.439.354.595
iShares Europe ex-UK Index Fund (IE) Accu EUR IE0001197916 -280.503.108 3.002.581.285
iShares Broad $ High Yield Corp Bond UCITS ETF USD (Dist) IE00BG0J4957 -258.223.787 2.248.430.422
iShares MSCI EM CTB Enhanced ESG UCITS ETF USD (Acc) IE00BHZPJ239 -226.498.026 8.781.229.994
iShares MSCI Japan Screened UCITS ETF USD (Acc) IE00BFNM3L97 -190.352.694 2.282.169.517
iShares MSCI Brazil UCITS ETF (DE) DE000A0Q4R85 -154.092.680 4.146.404.169
iShares MSCI Europe Screened UCITS ETF EUR (Acc) IE00BFNM3D14 -152.073.752 5.227.305.062
BGF World Healthscience Fund A2 USD LU0122379950 -129.774.068 11.120.869.661
iShares MSCI Japan CTB Enhanced ESG UCITS ETF USD (Dist) IE00BHZPJ346 -127.890.961 2.180.002.776
iShares $ Corp Bond UCITS ETF USD (Dist) IE0032895942 -125.763.092 7.815.723.763
BGF World Financials Fund A2 USD LU0106831901 -125.733.866 2.351.035.529
BGF European Fund A2 USD LU0171280430 -125.689.977 1.101.387.819
iShares MSCI Europe SRI UCITS ETF EUR (Acc) IE00B52VJ196 -120.605.453 3.412.935.856

BNP Paribas: Cash-Produkte dominieren die Zuflussseite

Bei BNP Paribas waren im Juli vor allem Geldmarktprodukte gefragt. Der BNP PARIBAS INSTICASH EUR 1D LVNAV Classic Capitalisation setzte sich mit Zuflüssen von rund 1,66 Milliarden Euro an die Spitze. Auf Platz zwei folgt der BNP PARIBAS INSTICASH EUR 3M Classic Capitalisation, der rund 615 Millionen Euro einsammelte. Auch auf der ETF-Seite gab es deutliche Zuflüsse: Der BNP PARIBAS EASY EUR Overnight UCITS ETF Capitalisation kam auf rund 426 Millionen Euro, der BNP PARIBAS EASY MSCI Europe Min TE UCITS ETF Capitalisation auf rund 376 Millionen Euro. Komplettiert wird die Top-5-Liste durch den BNP Paribas Funds Euro Corporate Bond Classic Capitalisation mit rund 301 Millionen Euro. Damit waren neben Liquidität auch Unternehmensanleihen gefragt.

Abflüsse bei Cashfonds und Unternehmensanleihen

Auch bei BNP Paribas standen allerdings mehrere Geldmarktprodukte unter Druck. Der größte Abfluss entfiel auf den BNP PARIBAS CASH INVEST E mit rund 469 Millionen Euro. Der BNP Paribas Funds Sustainable Euro Corporate Bond Classic Capitalisation verlor rund 333 Millionen Euro, während beim BNP Paribas Money 3M IC rund 218 Millionen Euro abflossen. Hinzu kamen der AXA IM EURO LIQUIDITY SRI Capitalisation EUR pf mit rund 207 Millionen Euro sowie der BNP PARIBAS EASY II MSCI World PAB UCITS ETF Accumulation USD mit rund 149 Millionen Euro.

Liquidität bleibt ein zentrales Thema

Das Bild bei BNP Paribas ist damit ähnlich wie bei Amundi und BlackRock: Geldmarktstrategien stehen gleichzeitig auf der Kauf- und Verkaufsseite. Das spricht für eine hohe Umschichtung innerhalb des Segments. Daneben finden sich sowohl europäische Aktien-ETFs als auch Unternehmensanleihen unter den gefragten Produkten.

Die Top und Flop 20 von BNP Paribas

Name ISIN Zu-/Abflüsse im Juli Volumen im Juli 2026
BNP PARIBAS INSTICASH EUR 1D LVNAV Classic Capitalisation LU0167237543 1.661.916.895 27.514.026.782
BNP PARIBAS INSTICASH EUR 3M Classic Capitalisation LU0423950210 614.759.059 16.266.082.089
BNP PARIBAS EASY EUR Overnight UCITS ETF Capitalisation LU3025345516 426.049.288 2.113.689.048
BNP PARIBAS EASY MSCI Europe Min TE UCITS ETF Capitalisation LU1291099718 376.411.128 4.375.734.203
BNP Paribas Funds Euro Corporate Bond Classic Capitalisation LU0131210360 300.766.976 2.034.254.569
BNP PARIBAS EASY II NASDAQ 100 UCITS ETF Accumulation USD IE000QDFFK00 263.431.398 2.581.473.800
AXA WF Euro Strategic Bonds A Capitalisation EUR LU0251659776 243.407.010 1.021.070.091
BNP PARIBAS MOIS ISR I C FR0007009808 198.986.879 28.420.616.271
BNP Paribas Funds USD Money Market Classic Distribution LU0012186549 186.081.263 1.027.229.362
BNP PARIBAS EASY € Corp Bond SRI PAB 1-3Y Track Privilege Distribution LU2008760675 111.733.089 2.621.271.708
BNP PARIBAS EASY S&P 500 UCITS ETF EUR C FR0011550185 98.210.318 8.145.038.000
BNP PARIBAS EASY MSCI Japan Min TE UCITS ETF Capitalisation LU1291102447 91.076.096 2.723.822.601
THEAM QUANT Equity Eurozone Guru C Capitalisation LU1480590048 88.155.990 1.657.829.091
BNP Paribas Funds Responsible US Value Multi-Factor Equity Privilege Capitalisation LU1458428593 78.350.450 1.595.968.129
BNP Paribas Funds Euro High Yield Short Duration Bond Classic Capitalisation LU1022394404 77.403.881 879.050.257
BNP PARIBAS EASY € High Yield SRI Fossil Free UCITS ETF Capitalisation LU2244386053 67.152.092 592.268.994
BNP Paribas Funds Europe Strategic Autonomy - Classic Capitalisation LU3051940263 62.381.088 1.026.906.784
BNP PARIBAS EASY MSCI USA Min TE UCITS ETF Capitalisation LU1291104575 57.782.209 1.620.508.864
BNP PARIBAS INSTICASH GBP 1D LVNAV I Distribution Distribution LU0212992787 57.630.330 2.283.497.623
BNP PARIBAS EASY € Corp Bond SRI PAB 3-5Y Track X Capitalisation LU2008761301 50.855.181 2.525.479.721
BNP PARIBAS CASH INVEST E FR0007496047 -469.256.412 6.473.285.397
BNP Paribas Funds Sustainable Euro Corporate Bond Classic Capitalisation LU0265288877 -333.229.658 927.821.528
BNP Paribas Money 3M IC FR0000287716 -217.776.874 14.187.554.067
AXA IM EURO LIQUIDITY SRI Capitalisation EUR pf FR0000978371 -207.068.546 9.045.982.210
BNP PARIBAS EASY II MSCI World PAB UCITS ETF Accumulation USD IE000SU7USQ3 -148.750.634 1.667.556.677
BNP Paribas Funds Sustainable Enhanced Bond 12M Privilege Capitalisation LU1819949089 -143.037.266 1.879.450.656
AMSelect Robeco Global Credit Income Classic Capitalisation LU2412113396 -109.514.793 318.097.959
BNP Paribas Funds Sustainable Europe Multi-Factor Equity Classic Capitalisation LU1956135328 -80.058.923 1.212.546.458
AXA WF ACT Green Bonds A Capitalisation EUR LU1280195881 -61.891.163 975.312.091
BNP PARIBAS EASY JPM Tilted EMU Government Bond IG 3-5Y Track X Capitalisation LU2008763265 -56.061.439 3.983.677.315
AXA WF Sustainable Equity QI A (H) Capitalisation EUR LU1527609496 -53.795.867 1.536.344.564
BNP PARIBAS EASY MSCI EMU Min TE Track Classic Capitalisation LU1291098587 -53.438.992 1.915.667.760
BNP PARIBAS EASY LOW CARBON 100 EUROPE PAB UCITS ETF Capitalisation LU1377382368 -51.423.165 417.823.000
AXA WF Euro 7-10 A Capitalisation EUR LU0251659180 -47.438.622 132.285.141
AMSelect BlueBay Euro Bond Aggregate Privilege Capitalisation LU2310407064 -47.049.812 674.739.379
AXA WF Global Emerging Markets Bonds A Capitalisation USD LU0251658455 -44.748.479 206.544.456
BNP Paribas Funds Global Absolute Return Bond Classic RH CZK Capitalisation LU2155808657 -44.589.086 1.081.702.363
AXA WF Europe Equity A Capitalisation EUR LU0389655811 -44.523.434 1.060.338.729
AXA WF Euro Sustainable Credit E Capitalisation EUR LU0361831018 -39.557.026 461.196.934
AXA IM US Equity QI B Accumulation USD IE0004345025 -36.287.103 346.463.814

Eurizon: Anleger setzen auf Anleihen

Ein deutlich anderes Bild zeigt sich bei Eurizon. Hier dominieren auf der Zuflussseite klar Anleihefonds. An der Spitze steht der YourIndex SICAV - YIS 3-5 Year EMU Government Bond Z EUR Accumulation mit rund 61 Millionen Euro. Der YourIndex SICAV - YIS 1-3 Year EMU Government Bond Z EUR Accumulation sammelte weitere rund 51 Millionen Euro ein. Damit stehen insbesondere kurz- und mittelfristige Staatsanleihen der Eurozone im Fokus. Auf Platz drei folgt der Eurizon Fund - SLJ Local Emerging Markets Debt R EUR Accumulation mit rund 36 Millionen Euro.

Auch Aktienstrategien waren gefragt: Der Eurizon Fund - Equity High Dividend R EUR Accumulation kam auf rund 34 Millionen Euro. Komplettiert wird die Top-5-Liste vom Eurizon Fund - Bond Aggregate EUR Short Term Z EUR Accumulation mit knapp 28 Millionen Euro.

Geldmarkt- und Euro-Bond-Fonds unter Druck

Bei den Abflüssen zeigt sich dagegen eine stärkere Belastung für Geldmarkt- und Euro-Anleihefonds. Der größte Mittelabfluss entfiel auf den Eurizon Fund - Money Market EUR T1 Z EUR Accumulation mit rund 209 Millionen Euro. Der Eurizon Fund II - Euro Bond R EUR Accumulation verlor rund 123 Millionen Euro. Auch Aktienstrategien standen teilweise unter Druck. Der Eurizon Fund - Equity World Smart Volatility R EUR Accumulation verzeichnete Abflüsse von rund 43 Millionen Euro, der Eurizon Fund - Flexible Equity Strategy R EUR Accumulation rund 43 Millionen Euro. Der Eurizon Fund - Absolute Green Bonds R EUR Accumulation büßte weitere rund 31 Millionen Euro ein.

Defensive Ausrichtung dominiert

Eurizon zeigt damit eine vergleichsweise defensive Ausrichtung der Nachfrage. Kurzlaufende Euro-Staatsanleihen und Anleihestrategien dominieren die Top-Zuflüsse, während gleichzeitig ein großer Geldmarktfonds sowie ein länger laufender Euro-Bond-Fonds Mittel verlieren. Die Anleger setzen damit offenbar gezielter auf bestimmte Laufzeiten und Segmente des Anleihemarktes.

Die 20 Top und Flop Fonds von Eurizon

Name ISIN Zu-/ und Abflüsse im Juli Volumen im Juli 2026
YourIndex SICAV - YIS 3-5 Year EMU Government Bond Z EUR Accumulation LU0335987698 61.052.081 1.534.263.989
YourIndex SICAV - YIS 1-3 Year EMU Government Bond Z EUR Accumulation LU0335987268 51.206.257 1.655.555.635
Eurizon Fund - SLJ Local Emerging Markets Debt R EUR Accumulation LU1529956440 36.315.823 354.180.669
Eurizon Fund - Equity High Dividend R EUR Accumulation LU2357531032 34.241.538 393.640.965
Eurizon Fund - Bond Aggregate EUR Short Term Z EUR Accumulation LU2531440415 28.439.625 339.887.691
Eurizon Fund - Bond Emerging Markets Z2 USD Accumulation LU2427869123 28.346.447 2.159.417.146
Eurizon Fund - Sustainable Japan Equity R EUR Accumulation LU1543693508 28.256.341 980.779.926
Eurizon Fund II - Emerging Bond Total Return R EUR Accumulation LU0365358141 27.243.786 1.218.630.524
Eurizon Fund - Bond Corporate EUR Short Term R EUR Accumulation LU0102684353 27.097.458 1.883.365.694
Eurizon Fund - Securitized Bond Fund Z EUR Accumulation LU1393925158 20.546.268 950.953.474
Eurizon Fund - Global Multi Credit R EUR Accumulation LU1529955475 19.080.205 174.045.945
Eurizon Fund - Bond High Yield R EUR Accumulation LU0114074718 16.997.486 4.253.410.982
Eurizon Fund - Bond Italy Floating Rate LTE R EUR Accumulation LU0457148293 13.957.660 2.568.168.333
Eurizon Fund - Bond Emerging Markets in Local Currencies R EUR Accumulation LU1961029813 10.247.415 176.848.637
Eurizon Fund - Bond Euro High Yield Z EUR Accumulation LU1864526238 9.345.008 349.761.308
Eurizon Fund - Active Allocation R EUR Accumulation LU1092477741 6.012.793 1.210.570.823
Eurizon Fund - Euro Emerging Markets Bonds Z EUR Accumulation LU2215043055 4.651.628 175.679.538
Eurizon Fund - Asian Equity Opportunities R EUR Accumulation LU2215043212 3.996.023 179.041.717
Eurizon Fund II - Q-Flexible R EUR Accumulation LU0365359032 3.802.191 1.670.190.857
Eurizon Fund - Sustainable Multiasset R EUR Accumulation LU2215042750 3.800.707 825.046.996
Eurizon Fund - Money Market EUR T1 Z EUR Accumulation LU1961031041 -208.693.213 1.394.499.870
Eurizon Fund II - Euro Bond R EUR Accumulation LU0367640660 -123.476.419 6.420.730.745
Eurizon Fund - Equity World Smart Volatility R EUR Accumulation LU0114064917 -43.310.524 1.070.220.831
Eurizon Fund - Flexible Equity Strategy R EUR Accumulation LU0497415702 -42.620.614 4.823.984.320
Eurizon Fund - Absolute Green Bonds R EUR Accumulation LU1693963701 -30.780.352 696.654.478
Eurizon Fund - Bond GBP LTE R EUR Accumulation LU0090978999 -28.623.463 114.104.408
Eurizon Fund - Bond JPY LTE R EUR Accumulation LU0090978643 -24.331.052 317.397.697
Eurizon Fund - Equity Emerging Markets LTE Z EUR Accumulation LU0457148020 -23.611.360 1.275.248.222
Eurizon Fund - Equity Emerging Markets Smart Volatility R EUR Accumulation LU0090981274 -22.334.684 463.980.548
Eurizon Fund - Bond EUR Medium Term LTE R EUR Accumulation LU0012017942 -16.040.964 173.831.180
Eurizon Fund - Green Euro Credit Z EUR Accumulation LU2215042594 -15.534.533 933.344.406
Eurizon Fund - Equity People R EUR Accumulation LU2050470694 -13.265.180 599.141.251
Eurizon Fund - Equity Planet R EUR Accumulation LU2050470850 -11.293.828 1.155.472.354
Eurizon Fund - Bond Flexible R EUR Accumulation LU1090960086 -10.215.340 720.080.628
YourIndex SICAV - YIS 5+ Year EMU Government Bond Z EUR Accumulation LU0335987854 -9.515.584 2.370.176.699
Eurizon Fund - Bond Aggregate RMB R EUR Accumulation LU1529955046 -7.679.971 252.844.777
Eurizon Fund - Sustainable Global Equity R EUR Accumulation LU1529957257 -7.423.671 468.105.967
Eurizon Fund - Top European Research R EUR Accumulation LU1393923617 -6.561.973 3.926.500.722
Eurizon Fund - Bond Inflation Linked R EUR Accumulation LU0163967960 -5.097.990 305.922.925
Eurizon Fund - Italian Equity Opportunities R EUR Accumulation LU0725142979 -4.789.564 323.911.766

Goldman Sachs: US-Dollar-Liquidität und Aktien gefragt

Bei Goldman Sachs Asset Management war im Juli vor allem ein Produkt herausragend: Der Goldman Sachs US$ Treasury Liquid Reserves Fund Super Administration Accumulation Class sammelte rund 1,23 Milliarden Euro ein. Daneben waren globale und regionale Aktienstrategien gefragt. Das Goldman Sachs Global CORE Equity Portfolio Base Shares (Snap) verzeichnete Zuflüsse von rund 470 Millionen Euro. Der Goldman Sachs Sterling Liquid Reserves Fund R Class kam auf rund 361 Millionen Euro. Auch chinesische Aktien verzeichneten Zuflüsse: Das Goldman Sachs China A-Share Equity Portfolio E Class Shares (Acc.) (EUR) sammelte rund 268 Millionen Euro ein. Das Goldman Sachs Europe CORE Equity Portfolio Base Shares erreichte rund 251 Millionen Euro.

Euro-Cashfonds mit hohen Abflüssen

Unter Mittelabflüssen waren bei Goldman Sachs vor allem Geldmarktprodukte. Der Goldman Sachs Euro Standard VNAV Fund - Legacy A Accumulation Class verlor rund 1,95 Milliarden Euro. Weitere 864 Millionen Euro flossen aus dem Goldman Sachs Euro Liquid Reserves Fund R Accumulation Class ab. Der Goldman Sachs Euro Short Term VNAV Fund - R Accumulation verzeichnete Abflüsse von rund 535 Millionen Euro. Bei Aktienstrategien standen der Goldman Sachs Global Enhanced Index Sustainable Equity - R Cap USD mit rund 183 Millionen Euro sowie der Goldman Sachs North America Enhanced Index Sustainable Equity - P Cap USD mit rund 175 Millionen Euro auf der Abflussseite.

Im Juli gab es starke Umschichtungen

Die Fund-Flows bei Goldman Sachs zeigen ein ähnliches Muster wie bei BlackRock: Während einzelne Euro-Geldmarktprodukte erhebliche Mittel verloren, floss gleichzeitig mehr als eine Milliarde in einen US-Dollar-Liquiditätsfonds. Hinzu kamen deutliche Zuflüsse in globale, europäische und chinesische Aktienstrategien.

Die Top und Flop 20 von Goldman Sachs

Name ISIN Zu-/Abflüsse im Juli Volumen im Juli 2026
Goldman Sachs US$ Treasury Liquid Reserves Fund Super Administration Accumulation Class IE00B3DWSS75 1.232.673.647 51.742.407.270
Goldman Sachs Global CORE® Equity Portfolio Base Shares (Snap) LU0203365449 469.962.377 8.043.664.208
Goldman Sachs Sterling Liquid Reserves Fund R Class IE00B7Y62B70 360.643.779 20.469.017.331
Goldman Sachs China A-Share Equity Portfolio E Class Shares (Acc.) (EUR) IE00BL3V0626 267.604.943 1.376.486.466
Goldman Sachs Europe CORE® Equity Portfolio Base Shares LU0102219945 250.984.267 7.780.252.674
Goldman Sachs US CORE® Equity Portfolio Base Shares (Snap) LU0065004045 209.640.552 2.049.898.291
Goldman Sachs Euro Sustainable Credit - P Dis EUR LU1125547262 127.399.481 896.149.359
Goldman Sachs Global Credit Portfolio (Hedged) Base Shares (Acc.) LU0234589348 104.299.903 4.056.289.810
Goldman Sachs Corporate Green Bond - R Cap EUR LU2102358509 90.826.088 1.205.305.829
Goldman Sachs Global Dynamic Bond Plus Portfolio Base Shares (Acc.) LU0600006117 84.465.834 505.325.831
Goldman Sachs Sterling Government Liquid Reserves Fund R Accumulation Class IE00B89M8648 81.785.952 814.074.063
Goldman Sachs Emerging Markets Corporate Bond Portfolio Base Shares (Acc.) LU0622305505 74.921.845 3.249.877.740
Goldman Sachs Euro Credit - P Cap EUR LU0546918235 74.008.756 2.177.001.263
Goldman Sachs US Small Cap CORE® Equity Portfolio Class E Shares (Acc.) (Snap) LU0234682986 73.695.123 962.410.038
Goldman Sachs Alpha Enhanced US Equity Active UCITS ETF - USD (Acc) IE000HYFO765 71.624.711 345.581.646
Goldman Sachs Emerging Markets Ex-China CORE® Equity Portfolio I Shares (Acc.) (Close) LU2595375846 63.715.036 802.232.237
Goldman Sachs Global Small Cap CORE® Equity Portfolio Base Shares (Snap) LU0245330005 53.743.192 3.149.028.644
Goldman Sachs Global Future Technology Leaders Equity Portfolio Class E Shares (Acc.) LU2094235707 45.269.702 2.090.041.449
Goldman Sachs Alpha Enhanced World Equity Active UCITS ETF - Class USD (Acc) IE000UFAX9L6 41.947.291 265.131.627
Goldman Sachs Japan Equity (Former NN) - P Cap JPY LU0082087783 40.107.473 297.171.879
Goldman Sachs Euro Standard VNAV Fund - Legacy A Accumulation Class IE000588N9R1 -1.947.630.219 3.404.443.511
Goldman Sachs Euro Liquid Reserves Fund R Accumulation Class IE00B896JM91 -863.652.571 23.599.326.445
Goldman Sachs Euro Short Term VNAV Fund - R Accumulation IE00BDFK3173 -534.975.393 3.978.026.326
Goldman Sachs Global Enhanced Index Sustainable Equity - R Cap USD LU2037301103 -182.940.872 428.210.769
Goldman Sachs North America Enhanced Index Sustainable Equity - P Cap USD LU2037301442 -174.629.618 2.059.464.670
Goldman Sachs Emerging Markets Equity ESG Portfolio Base Shares (Acc.) LU1876476067 -142.039.734 909.195.428
Goldman Sachs US Dollar Credit - R Cap EUR (hedged i) LU1431483780 -122.003.317 2.809.798.791
Goldman Sachs Emerging Markets Debt (Hard Currency) - P Cap EUR (hedged i) LU0546915058 -113.565.205 4.245.036.535
Goldman Sachs Global High Yield Portfolio Base Shares LU0083912112 -81.531.588 908.239.542
Goldman Sachs Euromix Bond - P Cap EUR LU0546916619 -66.176.540 217.449.808
Goldman Sachs Global Sustainable Equity - P Cap EUR LU0119216553 -64.836.592 822.809.013
Goldman Sachs Multi-Manager US Equity Portfolio Class R Shares (Acc.) LU0838400728 -45.081.775 2.096.433.784
Goldman Sachs AAA ABS - X Cap EUR LU1835818565 -40.550.495 567.719.474
Goldman Sachs Global High Yield (Former NN) - X Cap USD LU0546919712 -39.443.988 1.237.472.272
Goldman Sachs Green Bond Short Duration - R Cap EUR LU1922483455 -35.066.319 473.918.707
Goldman Sachs Europe Enhanced Index Sustainable Equity - P Cap EUR LU2037300634 -28.267.537 632.896.573
Goldman Sachs Euro Long Duration Bond - P Cap EUR LU0546917344 -25.370.507 110.105.857
Goldman Sachs Multi-Manager Global Equity Portfolio Class R Shares (Acc.) LU0838399615 -24.969.028 838.645.718
Goldman Sachs Asia High Yield Bond Portfolio Base Shares (Acc.) LU2201852659 -23.272.831 503.539.303
Goldman Sachs Europe Sustainable Small Cap Equity - I Cap EUR LU2489279336 -22.703.229 95.087.637

Fund-Flows im Juli: Liquidität bleibt gefragt – Anleger schichten aber kräftig um

Der Vergleich der fünf großen Fondsgesellschaften zeigt ein ähnliches Muster: Geldmarktprodukte bleiben im Juli 2026 ein zentraler Bestandteil der Anlegernachfrage. Gleichzeitig sind die Bewegungen innerhalb dieses Segments teilweise enorm. Bei BlackRock, Amundi und Goldman Sachs stehen hohe Zuflüsse in einzelnen Geldmarktfonds teilweise ebenso hohen Abflüssen aus anderen Produkten gegenüber. Daneben bleiben ETFs und breit diversifizierte Aktienstrategien gefragt. Besonders deutlich wird dies bei BlackRock mit Zuflüssen in Japan-, Welt- und Emerging-Markets-ETFs sowie bei Amundi mit dem globalen Prime All Country World ETF. Eurizon fällt aus dem Rahmen: Hier konzentrieren sich die größten Zuflüsse stärker auf Euro-Staatsanleihen und andere Rentenstrategien. Bei BNP Paribas gibt es eine hohe Nachfrage nach Geldmarktprodukten mit Zuflüssen in Aktien-ETFs und Unternehmensanleihen. Das Juli-Bild zeigt weniger für einen einheitlichen Trend zu mehr oder weniger Risiko als für gezielte Umschichtungen innerhalb der Portfolios.

DIVIDENDEN

Globale Dividendenfonds: Das sind die Besten

Schwellenländer-Fonds bieten derzeit besondere Chancen. (AI-Grafik © 2026 by MvA)
Schwellenländer-Fonds bieten derzeit besondere Chancen. (AI-Grafik © 2026 by MvA)

Dividenden sprudeln wie lange nicht mehr. Auch US-Konzerne setzen plötzlich stärker auf Ausschüttungen statt Rückkäufe. Ein Vergleich der besten globalen Dividendenstrategien zeigt, wie Anleger davon profitieren können.

Krieg? Krise? Klimakollaps? Schaut man sich die jüngsten Zahlen der Dividendensaison 2026 an, scheinen all die schlechten Nachrichten, die täglich die Schlagzeilen beherrschen, den Unternehmen rund um den Globus nicht viel anhaben zu können. Laut der ersten Ausgabe des Janus Henderson Global Dividend and Buyback Index sind die weltweiten Dividendenzahlungen im ersten Quartal auf den Rekordwert von 424,5 Milliarden US-Dollar geklettert – ein Plus von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Wachstum verteilt sich breit über Nordamerika, Europa, Japan und Großbritannien. Selbst ein unruhiges makroökonomisches Umfeld konnte den Ausschüttungen nichts anhaben.

Besonders bemerkenswert: Allein US-Unternehmen haben 183,5 Milliarden US-Dollar beigesteuert, also 46,3 Prozent der weltweiten Summe. Das ist für US-amerikanische Konzerne, die Aktionäre traditionell eher über Aktienrückkäufe als über Dividenden bei Laune halten, ein spürbarer Kurswechsel. Genau dieser Punkt ist erstaunlich. Rückkäufe erreichten im ersten Quartal zwar mit 425,7 Milliarden US-Dollar ein ähnlich hohes Niveau, gingen im Jahresvergleich aber um 3,1 Prozent zurück. Jane Shoemake, Client Portfolio Managerin im Global Equity Income Team von Janus Henderson Investors, ordnet das so ein: Dividenden seien in aller Regel langfristig angelegte Entscheidungen der Unternehmensführung, die auf Nachhaltigkeit ausgelegt sind, während Rückkäufe eher diskretionär und konjunkturabhängig gesteuert würden. Damit liefere die Dividende das verlässlichere Signal für das Vertrauen des Managements in die eigene Ertragskraft, während der Rückkauf eher als flexibles Steuerungsinstrument diene. Auch S&P Global Market Intelligence rechnet in seinem aktuellen Dividendenausblick für den US-Markt mit einem Wachstum von rund 6,5 Prozent im Jahresvergleich – und geht davon aus, dass in praktisch allen betrachteten Branchen die Ausschüttungen steigen werden.

Hinzu kommt eine Verschiebung der Kapitalströme: Weil Anleger 2026 zunehmend aus hochbewerteten Wachstumswerten in verlässliche Cashflow-Werte umschichten, haben sich sogenannte Dividendenaristokraten und -könige spürbar besser entwickelt als der breite Markt. Vieles spricht also dafür, dass der Dividendenschub kein Strohfeuer ist, sondern eine strukturelle Verschiebung in der Kapitalallokation vieler Großkonzerne – auch wenn, wie jede Prognose, auch diese Einschätzung mit Unsicherheit behaftet bleibt.

Die Suche nach den passenden Anlageinstrumenten

Der Trend zu höheren Ausschüttungen dürfte die Nachfrage nach Dividendenfonds weiter schüren. Die Herausforderung in der Beratung: Anleger bevorzugen, wenn das Thema darauf kommt, meistens ausschüttende Varianten. Was allerdings nicht immer Sinn macht. Gerade jüngeren Anlegern mit zu erwartender längerer Vermögensaufbauphase sind eher thesaurierende Fonds zu empfehlen, um den steuerlichen Aufschub mitzunehmen. Ein weiteres Thema ist die Wahl des Fonds-Typs: ETFs überzeugen hier mit ihren niedrigen Kosten – was nicht heißt, dass aktiv gemanagte Dividenden-Fonds keine Stärken hätten. Die Frage, welche Art von Anlageinstrument die richtige Wahl ist, lässt sich deshalb erst dem Vergleich der verschiedenen Optionen beantworten.

Passiv: Nicht jeder Dividenden-Index ist gleich gut

Wer nur auf den Namen „Dividenden-ETF“ vertraut, kann leicht in die falsche Schublade greifen. Das zeigt ein Vergleich von thesaurierenden ETFs, die bereits länger als fünf Jahre am Markt sind. In der Gruppe der globalen Dividenden-ETFs liegen in der 5-Jahresperformance Welten zwischen den besten und schwächsten Produkten. Der First Trust Value Line Dividend Index ETF etwa kommt über fünf Jahre nur auf 6,65 Prozent per annum. Das ist weniger als die Hälfte der Rendite, die die Spitzenreiter in diesem Zeitraum schafften. Der Grund liegt fast immer im Regelwerk des zugrunde liegenden Index: Wer einfach nur die höchste Dividendenrendite herausfiltert, kauft sich oft überteuerte, wenig wachstumsstarke oder gar fragile Titel ein.

Auswahl starker Dividenden-ETFs

ISIN Name Auflegung Volumen in Mio. Euro Perf. 1 Jahr Perf. 3 Jahre p.a.
NL0011683594 VanEck Morningstar Dev. Mrkts. Div. Leaders ETF 23.05.2016 8,98 32,19% 20,95%
IE00BYTH6121 First Trust Global Equity Income ETF 28.08.2015 60,63 32,88% 19,41%
LU0292096186 Xtrackers STOXX Global Select Div. 100 Swap ETF 01.06.2007 997,98 32,97% 20,01%
IE00BK5BR626 Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield ETF 24.09.2019 2,83 27,58% 16,24%
IE00BD0B9B76 iShares Refinitiv Incl. and Div. ETF 07.09.2018 72,52 36,00% 18,13%
IE00BKVKW020 First Trust Value Line Div Idx ETF 12.02.2020 6,69 13,02% 6,53%

Stand: 3.8.2026, Quellen: FVBS professional, eigene Recherchen

Ganz anders schneiden die beiden Spitzenreiter ab. An erster Stelle des mit der Fondssoftware FVBS professional erstellten Vergleichs steht der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF mit 18,93 Prozent Wertentwicklung per annum über fünf Jahre und 32,19 Prozent im vergangenen Jahr – bei laufenden Kosten von nur 0,38 Prozent. Der ETF bildet den Morningstar Developed Markets Large Cap Dividend Leaders Screened Select Index physisch nach, der die 100 Industrieländer-Aktien mit der höchsten Dividendenrendite auswählt, dabei aber gezielt Firmen mit unsicherer oder rückläufiger Dividendenhistorie herausfiltert und zusätzlich ESG-Ausschlusskriterien anwendet. Entscheidend ist der Stabilitäts-Filter: Nur wer über Jahre konstant und ohne Kürzungen ausgeschüttet hat, schafft es überhaupt in den Auswahlpool. Diese Disziplin bei der Indexkonstruktion könnte ein entscheidender Faktor sein, warum das Produkt so deutlich vor reinen Höchstrendite-Indizes liegt.

Auf Platz zwei folgt der First Trust Global Equity Income ETF mit 14,03 Prozent per annum über fünf Jahre und laufenden Kosten von 0,70 Prozent. Er bildet den Nasdaq Global High Equity Income Index ab, der Aktien nicht allein nach Dividendenrendite, sondern nach einer Kombination aus Liquidität, Ausschüttungshöhe und Qualitätskriterien auswählt. Dieser dreifache Filter sorgt für eine Mischung aus Ertragsstärke und finanzieller Substanz der Portfoliounternehmen – ein Ansatz, der sich gerade in Phasen mit erhöhter Marktvolatilität als stabilisierend erwiesen hat.

Die beiden Produkte sind gute Beispiele für ETFs, die Indizes für ihren Portfolioaufbau nutzen, die den Faktor Dividendenrendite mit einem Qualitäts- oder Nachhaltigkeitsfilter kombinieren. Reine Höchstrendite-Indizes ohne Screening bleiben tendenziell zurück.

Aktiv: Wo Fondsmanager echten Mehrwert stiften

Bei den aktiv gemanagten Fonds zeigt sich ein anderes Bild. Hier ist das Fondsmanagement ein nicht zu unterschätzender Kostentreiber. Zwischen 0,82 und knapp 2,0 Prozent laufende Kosten pro Jahr nagen an der Rendite. Immerhin liefern die besten Häuser dafür einen klar erkennbaren Mehrwert durch Flexibilität, den ein starrer Index nicht bieten kann.

Auswahl starker Dividenden-ETFs

ISIN Name Auflegung Volumen in  Mio. Euro Perf. 1 Jahr Perf. 3 Jahre p.a.
LI0008475134 LLB Aktien Dividendenperlen CHF T 09.03.1998 306,16 21,69% 13,20%
LU0245042477 ABAKUS World Dividend Fund 21.02.2006 23,59 28,83% 15,45%
LU0611173930 UBS (L) Equity - Global High Div. (USD) EUR h P 15.04.2011 71,57 35,73% 17,69%
LU0462862359 Swiss Life Eq Glo High Divid R Cap 10.11.2009 50,9 21,68% 12,39%
LU0507265923 DWS Invest Top Dividend LC 01.07.2010 857,36 23,71% 12,12%

Der LLB Aktien Dividendenperlen CHF T etwa führt das Feld mit 11,44 Prozent per annum über fünf Jahre an, bei Kosten von 0,82 Prozent. Aufgelegt bereits 1998, ist er der mit Abstand älteste Fonds im Vergleich. Sein Erfolgsrezept ist das hauseigene, quantitative LLB-Dividendenmodell: ein bottom-up-orientiertes Multifaktor-Verfahren, das aus dem MSCI-Weltaktienuniversum rund 50 Titel mit überdurchschnittlicher erwarteter Dividenden- beziehungsweise Aktionärsrendite herausfiltert und diese annähernd gleichgewichtet. Das konzentrierte, computergestützte Auswahlverfahren sowie die inzwischen integrierten ESG-Kriterien unterscheiden den Fonds deutlich von einem breit gestreuten Index-ETF.

Auf Rang zwei liegt der ABAKUS World Dividend Fund mit 10,47 Prozent per annum über fünf Jahre, allerdings bei spürbar höheren Kosten von 1,98 Prozent. Gemanagt wird der Fonds nach einem wert- und wachstumsorientierten, ebenfalls quantitativ-systematischen Auswahlprozess, der günstig bewertete Aktien mit hohen und vor allem stabilen Dividendenrenditen aufspürt und zusätzlich um Liquiditäts- und Qualitätsfilter ergänzt. Sein entscheidender Unterschied zu den meisten ETFs: Bis zu 49 Prozent des Fondsvermögens dürfen in Schwellenländeraktien fließen. Diese Freiheit, opportunistisch auch außerhalb entwickelter Märkte nach Dividendenperlen zu suchen, erklärt einen Teil der Outperformance – bringt aber auch ein höheres Risiko und höhere Kosten mit sich.

Fazit: Kein Sieger nach Punkten, sondern nach Einsatzzweck

Wer ausschließlich auf die nackten Fünfjahreszahlen schaut, muss feststellen: Die besten passiven ETFs schlagen die besten aktiven Fonds im Vergleich deutlich – und das bei einem Bruchteil der Kosten. Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF liegt mit 18,93 Prozent per annum klar vor dem besten aktiven Produkt, dem LLB Aktien Dividendenperlen mit 11,44 Prozent, und das bei einer Kostenquote von 0,38 statt 0,82 Prozent. Für Anleger, die eine breit diversifizierte Dividendenstrategie aus Industrieländern suchen, sind gut konstruierte ETFs mit Qualitäts- und Nachhaltigkeitsfilter daher schwer zu schlagen.

Ganz abschreiben sollte man aktive Fonds trotzdem nicht. Ihr Mehrwert liegt dort, wo ein Index an seine Grenzen stößt: bei der gezielten Beimischung von Schwellenländeraktien, bei der Risikosteuerung in Stressphasen und bei der Möglichkeit, kurzfristig auf Dividendenkürzungen einzelner Titel zu reagieren, statt starr an einer Indexzusammensetzung festzuhalten.

Gerade in einem Umfeld, in dem laut Janus Henderson und S&P Global Market Intelligence die Dividendendynamik zwar breit, aber nicht überall gleichmäßig verläuft, kann diese Flexibilität ihren Preis wert sein. Die pragmatischste Lösung dürfte für die meisten Anleger eine Kombination sein: ein kostengünstiger, index-basierter ETF mit strengem Qualitätsfilter als Kern des Dividendenportfolios, ergänzt um einen selektiv eingesetzten aktiven Fonds für Schwellenländer-Exposure oder als Absicherung in volatilen Marktphasen.

Wichtig bleibt in jedem Fall der Blick unter die Motorhaube: Nicht das Etikett „Dividende" entscheidet über den Erfolg, sondern die Qualität des Auswahlprozesses dahinter – ob nun von einem Indexanbieter oder einem Fondsmanager gesteuert.

Anlagestrategie

Pascal Kielkopf, Kapitalmarktstratege beim Family Office HQ Trust
Pascal Kielkopf, Kapitalmarktstratege beim Family Office HQ Trust

Warum Anleger nach Börsen-Crashs besser durchhalten sollten

Volatile Börsentage lösen bei vielen Anlegern Verkaufs- oder Gewinnmitnahmeimpulse aus. Eine Analyse von HQ Trust zeigt jedoch: Historisch folgten auf starke Kursverluste beim World häufig überdurchschnittliche Renditen. Wer in turbulenten Phasen investiert blieb, war damit meist besser beraten.

Stark fallende Aktienkurse lösen bei Anlegern häufig einen Fluchtreflex aus. Die Sorge vor weiteren Verlusten führt dazu, dass Positionen verkauft werden – oft genau dann, wenn die Kurse bereits deutlich nachgegeben haben. Umgekehrt verleiten besonders gute Börsentage manche Investoren dazu, Gewinne vorschnell mitzunehmen. Ein Blick auf die langfristige Entwicklung des globalen Aktienmarktes spricht jedoch gegen solche spontanen Reaktionen. Eine Analyse von Pascal Kielkopf, Kapitalmarktstratege beim Family Office HQ Trust, zeigt, dass außergewöhnlich starke Börsentage historisch keineswegs ein zuverlässiges Warnsignal für die kommenden Monate waren.

611 Extremtage seit 1971

Für seine Untersuchung analysierte Kielkopf die Entwicklung des MSCI ACWI seit Ende 1971. Der globale Aktienindex umfasst Aktien aus Industrie- und Schwellenländern. Insgesamt flossen rund 14.200 Handelstage in die Untersuchung ein. Als Extremtag definierte Kielkopf einen Handelstag, an dem die Tagesrendite des MSCI ACWI um mehr als zwei Standardabweichungen vom Durchschnitt abwich.

Interview

Zsolt Papp
Zsolt Papp

„Schwellenländer haben ihre Hausaufgaben gemacht“

Schwellenländeranleihen galten lange als volatil und krisenanfällig. Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen jedoch deutlich verbessert, sagt Zsolt Papp von J.P. Morgan Asset Management. Im Interview erklärt er, warum viele Emerging Markets heute fiskalisch solider aufgestellt sind als zahlreiche Industrieländer, welche Regionen derzeit die attraktivsten Renditechancen bieten und weshalb Anleger insbesondere Lokalwährungsanleihen wieder stärker in den Blick nehmen sollten.

TiAM FundResearch: Herr Papp, Schwellenländeraktien gelten derzeit als aussichtsreich. Trifft das auch auf Schwellenländeranleihen zu?

Zsolt Papp: Ja, durchaus. Betrachtet man die langfristigen Entwicklungen, verlaufen Aktien- und Anleihemärkte in den Schwellenländern häufig parallel. Besonders wichtig ist derzeit jedoch die makroökonomische Entwicklung. Viele Emerging Markets haben ihre Fundamentaldaten in den vergangenen Jahren deutlich verbessert und bieten gleichzeitig nach wie vor höhere Renditen als die Industrieländer. Aus einer Top-down-Perspektive spricht deshalb vieles für diese Anlageklasse.

Gilt das für alle Schwellenländer gleichermaßen?

Strukturell ja, kurzfristig gibt es aber deutliche Unterschiede. Vor zehn oder fünfzehn Jahren hatten wir mit den sogenannten „Fragile Five“ (Brasilien, Indien, Türkei, Indonesien und Südafrika) mehrere große Problemfälle unter den etablierten Emittenten. Diese Situation sehen wir heute nicht mehr. Die wirklich kritischen Länder beschränken sich inzwischen auf wenige Randmärkte. Regional unterscheiden wir allerdings. In Asien sind die Renditen traditionell niedriger, was vor allem auf geringere Inflation und moderateres Wachstum zurückzuführen ist. In Lateinamerika dagegen finden Anleger deutlich attraktivere Renditen.

Bedeutet das auch, dass die Volatilität zurückgeht?

Wir beobachten seit einigen Jahren eine Annäherung an das Niveau der entwickelten Anleihemärkte. Gerade Lokalwährungsanleihen galten historisch als besonders schwankungsanfällig. Heute ist die Volatilität zwar nicht niedrig, aber deutlich besser kontrollierbar und näher an den entwickelten Märkten als früher.

Welche Rolle spielen Währungen bei Lokalwährungsanleihen?

Grundsätzlich sind viele Schwellenländerwährungen unterbewertet. Ob daraus kurzfristig Aufwertungspotenzial entsteht, lässt sich allerdings nur schwer prognostizieren. Deshalb konzentrieren wir uns stärker auf die Zinsseite. Dort lassen sich Entwicklungen anhand von Inflation, Wachstum, Fiskalpolitik oder Leistungsbilanzen deutlich besser einschätzen. Besonders attraktiv erscheinen derzeit Länder mit hohen positiven Realzinsen und glaubwürdiger Geldpolitik. Dazu zählen beispielsweise Brasilien, Kolumbien, Chile oder Südafrika.

Was hat sich in den Schwellenländern grundsätzlich verändert?

Vor allem die Wirtschafts- und Finanzpolitik. Viele Schwellenländer verfolgen inzwischen eine deutlich diszipliniertere Geld- und Fiskalpolitik. Haushaltsdefizite bleiben meist unter Kontrolle, die Notenbanken agieren transparenter und berechenbarer als früher. Diese Entwicklung ist das Ergebnis schmerzhafter Erfahrungen aus früheren Krisen – von der Tequila-Krise über die Asienkrise bis hin zu Russland oder Argentinien. Viele Länder haben daraus gelernt und setzen heute konsequenter auf klassische Stabilitätspolitik.

Gleichzeitig verschlechtern sich die Staatsfinanzen vieler Industrieländer.

Das ist tatsächlich die andere Seite der Medaille. Anleger sehen nicht nur die Verbesserung in den Emerging Markets, sondern auch die strukturelle Verschlechterung in den USA und teilweise in Europa. Das verändert die relative Attraktivität der Anlageklasse erheblich.

Spiegelt sich das bereits im Anlegerverhalten wider?

Ja, allerdings noch nicht vollständig. Seit 2022 flossen zunächst mehr als 100 Milliarden US-Dollar aus Schwellenländeranleihen ab. Ein Teil dieses Kapitals ist inzwischen zurückgekehrt, dennoch besteht weiterhin erhebliches Aufholpotenzial. Interessant ist zudem, dass inzwischen selbst große US-Investoren verstärkt über eine Diversifizierung außerhalb des Dollarraums nachdenken. Das war vor wenigen Jahren kaum vorstellbar.

Bevorzugen Investoren derzeit Hartwährungs- oder Lokalwährungsanleihen?

Beides hat seine Berechtigung. Hartwährungsanleihen bleiben stärker von der Entwicklung der US-Zinsen abhängig. Lokalwährungsanleihen bieten dagegen mehr Diversifikationspotenzial und eröffnen zusätzliche Renditechancen über die Zinspolitik der jeweiligen Länder.

Welche Regionen gewichten Sie aktuell besonders stark und wo sind Sie eher untergewichtet?

Im Lokalwährungsbereich sehen wir derzeit Lateinamerika vorne. Länder wie Brasilien oder Kolumbien bieten zweistellige Renditeniveaus und attraktive Realzinsen. China dagegen weist aufgrund niedriger Inflation und geringer Zinsen deutlich niedrigere Ertragspotenziale auf und ist deshalb bei uns untergewichtet.

Wie beurteilen Sie Osteuropa?

Auch dort finden wir interessante Chancen. Polen verfügt beispielsweise über einen tiefen Kapitalmarkt mit einer stabilen heimischen Investorenbasis. Daneben beobachten wir Länder wie Ungarn oder Rumänien sehr genau. Besonders spannend sind Staaten, die sich perspektivisch vom High-Yield- zum Investment-Grade-Status entwickeln könnten, etwa Serbien. Die Türkei bietet zwar außerordentlich hohe Renditen, bleibt aber aufgrund ihrer starken politischen Abhängigkeit ein Sonderfall.

Kleinere Schwellenländer gelten häufig als weniger liquide. Wie gehen Sie damit um?

Liquidität ist ein zentraler Bestandteil unseres Risikomanagements. In normalen Marktphasen funktioniert der Handel problemlos. In Stresssituationen können sich Marktpreise jedoch deutlich vom fairen Wert entfernen. Deshalb gewichten wir kleinere Märkte entsprechend vorsichtig und sichern Positionen gegebenenfalls zusätzlich über derivative Instrumente ab.

Welche Auswirkungen haben die aktuellen geopolitischen Krisen auf Schwellenländeranleihen?

Das hängt stark von der jeweiligen Volkswirtschaft ab. Netto-Ölexporteure wie Angola oder Nigeria profitieren beispielsweise von steigenden Ölpreisen. Dagegen geraten große Energieimporteure wie Indien stärker unter Druck. Bemerkenswert ist jedoch, dass Schwellenländeranleihen in den jüngsten geopolitischen Krisen deutlich stabiler reagiert haben als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Die Marktreaktionen unterschieden sich kaum von denen bei US-Staatsanleihen oder europäischen Staatsanleihen. Das zeigt, wie stark sich die Anlageklasse in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat.

Zur Person: Zsolt Papp ist Senior Investment Spezialist innerhalb der Global Fixed Income, Currency & Commodities (GFICC)-Gruppe. Von London aus ist Papp für die Kundenbetreuung, die Produktgestaltung und die Neugeschäftsentwicklung im Team für Schwellenländeranleihen verantwortlich. Er ist seit 2014 bei J.P. Morgan Asset Management tätig und war zuvor Senior Product Specialist für festverzinsliche Wertpapiere aus Schwellenländern bei der Union Bancaire Privée. Mit mehr als zwanzig Jahren Branchenerfahrung war Papp bereits in verschiedenen Positionen im Bereich Schwellenländer bei Unternehmen wie ABN AMRO und UBS tätig.


Fonds auf dem TiAM-Prüfstand

Wandelanleihen: Defensiver Zugang zur Aktienrallye

Oliver Gasser
Oliver Gasser

Die Aktienmärkte verzeichnen einen Rekordstand nach dem anderen, doch die Stimmen, die vor einer bevorstehenden Korrektur warnen, mehren sich. Namhafte Investoren wie Michael Burry verweisen insbesondere auf strukturelle Risiken im KI-Sektor. Für Anleger, die an der Aufwärtsbewegung partizipieren möchten, ohne das volle Aktienrisiko zu tragen, rückt eine hybride Anlageklasse zunehmend in den Fokus: Wandelanleihen.

Fondsmanager / Leiter Portfolio Management Wandelanleihen

Oliver Gasser ist CEO der Bantleon Convertible Experts AG und verantwortet die Unternehmensführung sowie das Portfoliomanagement. Seine Karriere begann nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA). Anschließend war er in verschiedenen Funktionen im Handel der SKA sowie bei Credit Suisse First Boston in Zürich tätig. Parallel absolvierte er ein Bachelor-Studium der Betriebsökonomie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Von 2002 bis 2007 arbeitete Gasser bei UBS in Zürich als Credit-Portfoliomanager mit Schwerpunkt auf Verbriefungen und Kreditderivaten. Danach wechselte er zu Credit Suisse Asset Management, wo er zuletzt das Team Global Credit & Convertibles leitete. 2017 übernahm Gasser die Position des CEO der AgaNola AG, die nach einer Mehrheitsbeteiligung im Jahr 2020 in Credit Suisse Investment Partners AG umfirmiert wurde. Im Oktober 2024 erwarb Bantleon die Mehrheit am Unternehmen und es wurde in Bantleon Convertible Experts umbenannt. Seit Juni 2026 ist es eine 100-prozentige Tochter der Bantleon AG. Gasser ist mit seinem Team unter anderen für die erfolgreichen Bantleon Global Convertible Fonds verantwortlich.

Bewertungsdiskussion nimmt Fahrt auf

Angesichts der anhaltenden Höchststände mehren sich die kritischen Stimmen am Markt. Im Zentrum der Debatte steht die Frage, inwieweit die aktuellen Bewertungsniveaus – allen voran im Technologiesegment – bereits ein Übermaß an Optimismus einpreisen. Michael Burry, der sich vor der Finanzkrise durch seine Wetten gegen den US-Immobilienmarkt einen Namen machte, äußert sich erneut kritisch: Er sieht in den massiven Investitionen der Technologiekonzerne in Rechenzentren und Halbleiterkapazitäten Anzeichen einer Überinvestitionsphase, begleitet von steigender Verschuldung und potenziell intransparenten Bilanzierungspraktiken. Als historische Referenzpunkte zieht er die Fälle Enron sowie die Dotcom-Blase heran. Unabhängig davon, ob sich Burrys Einschätzung als zutreffend erweist, unterstreicht dies die Notwendigkeit, das Aktienexposure im Portfolio aktiv zu steuern und über Diversifikationsinstrumente nachzudenken.

Wandelanleihen im Fokus

Der Bantleon Global Convertibles Investment Grade setzt genau an diesem Punkt an. Denn Wandelanleihen kombinieren Eigenschaften von sowohl Anleihen als auch Aktien: Ähnlich wie traditionelle Unternehmensanleihen bieten sie einen festen Kupon und eine festgelegte Laufzeit. Der Unterschied zu klassischen Anleihen besteht jedoch darin, dass sie eine Option beinhalten, die es den Anlegern ermöglicht, die Anleihe gegen eine vorher vereinbarte Anzahl von Aktien des Unternehmens einzutauschen. In schwächelnden Märkten profitieren Investoren von den sicheren, anleihetypischen Merkmalen, während sie gleichzeitig von einem Aufschwung am Aktienmarkt profitieren können, da der Wert der Umtauschoption mit den steigenden Aktienkursen zunimmt. Eine allgemeine Regel besagt, dass ein Portfolio aus Wandelanleihen die positiven Marktbewegungen zu etwa zwei Dritteln mitmacht, während es bei fallenden Märkten nur zu einem Drittel betroffen ist.

Marktumfeld bleibt konstruktiv

Das technische und fundamentale Umfeld für Wandelanleihen war zuletzt laut Gasser zudem außergewöhnlich günstig. Nach einem starken Jahr 2025 setzte sich die positive Wertentwicklung 2026 fort: Der Bantleon Fonds weist 2026 bislang eine Performance von über 10 Prozent aus. Er führt diese Entwicklung auf ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren zurück: eine robuste Konjunkturlage, ein dynamischer Primärmarkt sowie neue strukturelle Wachstumsthemen.

Primärmarkt und Bonitätsqualität als Treiber

Der Neuemissionsmarkt bleibt ein zentraler Treiber der Asset-Klasse. Laut Gasser markierte 2025 das emissionsstärkste Jahr seit 18 Jahren – auch für 2026 wird ein hohes Emissionsvolumen erwartet. Bemerkenswert ist zudem die Qualitätsverschiebung im Markt: Der Investment-Grade-Anteil stieg laut Bantleon-Daten von 14 Prozent Anfang 2021 auf 34 Prozent Ende Juni 2026. „Ein reger Primärmarkt erweitert dabei kontinuierlich das Anlageuniversum und eröffnet Zugang zu neuen Emittenten“, so der Manager.

KI-Investitionszyklus als potenzieller Katalysator

Interessanterweise könnte gerade jener Investitionsboom, den Burry kritisch beurteilt, der Anlageklasse zusätzlichen Rückenwind verleihen. Der Kapitalbedarf für den Ausbau der KI-Infrastruktur ist enorm – hält dieser Investitionszyklus an, dürfte ein wachsender Teil der Finanzierung laut Gasser über den Wandelanleihenmarkt abgewickelt werden. Das globale Convertible-Universum bietet darüber hinaus bereits heute Zugang zu Wachstumsthemen wie Künstlicher Intelligenz, digitalen Vermögenswerten, Seltenen Erden und Raumfahrttechnologie – Segmente, die in klassischen Anleiheportfolios strukturell unterrepräsentiert sind.

Parallelen zu einem früheren Marktzyklus

Gasser zieht Vergleiche zur Marktphase 2003 bis 2007: Auch damals zeichnete sich der Wandelanleihenmarkt durch hohe Liquidität und Marktbreite aus, während die Präsenz professioneller Investoren und Hedgefonds zu einer disziplinierteren Preisfindung beitrug. Für den Bantleon Global Convertibles Investment Grade ergibt sich daraus ein Umfeld, in dem die asymmetrische Ertrags-Risiko-Struktur der Anlageklasse – Partizipation an Kurssteigerungen bei gleichzeitigem Anleihe-Puffer – besonders zur Geltung kommen dürfte.

Portfolio

Zuletzt umfasste das Portfolio 98 Titel mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 3,66 Jahren. Die Verzinsung betrug 1,21 Prozent bei einem Rating von BBB+. Der Bondfloor lag bei knapp 80 Prozent und das Delta bei knapp 57 Prozent. Das Delta beschreibt die Veränderung der Wandelanleihekurse der zugrundeliegenden Aktien. In der Regel liegt das Delta im Bereich von 0,3 bis etwa 0,7. Denn nur so kann man das asymmetrische Chancen-Risikoverhältnis gewährleisten. Liegt das Delta über 0,7 verhält sicher Wandler eher wie die Aktie. Gasser und sein Team gewichten einzelne Titel durchaus hoch. Die größte Position ist mit knapp fünf Prozent das US Energieunternehmen Southern Company. Gefolgt von Akamai mit knapp vier Prozent. Weitere große Positionen sind etwa die Western Digital, Welltower (REIT) oder auch Centerpoint[OG1] .

Rendite-/Risikoverhältnis

Der Bantleon Global Convertible Investment Grade Fonds gehört über 3 und 5 Jahre zu den Topperformern unter den Wandelanleihefonds. Auch die Volatilität des Fonds bleibt mit rund sieben Prozent im Rahmen. Daher liegt auch die Sharpe-Ratio meist über 1.

Fazit

Ob es in nächster Zeit zu einem großen Rücksetzer kommt oder nicht, kann niemand seriös prognostizieren. Die Entwicklung im Jahr 2026 zeigt jedoch, dass Anleger mit Wandelanleihefonds attraktive Renditen erzielen können. Im laufenden Jahr waren es meist sogar höhere Renditen als beim MSCI World. Zudem bieten Fonds wie der Bantleon Global Convertible Investment Grade in Krisenzeiten durch den stabilen Bondfloor deutlich mehr Schutz vor übermäßigen Verlusten als reine Aktienfonds. Daher sollten sie in keinem Portfolio fehlen.

Sumitomo Mitsui DS Asset Management Japan Equity High Conviction Fund
Sumitomo Mitsui DS Asset Management Japan Equity High Conviction Fund
Bild
Bild
Fondsname Bantleon Global Convertible PA USD
Assetklasse: Wandelanleihen Welt
Fondsvolumen 301,2 Mio. US-Dollar
TER: 1,50%
Perf. Fee keine
WKN: A2QP9V
ISIN: LU2279741255
Auflagedatum: 12.03.2021
Perf. laufendes Jahr 14,7 %
1 Jahr 38,9 %
3 Jahre 50,7 %
Vola 3 Jahre 10,9 %

Analyse

Gute Argumente für das Beratungsgespräch. (AI-Grafik © 2026 by MvA)
Gute Argumente für das Beratungsgespräch. (AI-Grafik © 2026 by MvA)

Argumentationshilfe für Anlageberater: Streuung schlägt Stock-Picking

Privatanleger, die glauben, mit eigenem Stock-Picking erfolgreicher als alle anderen Marktteilnehmer zu sein, irren sich – oder haben bisher Glück gehabt. Denn die meisten einzelnen Aktien generieren auf Dauer Verluste.

Anlageberater und Vermögensverwalter hören früher oder später von ihren Kunden oft eine ähnliche Geschichte: Deren Nachbar oder Freund habe mit eigenem Stock-Picking unglaubliche Gewinne im zwei- oder gar dreistelligen Prozentbereich erzielt. Und prompt folgt die Frage: Warum sei denn das eigene Portfolio nicht so performancestark, wenn sogar der gute Freund ohne ausgewiesene Finanzexpertise so erfolgreich sei? Der übliche Verweis darauf, dass „der gute Freund“ entweder nur Glück gehabt habe oder vielleicht seine Misserfolge nur unter den Tisch kehre, ist erfahrungsgemäß nicht die beste Replik.

Eine höhere Wahrscheinlichkeit dafür, Anleger davon zu überzeugen, dass breit gestreutes Investieren nicht nur risikoärmer, sondern auch erfolgreicher ist als privates Stock Picking, sind nachweisbare Statistiken, die diese These mit konkreten Zahlen untermauern.

100 Jahre Börse – ein eindeutiges Studien-Ergebnis

Eine aktuelle Langzeit-Untersuchung liefert Beratern genau dieses passende Argument, das schwer zu entkräften ist – und zwar mit einem Datensatz, der so groß ist wie kaum ein anderer in der Finanzmarktforschung: Für seine Studie „One Hundred Years in the U.S. Stock Markets“ hat der Finanzprofessor Hendrik Bessembinder von der Arizona State University sämtliche 29.754 an US-Börsen notierten Stammaktien der vergangenen 100 Jahre ausgewertet. Das Ergebnis widerspricht der landläufigen Vorstellung, wonach Aktien im Zeitverlauf grundsätzlich Vermögen mehren. Zwar lag die durchschnittliche Buy-and-Hold-Rendite über alle Titel hinweg bei mehr als 30.000 Prozent, doch dieser Mittelwert wird von wenigen Ausreißern nach oben verzerrt. Der Median-Wert – also die Rendite, die eine typische Aktie über ihre gesamte Notierungsdauer erzielte – lag bei minus 6,9 Prozent. Nur etwas mehr als 48 Prozent aller untersuchten Aktien haben im untersuchten Zeitraum von 1926 bis 2025 überhaupt einen positiven Ertrag erwirtschaftet, wie Bessembinder in seiner Untersuchung darlegt. Legt man die Latte höher und vergleicht die Einzeltitel mit der Rendite von US-Staatsanleihen, hatten sogar nur rund 41 Prozent der Aktien die Nase vorn. Und nur etwa 28 Prozent der Aktien schlugen über ihre jeweilige Haltedauer den marktbreiten, wertgewichteten Index.

Wenige Gewinner ziehen die Gesamtstatistik nach oben

Auch bei der aggregierten Vermögensbildung zeigt sich eine extreme Schieflage. Zwar haben Aktionäre über das betrachtete Jahrhundert hinweg insgesamt rund 91 Billionen Dollar mehr an Vermögen im Vergleich zu einer risikolosen Anlage in Staatsanleihen hinzugewonnen, doch dieser gigantische Betrag verteilt sich höchst ungleich: Laut der Studie waren es am Ende gerade einmal 1.082 Unternehmen – nur etwas mehr als drei Prozent aller je an der Börse notierten Firmen –, die für die gesamte Netto-Vermögensbildung verantwortlich zeichnen. Fast 60 Prozent aller Firmen haben demgegenüber über ihre gesamte Notierungszeit hinweg Vermögen vernichtet, gemessen am Vergleichsmaßstab Geldmarktzins. Und die Konzentration nimmt weiter zu: Während für den Zeitraum bis 2016 noch 89 Unternehmen für die Hälfte der Wertschöpfung standen, genügen inzwischen nur noch 46 Firmen, um die Hälfte der über das gesamte Jahrhundert geschaffenen 91 Billionen Dollar zu erklären.

Der Grund für diese Verzerrung liegt in der positiven Schiefe der Renditeverteilung: Nach oben ist bei Aktienkursen keine Grenze gesetzt, nach unten dagegen schon. Der Totalverlust markiert das Ende der Fahnenstange. Über lange Zeiträume verstärkt der Zinseszinseffekt diesen Effekt zusätzlich.

Der Trugschluss vieler Anleger könnte angesichts dieser Erkenntnis lauten: Wenn doch tatsächlich nur wenige Aktien erfolgreicher sind als der ganze Rest des Aktienmarktes, dann lohnt sich Stock-Picking mehr als breite Diversifikation. Doch das Gegenteil ist der Fall. Wer im Nachhinein weiß, dass Aktien von beispielsweise Nvidia, Apple oder Amazon in den vergangenen Jahren zu den großen Gewinnern gezählt haben, unterschätzt leicht, wie schwer es vor vielen Jahren war, genau diese Werte unter Zehntausenden Alternativen als mögliche Gewinner zu identifizieren – und wie viele vermeintlich aussichtsreiche Kandidaten im Rückblick heute zu den Verlierern zählen.

Überzeugendes Argument für eine breite Streuung

Für die Anlageberatung lässt sich aus der Studie eine klare Botschaft ableiten: Wer auf einzelne Aktien setzt, geht ein unnötiges Risiko ein. Denn die überwältigende Mehrheit der Einzeltitel bleibt hinter dem Markt oder sogar hinter dem risikolosen Zins zurück, während der eigentliche Vermögenszuwachs von einer sehr kleinen Zahl an Ausnahmeunternehmen getragen wird. Wer diese wenigen Gewinner im Portfolio verpasst, verpasst faktisch die gesamte Überrendite des Marktes.

Genau dieses Risiko lässt sich eliminieren, indem Anleger nicht auf einzelne Werte, sondern auf die Marktbreite setzen – etwa über einen global ausgerichteten Aktien-ETF, der alle relevanten Unternehmen automatisch berücksichtigt und damit sicherstellt, dass auch die wenigen künftigen Überflieger im Depot vertreten sind.

Welt-ETFs im Praxisvergleich

Wie sich diese Logik in der Praxis auszahlt, zeigt ein Blick auf breit aufgestellte Welt-Aktien-ETFs mit langer Historie. Die folgende Übersicht stellt gängige MSCI-World- und ACWI-Produkte mit ihrer Wertentwicklung über fünf und zehn Jahre sowie ihren laufenden Kosten gegenüber.

ISIN Name Positionen Auflegung Volumen in Mio. Euro Perf. 5 Jahre kum.
IE00B60SX394 Invesco MSCI World ETF 1.284 02.04.2009 8.521 77%
IE00B4L5Y983 iShares Core MSCI World ETF 1.281 25.09.2009 128.599 77%
IE00BJ0KDQ92 Xtrackers MSCI World ETF 1.454 22.07.2014 20.664 77%
IE00B57X3V84 iShares DJ Global Leaders Screened ETF 575 25.02.2011 1.931 74%
IE00B6R52259 iShares MSCI ACWI ETF 1.682 21.10.2011 30.926 74%
IE00B44Z5B48 State Street SPDR MSCI ACWI ETF 2.261 13.05.2011 15.630 74%
IE00B3YLTY66 State Street SPDR MSCI ACWI IMI ETF 4.975 13.05.2011 7.101 71%

Die Zahlen sprechen für sich: Über zehn Jahre hat sich der Wert eines Investments in einen der großen MSCI-World-ETFs in der Regel mehr als verdreifacht – ganz ohne die Notwendigkeit, im Vorfeld einzelne Gewinneraktien zu identifizieren. Der iShares Core MSCI World ETF etwa, mit knapp 129 Milliarden Euro Volumen das mit Abstand größte Produkt in der Übersicht, bringt es mit 1.281 Positionen auf eine enorme Streuung – von US-Technologiekonzernen über europäische Industriewerte bis zu japanischen Exportunternehmen. Auch die kostengünstigeren Varianten von Invesco und Xtrackers erzielen mit TER-Sätzen von 0,05 respektive 0,12 Prozent nahezu identische Ergebnisse, was zeigt, dass bei nahezu gleicher Indexabbildung auch die Gesamtkostenquote über die Nettorendite mitentscheiden kann.

Etwas moderater, aber immer noch deutlich positiv, fällt die Wertentwicklung der ACWI-Varianten aus, die zusätzlich Schwellenländer einbeziehen und damit auf noch mehr Positionen – bis zu 4.975 beim SPDR MSCI ACWI IMI ETF – gestreut sind. Die etwas niedrigere Zehn-Jahres-Performance dieser Produkte gegenüber den reinen Industrieländer-Indizes lässt sich mit der schwächeren Entwicklung vieler Schwellenmärkte im Betrachtungszeitraum erklären, ändert aber nichts am grundsätzlichen Befund: Auch mit zusätzlicher Emerging-Markets-Beimischung liegt die kumulierte Zehn-Jahres-Rendite bei mehr als 200 Prozent.

Fazit für die Beratung

Die Kombination aus Bessembinders Langzeitstudie und der Praxisperformance der Welt-ETFs liefert Beratern im Privatkundengeschäft ein stichhaltiges Argument gegen das Stock-Picking: Wer auf einzelne Werte setzt, geht statistisch betrachtet eine Wette auf eine Underperformance ein – und nicht auf eine Outperformance. Ein breit diversifizierter Welt-ETF hingegen stellt sicher, dass die wenigen tatsächlichen Wertschöpfer der Zukunft automatisch im Portfolio landen – zu Kosten, die bei den günstigsten Produkten inzwischen im niedrigen einstelligen Basispunktbereich liegen. Für Kunden, die keine Zeit oder kein Interesse an der laufenden Beobachtung einzelner Unternehmen haben, bleibt der marktbreite ETF damit der überzeugendere Weg zum langfristigen Vermögensaufbau. (mva)

Staatsfonds

Norwegischer Staatsfonds erzielt Rendite von 9,4 Prozent

Der norwegische Staatsfonds ist weiterhin erfolgreich unterwegs.
Der norwegische Staatsfonds ist weiterhin erfolgreich unterwegs.

Der norwegische Staatsfonds hat im ersten Halbjahr 2026 kräftig zugelegt. Der Government Pension Fund Global erzielte eine Rendite von 9,4 Prozent und übertraf damit seine Benchmark um 0,22 Prozentpunkte. Vor allem Aktien aus den Bereichen Technologie und Telekommunikation sorgten für Rückenwind.

Der Norwegische Staatsfonds hat im ersten Halbjahr 2026 einen kräftigen Wertzuwachs verzeichnet. Das von Norges Bank Investment Management (NBIM) verwaltete Vermögen stieg bis Ende Juni auf 22,683 Billionen norwegische Kronen. Allein im ersten Halbjahr erhöhte sich der Fondswert um 1,416 Billionen Kronen (11 Kronen = 1 Euro).

Aktien sind wichtigster Renditetreiber

Den größten Beitrag zur Performance leistete das Aktienportfolio. Die Aktienanlagen erzielten im ersten Halbjahr eine Rendite von 13 Prozent. Besonders stark entwickelten sich die Bereiche Telekommunikation, Technologie und Energie. Dagegen blieben Unternehmen aus dem Bereich zyklischer Konsum deutlich zurück. Regional stachen vor allem Asien und Ozeanien hervor. Die dort investierten Aktien erzielten eine Rendite von 31,3 Prozent. In Nordamerika waren es 10,8 Prozent, in Europa 8,4 Prozent. Auch im Vergleich zur Benchmark war das Aktienmanagement erfolgreich. Es steuerte 0,23 Prozentpunkte zur relativen Rendite des Fonds bei. Technologie und Telekommunikation lieferten dabei die größten positiven Beiträge.

Anleihen liefern nur kleinen Beitrag

Deutlich schwächer fiel die Entwicklung bei den festverzinslichen Anlagen aus. Das Anleiheportfolio kam im ersten Halbjahr auf eine Rendite von 0,9 Prozent. Staatsanleihen erzielten 0,5 Prozent, Unternehmensanleihen 1,3 Prozent. Verbriefte Anleihen verzeichneten dagegen einen Verlust von 0,5 Prozent. Immobilien entwickelten sich besser: Das gesamte Immobilienportfolio erzielte eine Rendite von 5,9 Prozent. Nicht börsennotierte Immobilien kamen auf drei Prozent, wobei insbesondere Büro- und Logistikimmobilien in den USA zur Wertentwicklung beitrugen. Erneuerbare Infrastruktur schnitt dagegen mit minus 0,2 Prozent leicht negativ ab.

Stärkere Krone bremst Fondswert

Die Allokationsentscheidungen wurden allerdings durch die Währung gebremst. Eine Aufwertung der norwegischen Krone reduzierte den Fondswert im ersten Halbjahr um 427 Milliarden Kronen. Dem standen Kapitalzuflüsse von 89 Milliarden Kronen nach Kosten gegenüber. Der eigentliche Anlageertrag belief sich auf 1,753 Billionen Kronen. Die Asset Allocation des Fonds blieb dabei vergleichsweise offensiv. Ende Juni entfielen 72,1 Prozent des Vermögens auf Aktien und 25,8 Prozent auf Anleihen. Auf nicht börsennotierte Immobilien entfielen 1,6 Prozent, auf erneuerbare Infrastruktur 0,5 Prozent.

45 Milliarden Kronen Mehrwert gegenüber der Benchmark

Auch aus Sicht des aktiven Managements fällt das Halbjahresergebnis positiv aus. Der Fonds übertraf seinen Referenzindex um 0,22 Prozentpunkte, was einem Mehrertrag von rund 45 Milliarden Kronen entspricht. Neben Aktien trugen auch das Anleihemanagement und die Immobilienanlagen positiv zur relativen Performance bei. Die gewählte Asset Allocation belastete das Ergebnis hingegen mit 0,14 Prozentpunkten.

Immobilien

Real sinken die Immobilienpreise
Real sinken die Immobilienpreise

Immobilienpreise in Deutschland: Real sinken die Preise

Die Erholung am deutschen Immobilienmarkt verliert an Dynamik. Zwar steigen die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser im zweiten Quartal 2026 nominal weiter. Inflationsbereinigt liegen jedoch alle drei vom IfW Kiel untersuchten Marktsegmente unter dem Vorjahresniveau. Besonders deutlich fällt der reale Preisrückgang bei Mehrfamilienhäusern aus.

Immobilienmarkt verliert an Preisdynamik

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt kommt nur langsam aus seiner Schwächephase heraus. Im zweiten Quartal 2026 sind die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser zwar erneut gestiegen, der Auftrieb hat sich jedoch deutlich abgeschwächt. Bei Mehrfamilienhäusern gingen die Preise sogar weiter zurück. Das zeigt das aktuelle Update des GREIX-Kaufpreisindex, den das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) gemeinsam mit den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte erstellt. Der Index basiert auf tatsächlichen, notariell beurkundeten Immobilientransaktionen und bildet die Preisentwicklung in 25 deutschen Städten und Regionen ab.

Reale Verluste

Besonders aufschlussreich ist der Blick auf die inflationsbereinigten Preise. Danach haben Wohnimmobilien in Deutschland im Jahresvergleich real an Wert verloren. Die nominalen Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern reichen damit nicht aus, um die allgemeine Teuerung auszugleichen.

Eigentumswohnungen und Häuser nominal teurer

Im Vergleich zum ersten Quartal 2026 verteuerten sich Eigentumswohnungen um 0,3 Prozent. Einfamilienhäuser legten mit 1,8 Prozent deutlich stärker zu. Bei Mehrfamilienhäusern gaben die Preise dagegen um 0,9 Prozent nach. Auch im Jahresvergleich zeigt sich ein gemischtes Bild: Eigentumswohnungen waren im zweiten Quartal nominal 0,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Bei Einfamilienhäusern betrug das Plus 1,9 Prozent. Mehrfamilienhäuser verbilligten sich dagegen um 3,5 Prozent. Damit setzt sich die Stabilisierung des Immobilienmarktes zwar fort, von einer kräftigen Erholung kann allerdings nicht gesprochen werden. „Nominal steigen die Preise zwar weiter, doch der Auftrieb hat sichtbar an Schwung verloren“, sagt Jonas Zdrzalek, Projektleiter GREIX beim Kiel Institut für Weltwirtschaft. Entscheidend sei der Blick auf die Kaufkraft. Im Jahresvergleich lägen alle drei Marktsegmente real im Minus.

Inflationsbereinigt sinken die Immobilienpreise um bis zu 5,9%

Noch deutlicher wird die Abkühlung, wenn die Inflation berücksichtigt wird. Gegenüber dem Vorjahresquartal sanken die Preise für Eigentumswohnungen real um 2,1 Prozent. Bei Einfamilienhäusern betrug der reale Rückgang 0,7 Prozent. Am stärksten fiel die reale Korrektur bei Mehrfamilienhäusern aus. Hier lagen die Preise inflationsbereinigt 5,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Der Unterschied zwischen nominaler und realer Preisentwicklung ist für Immobilienkäufer und Verkäufer von erheblicher Bedeutung. Steigt ein Verkaufspreis beispielsweise nominal, bedeutet dies bei gleichzeitig höherer Inflation nicht automatisch einen realen Wertzuwachs. Entscheidend ist vielmehr, wie viel Kaufkraft der erzielte Preis tatsächlich repräsentiert. Bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern liegen die Preise in Euro zwar noch über dem Vorjahresniveau. Sie sind allerdings weniger stark gestiegen als das allgemeine Preisniveau. Bei Mehrfamilienhäusern wirken dagegen beide Effekte zusammen: Die Preise sind bereits nominal rückläufig und verlieren inflationsbereinigt entsprechend stärker an Wert. Die Aussagekraft der Entwicklung bei Mehrfamilienhäusern ist allerdings eingeschränkt, da in diesem Segment vergleichsweise wenige Transaktionen stattfinden.

Immobilienpreise in den Großstädten entwickeln sich unterschiedlich

Auch regional lässt sich kein einheitlicher Trend erkennen. Für fünf der acht größten deutschen Städte liegen bereits aktuelle Werte für das zweite Quartal 2026 vor. Bei Eigentumswohnungen stiegen die Preise gegenüber dem Vorquartal in Düsseldorf um 1,2 Prozent und in Köln um 0,1 Prozent. In Leipzig blieben sie mit einem Rückgang von 0,1 Prozent nahezu stabil. Deutlicher waren die Rückgänge in Frankfurt am Main mit minus 0,6 Prozent und Stuttgart mit minus 1,6 Prozent. Für Berlin, Hamburg und München lagen zum Zeitpunkt der Auswertung noch keine aktuellen Werte für das zweite Quartal vor. Auch in anderen Städten zeigt sich ein heterogenes Bild. In Bonn verteuerten sich Eigentumswohnungen gegenüber dem Vorquartal um 2,8 Prozent, in Münster um 2,1 Prozent und in Dortmund um 1,9 Prozent. In Bochum gingen die Preise dagegen um 0,5 Prozent zurück. Der deutsche Immobilienmarkt entwickelt sich damit zunehmend regional und segmentbezogen. Eine einheitliche Trendwende für den gesamten Wohnimmobilienmarkt lässt sich aus den aktuellen Daten nicht ableiten.

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Mehr Transaktionen bei Eigentumswohnungen

Auf der Nachfrageseite gibt es allerdings Anzeichen für eine Belebung. Die Zahl der Transaktionen bei Eigentumswohnungen steigt bereits seit mehreren Quartalen. Im ersten Quartal 2026 wechselten 9,3 Prozent mehr Wohnungen den Besitzer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Transaktionsvolumen lag sogar 12,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern blieb die Marktaktivität dagegen weitgehend unverändert. Sowohl die Zahl der Verkäufe als auch das Transaktionsvolumen lagen leicht unter dem Vorjahresniveau. Die vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal deuten darauf hin, dass sich der Anstieg der Transaktionen bei Eigentumswohnungen fortsetzt. Allerdings scheint sich auch hier das Wachstum abzuschwächen. Aufgrund der zeitverzögerten Erfassung notariell beurkundeter Kaufverträge lässt sich die Entwicklung für das zweite Quartal noch nicht abschließend beurteilen.

Angebotspreise liefern Warnsignal

Ein wichtiger Hinweis auf die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes kommt laut dem IfW Kiel aus den Angebotsdaten. Das Institut wertet dafür unter anderem Inserate aus der VALUE-Marktdatenbank aus. Im Fokus stehen die Preisnachlässe, die Verkäufer während der Vermarktung gewähren. Steigt die durchschnittliche Abweichung vom ursprünglich verlangten Preis, kann dies auf eine nachlassende Nachfrage und eine schwächere Preisdynamik hindeuten. Die Auswertung von 45 Quartalen zwischen 2015 und 2026 zeigt laut dem GREIX-Index einen entsprechenden Zusammenhang: Steigen die Preisnachlässe in den Immobilieninseraten gegenüber dem Vorjahr, fällt das Preiswachstum im darauffolgenden Quartal häufig schwächer aus. Umgekehrt kann eine Verringerung der Preisnachlässe auf eine wieder zunehmende Preisdynamik hindeuten. Gerade an Wendepunkten des Immobilienzyklus habe sich dieses Muster in der Vergangenheit gezeigt, so das IfW Kiel.

Immobilienmarkt noch weit von einer neuen Preisrally entfernt

Die aktuellen GREIX-Daten zeichnen damit ein differenziertes Bild des deutschen Immobilienmarktes. Die Phase stark fallender nominaler Preise scheint bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern zwar überwunden. Gleichzeitig fehlt der Erholung aber die Dynamik. Für Käufer bedeutet die Entwicklung, dass sich die Verhandlungsspielräume regional und je nach Immobilientyp unterscheiden können. Für Eigentümer wiederum zeigt der reale Preisrückgang, dass ein nominal höherer Verkaufspreis nicht automatisch einen höheren realen Vermögenswert bedeutet. Der wichtigste Befund des zweiten Quartals 2026 lautet daher: Der deutsche Immobilienmarkt stabilisiert sich nominal, verliert aber real weiter an Wert. Die zunehmenden Transaktionszahlen bei Eigentumswohnungen sprechen zwar für eine Belebung des Marktes. Die wieder häufiger auftretenden Preisnachlässe bei Immobilienangeboten deuten zugleich darauf hin, dass die Erholung noch nicht auf einer breiten und kräftigen Preisdynamik beruht. 

Kommentar

Schulden sind kein Zukunftsprogramm

„ Die Finanzierungskosten Deutschlands bei einer großen Emission langlaufender Anleihen haben diese Woche den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht. Die steigende Staatsverschuldung und die anhaltende Inflation zeigen Spuren. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf rund 3,2 Prozent, die der dreißigjährigen Bundesanleihen auf fast 3,8 Prozent. In der großen Schuldenkrise 2011 war das zuletzt so. Trotz dieser Warnzeichen wird das Thema Schulden in der nationalen deutschen Politik sehr unterschiedlich wahrgenommen. Die Steigerung des Schuldenstands war in der Tat zunächst der Entscheidung geschuldet, ohne jedes Zögern die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands wiederherzustellen.  Dies war nur möglich, als man den politischen Kräften links der Union eine zusätzliche Verschuldung durch das Sondervermögen erlaubte.

Roland Koch
Roland Koch

Seit November 2020 ist Prof. Dr. h.c. mult. Roland Koch Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung. Von 1987 an war Koch Mitglied des Hessischen Landtages. 1999 wurde er dann zum Ministerpräsidenten des Landes Hessen gewählt. Er hatte diese Position bis 2010 inne und hat dann die Politik verlassen. Heute arbeitet Koch als Anwalt in seiner eigenen Kanzlei in Frankfurt am Main und ist Professor of Management Practice in Regulated Environments an der Frankfurt School of Finance. (Bild: Ludwig-Erhard-Stiftung)

Zu ihm wäre es wahrscheinlich ohne Putin nie gekommen. Aber dies hat offensichtlich bei einigen in der Politik die Hoffnung wachsen lassen, es könnte ja auch noch weitere Schuldenpakete geben. Die Kommission, die die Regierungsparteien zur Wiederherstellung der Schuldenbremse eingesetzt haben, ist an diesen unterschiedlichen Erwartungen gescheitert.

Die aufgeweichte Schuldenbremse weckt falsche Phantasie

Also ist nunmehr die Frage erneut auf dem Tisch, wie viel Schulden sich eine gesunde Volkswirtschaft leisten sollte. Und es folgt daraus die Frage, wie man mit den offensichtlich die Möglichkeiten weit übersteigenden Ausgaben und Ausgabenwünschen umgehen soll.

Die eigentliche Frage beginnt dort, wo die Schlagworte enden. Nicht jede neue Schuldenmilliarde ist Zukunft, und nicht jede Grenze ist Geiz. Zukunft entsteht, wenn ein Staat seine Kräfte ordnet, die wichtigsten Aufgaben zuerst finanziert und den Bürgern nicht verschweigt, wer am Ende bezahlt. Schulden sind der Zugriff der Alten auf die Einkommen ihrer Kinder. Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesfinanzministerium weist zu Recht darauf hin, dass kreditfinanzierte Ausgaben längerfristig höhere Steuern nach sich ziehen können und höhere Staatsanleihezinsen auch das Zinsniveau für Unternehmen, Immobilienkredite und private Haushalte anheben können. Genau dort beginnt der Schaden hoher Staatsverschuldung.

Schulden sind ein schleichendes Gift, selten ein plötzlicher Abgrund. Sie sind gefährlicher, weil sie zunächst bequem wirken, wie eine Droge. Erst wächst die Zinslast, dann schrumpfen die Spielräume und dann werden Investitionen gegen Sozialausgaben ausgespielt, obwohl eine ernsthafte Politik beides durch Prioritäten ordnen müsste.

Noch geht es Deutschland besser als vielen anderen Staaten. Die Ratingagenturen bescheinigen Deutschland weiterhin Bestnoten. Doch ein Rating ist nur ein kurzfristiger Vertrauensvorschuss. Heute lobt die internationale Ratingagentur Fitch Deutschlands Finanzierungsfähigkeit und seine Rolle als Vorbild im Euro-Raum, eben wegen der niedrigen Schuldenquote. Die Agentur S&P nennt eine Herabstufung möglich, falls die Strukturprobleme ungelöst bleiben.

Der Blick über den Atlantik genügt als Warnsignal

Die Vereinigten Staaten besitzen den Dollar, die tiefsten Kapitalmärkte der Welt und eine geopolitische Sonderstellung. Trotzdem warnt das Haushaltsbüro des US-Kongresses. Die US-Bundesschuld steigt in der Projektion von 99 Prozent des BIP Ende 2025 auf 120 Prozent im Jahr 2036 und 175 Prozent im Jahr 2056. Die Nettozinsausgaben steigen von einer Billion Dollar 2026 auf 2,1 Billionen Dollar 2036. Deutschland und Europa haben keine Weltreservewährung, die politische Unordnung dauerhaft verdeckt. Wir haben eine Währungsunion, die auf der Solidität ihrer Mitglieder beruht.

Man sieht in Berlin viele hilflose Gesichter. Die Antworten sind in der Tat kompliziert. Wer behauptet, die Einsparmöglichkeiten im Bundeshaushalt seien ausgeschöpft, sollte genauer hinschauen. 2026 umfasst der Kernhaushalt 524,5 Milliarden Euro. Der größte Einzelplan ist Arbeit und Soziales mit 197,3 Milliarden Euro. Verteidigung liegt bei 82,7 Milliarden Euro. Zinsen und Tilgung binden bereits 33,6 Milliarden Euro.

Ehrlichkeit bedeutet Sparsamkeit

Konsolidierung heißt nicht Kahlschlag. Sie heißt Rangfolge. Und sie beginnt bei den großen Blöcken, nicht bei symbolischen Sparlisten. Rentenzuschüsse, versicherungsfremde Leistungen, Bürgergeld, Subventionen, Personalausgaben, Steuervergünstigungen und die Darlehen an Sozialversicherungen müssen ohne Denkverbote auf den Tisch. Die Bundesbank sieht in den kommenden Jahren stark wachsende Ausgaben vor allem für Verteidigung und Infrastruktur, Rente, Gesundheit und Pflege sowie Zinsen.

Gerade deshalb darf das neue Geld nicht zum Schutz alter Bequemlichkeit missbraucht werden. Der Sachverständigenrat warnt, dass die Wachstumswirkung des Sondervermögens nur dann erheblich sein kann, wenn die Mittel zusätzlich und möglichst investiv eingesetzt werden. Er kritisiert zugleich, dass die Zusätzlichkeit im Bundeshaushalt 2025 und im Entwurf 2026 bereits unterlaufen werde. Das ist der Kern der ordnungspolitischen Kritik. Schulden für echte Zukunftsinvestitionen können in einer Übergangsphase begründbar sein. Schulden, die nur den Kernhaushalt entlasten, damit dort neue konsumtive Versprechen Platz finden, sind Etikettenschwindel.

Verteidigungskosten sind nicht alleinige Last unserer Kinder

Für die Verteidigung gilt das erst recht. Die sicherheitspolitische Lage rechtfertigt außergewöhnliche Anstrengungen. Deutschland muss wieder verteidigungsfähig werden, und das wird nicht aus der Portokasse bezahlt. Verteidigung ist auf Dauer keine Sonderaufgabe wie eine Flutkatastrophe. Sie ist eine Kernaufgabe des Staates. Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesfinanzministerium stellt richtig fest, dass die dauerhafte Verteidigungsfähigkeit aus laufenden Einnahmen zu bestreiten ist. Der Bundesrechnungshof warnt vor einer dauerhaften Schuldenflatrate. Eine Übergangsphase von anderthalb Jahrzehnten wäre daher schon großzügig. Sie muss als Brücke in den Normalhaushalt geplant werden. Dann gilt die Schuldenregel. Punkt.

Das ist die eigentliche Nagelprobe dieser Debatte. Wenn zusätzliche Verteidigungsausgaben auch nach einer langen Übergangszeit nicht innerhalb der Schuldenbremse finanziert werden können, dann stimmt etwas nicht. Die Bundesbank schlägt eine gestufte Rückführung vor, in der Verteidigungsausgaben nach einer Übergangsphase wieder stärker aus laufenden Einnahmen finanziert werden und die Schuldenbremse ab 2036 wieder solide Staatsfinanzen absichern soll.

Zurück zur Schuldenbremse

Die Schuldenbremse ist kein Fetisch. Sie ist eine Selbstbindung gegen eine politische Versuchung, die jede Demokratie kennt. Heute zu verteilen ist leicht. Morgen zu erklären, wer bezahlt, ist schwer. Am Ende geht es um eine einfache, aber harte Wahrheit. Ein Land wird nicht gerechter, wenn es seine Kinder zu stillen Mitunterzeichnern heutiger Wohltaten macht. Es wird nicht investiver, wenn es alte Ausgaben hinter neuen Töpfen versteckt. Es wird nicht sicherer, wenn es die Verteidigung der Freiheit dauerhaft auf Kredit stellt. Deutschland braucht Investitionen, eine starke Bundeswehr und handlungsfähige Kommunen. Aber es braucht ebenso die Glaubwürdigkeit, diese Aufgaben aus eigener Kraft zu ordnen. Wohlstand für alle entsteht nicht aus Schulden für alles. Er entsteht aus Arbeit, Wachstum, Maß und der Bereitschaft, Prioritäten auch gegen den Applaus des Augenblicks durchzusetzen.“

Fondsmeisterschaft

Fonds Meisterschaft

Die besten Teams kämpfen im TFR-Wettbewerb um den Jahressieg.

Diese Woche: Fonds & More

Strategie:  Die Portfoliostrategie von Fonds & More ist breit über viele Assetklassen diversifiziert.

Antonio Biondo
Antonio Biondo

Antonio Biondo ist Geschäftsführer der Fonds & More GmbH in Schwabmünchen.

Fonds & More: Warum Antonio Biondo auf Value, Small Caps und China setzt

Nach einer überraschend starken ersten Jahreshälfte rechnet Antonio Biondo von der Fonds & More GmbH mit einer volatileren, aber weiterhin positiven Entwicklung an den Aktienmärkten. Bei der Fondsauswahl bevorzugt er Value und sieht Chancen bei Small Caps und chinesischen Aktien. Auch die Rüstungsbranche dürfte seiner Einschätzung nach weiter wachsen.

Die Aktienmärkte haben sich im bisherigen Jahresverlauf 2026 deutlich besser entwickelt, als viele Anleger erwartet hatten. Trotz geopolitischer Konflikte, hoher Bewertungen und wiederkehrender Sorgen um die Weltwirtschaft sorgten robuste Unternehmensgewinne und die anhaltende Euphorie rund um künstliche Intelligenz für Rückenwind. Antonio Biondo von der Fonds & More GmbH rechnet für die zweite Jahreshälfte zwar mit stärkeren Schwankungen, bleibt für Aktien insgesamt aber konstruktiv. Entscheidend sei dabei auch die Haltung der großen Zentralbanken zur Inflation. 

Positive zweite Jahreshälfte – aber mit mehr Volatilität 

„Die Aktienmärkte sind im Laufe des Jahres sehr gut gelaufen und befinden sich im Spannungsfeld zwischen der geopolitischen Lage, robustem Gewinnwachstum und KI-Phantasien“, sagt Biondo. Da die wichtigsten Zentralbanken die aktuellen Inflationsraten offenbar akzeptierten, geht der Fondsmanager von einer insgesamt positiven zweiten Jahreshälfte aus. Anleger müssten allerdings mit einer höheren Volatilität rechnen. Nach der starken Rallye könnten geopolitische Risiken und die hohen Erwartungen an viele Technologieunternehmen jederzeit für Rückschläge sorgen. 

Value statt Growth: Hohe Erwartungen bleiben ein Risiko 

Bei der Frage nach der bevorzugten Anlagestrategie setzt Biondo derzeit überwiegend auf Value-Aktien. Zwar hätten viele Wachstumsunternehmen zuletzt erneut bewiesen, dass sie die hohen Gewinnerwartungen erfüllen könnten. Gerade darin sieht er jedoch auch ein Risiko. Sollten insbesondere die großen Technologieunternehmen die hohen Erwartungen der Investoren künftig nicht mehr erfüllen, drohe eine deutlichere Korrektur. Value-Titel erscheinen aus dieser Perspektive weniger anfällig für Enttäuschungen bei den Wachstumserwartungen. 

China vor dem Turnaround? 

Positiv beurteilt Biondo auch die Entwicklung in China. Seiner Einschätzung nach könnte der wirtschaftliche Turnaround bereits eingesetzt haben. Das Verbrauchervertrauen habe sich stabilisiert, während die Nettoexporte in den vergangenen zwei Jahren, insbesondere in die Schwellenländer, wieder zugenommen hätten. Ein Unsicherheitsfaktor bleibe allerdings der chinesische Wohnimmobilienmarkt. Dort setze sich der Preisverfall fort. Sollte sich dieser Trend umkehren, könnte dies nach Ansicht Biondos das Verbrauchervertrauen zusätzlich stärken und auch chinesischen Aktien weiteren Auftrieb geben. „Schließlich sind die Bewertungen chinesischer Unternehmen weiterhin historisch günstig“, so seine Einschätzung. 

Wenig Bewegung bei den Zinsen erwartet 

Für die Rentenmärkte rechnet Biondo derzeit nicht mit größeren Veränderungen. Der schwächere Arbeitsmarkt dürfte seiner Ansicht nach zu moderaten Lohnsteigerungen beitragen. Daraus könnten sich wiederum moderate Inflationsraten ergeben. Entsprechend erwartet er keine großen Zinsbewegungen. 

Small Caps vor einer Renaissance? 

Besonders interessante Chancen sieht Biondo bei Small Caps. Kleinere Unternehmen seien seit der Corona-Pandemie gegenüber großen Konzernen deutlich ins Hintertreffen geraten und würden deshalb inzwischen vergleichsweise günstig bewertet. Als Gründe nennt Biondo die gestiegenen Zinsen und die Sorgen vor einer Rezession. Viele Anleger hätten sich stattdessen auf große US-Technologiekonzerne und Rüstungsunternehmen konzentriert. Aus Sicht eines fundamental orientierten Investors könnte sich dieses Bild in den kommenden Jahren ändern. Biondo rechnet deshalb mit einer „Renaissance“ der Small Caps.

Rüstungsindustrie bleibt Wachstumsbranche

Auch für die Verteidigungsindustrie bleibt Biondo grundsätzlich optimistisch. Die geopolitische Lage dürfte dazu führen, dass die globalen Verteidigungsausgaben weiter steigen. Nach seiner Einschätzung könnten die weltweiten Ausgaben im Jahr 2027 rund 4.000 Milliarden US-Dollar erreichen. Gegenüber dem laufenden Jahr entspräche dies einem Anstieg von mehr als 20 Prozent. Die Rüstungsindustrie dürfte damit auch über das Jahr 2026 hinaus von langfristig steigenden Verteidigungsbudgets profitieren – auch wenn die Entwicklung der einzelnen Aktienkurse davon abweichen kann. 

Defensive Aufstellung bremste die erste Jahreshälfte 

Mit der bisherigen Entwicklung des eigenen Portfolios zeigt sich Biondo grundsätzlich zufrieden. Die Mannschaft sei allerdings vergleichsweise defensiv aufgestellt worden, da Fonds & More angesichts der geopolitischen Unsicherheiten nicht mit einer derart starken ersten Jahreshälfte gerechnet habe. Mit den einzelnen Positionen sei er überwiegend zufrieden. Lediglich der JPMorgan Global Equity Premium Income Active ETF habe die Erwartungen bislang nicht erfüllt.

1. Fondsliga Teilnehmer 2026

Rang Name Perf. 2026
1 Zindstein Vermögensverwaltung GmbH 24,53%
2 Oberbanscheidt 14,94%
3 Nordproject 14,82%
4 SJB FondsSkyline 14,49%
5 Bank für Vermögen 13,30%
6 Fonds Laden 13,19%
7 Urban & Kollegen 13,13%
8 HOPPE VermögensBetreuung 11,23%
9 QBS Invest 11,00%
10 Top Vermögen 10,86%
11 Performance AG 10,70%
12 ALPS Family Office 10,67%
13 Plutos Vermögensverwaltung 10,33%
14 FONDS & MORE GmbH 10,10%
15 Source for Alpha 8,43%
16 Greiff Capital 7,41%
17 Acatis 6,79%
18 FIVV AG 6,05%
19 Plan F 5,84%
20 VALEXX AG 5,44%
21 Höng Wealth Management 5,42%
22 Bayerische Vermögen Management 4,16%
Team
Team

Alternatives

Björn Esser ist Fondsmanager bei Alturis
Björn Esser ist Fondsmanager bei Alturis

NASDAQ-Chancen mit systematischem Risikomanagement

Mit dem Alturis US Equity Plus bringt Alturis eine Strategie auf den Markt, die die Renditechancen des NASDAQ 100 mit systematischen Volatilitätsprämien und einem permanenten Optionshedge kombiniert. Der Fonds richtet sich vor allem an professionelle und institutionelle Anleger, die US-Technologie mit aktivem Risikomanagement verbinden wollen.

Der NASDAQ 100 zählt zu den dynamischsten Aktienindizes der Welt. Seine Zusammensetzung aus führenden Technologie- und Wachstumsunternehmen eröffnet Anlegern attraktive Renditechancen. Gleichzeitig müssen Investoren mit teils erheblichen Kursschwankungen und kräftigen Rücksetzern rechnen. Genau darauf will der Alturis US Equity Plus eine Antwort gefunden haben. Dazu kombiniert die Strategie ein breit angelegtes NASDAQ-Exposure mit der systematischen Vereinnahmung von Volatilitätsprämien und einem kontinuierlichen Absicherungsmechanismus gegen starke Markteinbrüche. 

NASDAQ-Exposure als Basis 

Der Alturis US Equity Plus bildet die Entwicklung des Index synthetisch nach und kombiniert dabei verschiedene Anlageinstrumente wie Aktien, Futures und Anleihen. Gleichzeitig hält der Fonds rund 60 Prozent physische Aktien. Die flexible Struktur soll es ermöglichen, die Chancen des NASDAQ 100 abzubilden und zugleich weitere Komponenten in die Portfoliokonstruktion einzubinden. 

Volatilität als zusätzliche Ertragsquelle 

Ein zentrales Element der Strategie ist die Nutzung der typischerweise hohen Schwankungsintensität des NASDAQ. Während Volatilität für viele Anleger vor allem ein Risikofaktor ist, soll sie beim Alturis US Equity Plus auch eine zusätzliche Ertragsquelle darstellen. Der Fonds verkauft kurzfristige Put-Optionen und vereinnahmt dadurch systematisch Optionsprämien beziehungsweise Volatilitätsprämien. Dieser Ansatz soll insbesondere in volatilen Marktphasen einen zusätzlichen Renditebeitrag leisten. Dem stehen allerdings auch entsprechende Risiken gegenüber: Bei starken Kursrückgängen können aus den verkauften Optionen Belastungen entstehen. Deshalb ergänzt der Fonds die Strategie um einen permanenten Absicherungsmechanismus. 

Rollierender Hedge gegen starke Rückschläge 

Technologie- und Wachstumswerte können über längere Zeiträume hohe Renditen erzielen, zugleich sind deutliche Kurseinbrüche in diesem Marktsegment keine Seltenheit. Um extreme Verluste zu begrenzen, setzt der Alturis US Equity Plus auf eine rollierende Optionsabsicherung. Der Hedge wird kontinuierlich aufrechterhalten und wöchentlich erneuert. Damit soll das Portfolio insbesondere gegen starke und schnelle Marktbewegungen nach unten geschützt werden. Ein vollständiger Schutz vor Verlusten ist damit jedoch nicht verbunden. 

Fazit: Mit dem Alturis Volatility hat das Unternehmen bereits gezeigt, dass sie das Thema gut beherrschen. Daher kann man auch vom Neuling einiges erwarten. In den ersten beiden Monaten seit Auflage ist der Fonds bereits auf ein Volumen von 28 Millionen Euro gewachsen. 

Name Alturis US Equity Plus R
WKN A428XH
ISIN DE000A428XH0
Auflagedatum 12. Juni 2026
Währung Euro
Ertragsverwendung ausschüttend
Perf. Fee Bis zu 15% über Nasdaq-100-Index TNR (EUR)
Managementgebühr 1,9 % p.a.

Die besten Alternatives 2026

Kurzname ISIN tgl. Perf. seit 1.1. tgl. Perf. 1 Monat tgl. Perf. 1 Jahr tgl. Perf. 3 Jahre tgl. Perf. 5 Jahre Volatilität 1 Jahr Max Drawdown 1 Jahr
FTC Futures Fund Classic B € LU0082076828 17,95% 3,38% 29,37% -9,30% -11,52% 16,23% -10,67%
Quintik Managed Futures € S LI1326593616 17,02% 2,20% 32,30% 13,18% -6,16%
Invesco Balanced-Risk Select A acc LU1097688045 16,14% 2,35% 21,50% 33,46% 9,75% 8,04% -2,71%
Theam Quant MA Diversified C acc LU1353183533 16,06% 2,58% 23,68% 3,68% -4,46% 6,84% -1,04%
Invesco Balanced-Risk Alloc A AD LU0482498176 15,47% 2,49% 19,89% 28,01% 6,76% 7,59% -2,39%
Fulcrum Equity Dispersion I € Acc LU2164655040 15,31% -2,13% 21,53% 28,89% 12,41% -6,25%
CT (L) American Ext Alpha 1U $ LU1864949034 15,18% 3,25% 25,40% 53,49% 45,69% 10,25% -4,85%
EI Sturdza Strategic Long Short B $ IE000WO9WAJ0 13,98% 4,36% 18,28% 35,69% 5,71% -1,81%
Lupus alpha All Opportunities A LU0381944619 13,54% 2,37% 19,50% 37,08% 33,81% 8,05% -3,22%
Amundi Metori Eps Global Trend A € IE00B61N8946 13,34% 0,90% 15,88% 8,13% 22,14% 6,18% -1,74%
Man AHL Diversified DN $ IE0000360275 13,30% -0,75% 37,64% 7,42% 21,68% 9,89% -1,19%
Antecedo Independent Invest A DE000A0RAD42 12,82% -1,15% 18,99% 51,91% 68,43% 14,18% -6,58%
Seahawk Equity Long Short $ S LU1910828851 12,57% 1,58% 13,54% 7,16% 84,60% 8,18% -3,26%
BSF Style Advantage A2 $ LU1352905993 12,55% -3,11% 19,08% 37,83% 78,40% 5,49% -1,33%
iMGP DBi Managed Futures R $ ETF LU2951555585 12,52% -1,02% 27,37% 10,41% -1,60%
Man Trend Alternative DNY H € LU0424370004 11,96% 0,74% 38,15% 3,54% 1,94% 13,64% -4,31%
SGAIA Two Sigma Diversified K $ acc LU1429039032 11,60% 1,19% 11,29% 27,35% 44,88% 8,78% -3,68%
Pictet TR Mandarin P $ LU0496443531 11,18% -2,08% 16,25% 34,52% 23,94% 12,84% -4,83%
TBF Attila Global Opportunity € I DE000A0YJMM9 11,10% 4,81% 24,47% 64,36% 94,23% 10,19% -3,91%
BSF Systematic US Eq AbsRet A2 $ LU0725887540 11,07% 1,48% 15,14% 24,51% 48,90% 6,69% -2,21%
Warburg Liquid Alternatives R DE0009765396 10,67% 1,82% 16,63% 33,41% 29,00% 11,01% -6,36%
WorldGuard 90 Portf Fund FR0014011N36 10,45% 2,39%
Crocodile Capital 1 Global Focus A LU0327738349 10,33% 1,04% 41,85% 40,44% 159,41% 18,13% -7,47%
Fulcrum Multi Asset Trend C $ LU1225880415 10,28% 0,71% 24,00% 7,33% 65,52% 8,91% -3,31%
ABSOLUTE Volatility P DE000A2QJK50 10,15% 1,35% 11,43% 12,19% 8,48% 4,54% -0,24%
BSF Systematic Global L/S Equity E2 €-h LU1069251277 10,08% 2,13% 16,66% 46,61% 42,47% 6,26% -3,13%
GMP - Behaviour European Equities € C LU1105777707 9,82% 1,62% 13,24% 27,36% 10,98% -6,92%
Alma Platinum IV Systematic Alpha R1C-E LU0462954800 9,77% 1,08% 18,09% 16,57% 44,66% 5,67% -2,03%
First Trust Vest Nasdaq100 MB ETF Sept A IE000FQ808R5 9,66% -0,40% 12,20% 7,36% -2,04%
Sissener Canopus € IH acc LU2454854501 9,65% 1,83% 13,91% 50,92% 6,27% -2,78%
Lupus alpha Dynamic Return C DE000A3DD2T0 9,29% 2,87% 15,99% 12,18% -6,50%
CT (L) Gl Ext Alpha 1E acc LU1864956328 9,15% 2,77% 8,49% 53,86% 38,96% 13,37% -9,28%
Superfund Green EUR LU1084752002 8,93% 1,28% 32,25% 10,70% 15,47% -5,79%
GS Alternative Beta P Cap € LU0370038167 8,92% -1,24% 13,00% 21,41% 34,30% 6,52% -1,87%
DWS Invest ESG Dynamic Opp IC LU1899149113 8,87% 2,26% 14,61% 38,97% 36,01% 9,99% -6,26%
VPV Chance Plus IA1 € IE00BMDV6S38 8,27% 2,37% 14,84% 40,76% 30,38% 13,74% -7,67%
H2O Vivace R C € FR0011015478 8,25% 7,33% 15,70% 53,49% 120,47% 18,46% -9,09%
First Trust Vest USEqModBuff ETF Feb A $ IE000X8M8M80 8,11% -0,76% 11,83% 4,83% -1,32%
Multi Axxion Absolute Return LU0206060294 8,07% 1,14% 11,97% 26,48% 18,41% 6,84% -3,72%
SGAIA BlueTrend A $ acc LU1293073232 8,05% -0,58% 27,24% -6,26% 13,08% 11,58% -4,02%
Mythen Plus CHF LI0197035467 8,01% -1,07% 16,41% 19,87% 24,96% 11,79% -7,01%
GS Absolute Ret Tracker PF Base Acc LU1103307317 7,71% -0,56% 11,52% 20,01% 27,68% 6,11% -1,69%
Nomura Global Convertible B € LU1274831590 7,64% 1,55% 9,18% 25,91% 7,05% 9,25% -4,15%
First Trust Vest USEqModBuff ETF Aug A $ IE000TGSG3Y5 7,34% -1,16% 11,00% 4,78% -1,59%
ELM Konzept R LU0280778662 7,12% 1,53% 6,67% 18,06% 21,69% 10,01% -5,81%
finccam Volatility Premium I DE000A2JQK19 7,07% 1,85% 13,15% 23,98% 30,76% 2,31% 0,00%
CPR Invest Dynamic A Acc LU1203020190 7,06% 1,36% 11,64% 39,54% 34,63% 11,83% -6,72%
CCP North America L/S Equity € Inst CPS IE00BG08P667 6,68% -7,22% -7,76% -11,44% 38,02% 20,81% -15,02%
Jupiter Merian Glo Eq AbsRet L £-h Acc IE00BLP5S577 6,59% 0,17% 11,79% 38,92% 63,92% 5,99% -2,27%
VR Westmünsterland Aktiv DE000A0Q2H06 6,52% 1,88% 12,71% 45,18% 35,40% 10,26% -6,22%
Alturis Volatility R DE000A3C91V5 6,45% 1,39% 11,62% 33,71% 3,09% -1,05%
CooperCreek Part NAm L/SEq € Retail IE00BG08NP17 6,36% -7,26% -8,25% -12,58% 35,75% 20,83% -15,18%
Nordea-1 Alpha 15 MA BP € LU0607983896 6,13% -0,49% 12,45% -3,70% -13,06% 22,81% -11,73%
SGAIA Cat Bond F Acc LU0951570505 6,08% 0,11% 10,13% 28,36% 47,86% 5,63% -2,34%
GS Alternative Trend PF IO £-h acc LU2894862916 6,01% 0,94% 8,22% 6,54% -4,78%
Lupus alpha Return R DE000A0MS734 5,91% 1,83% 10,48% 33,65% 27,87% 6,46% -3,29%
ERSTE Alternative Trend € R01 T AT0000A0SE82 5,89% 1,67% 12,28% 3,42% 1,09% 4,94% -1,56%
Empureon Volatility One I DE000A3D9GL3 5,86% 1,42% 10,29% 22,25% 3,19% -1,05%
Cat Gryphon Fund $ LI0036725187 5,84% -2,71% 8,47% 23,62% 55,06% 6,04% -2,71%
ERSTE Alternative Equity € I01 T AT0000A0SED8 5,63% 0,44% 8,12% 24,61% 15,81% 8,25% -4,63%
Wallrich AI Libero P DE000A2DTL29 5,62% 0,85% 9,17% 15,54% 28,68% 4,78% -2,92%
OAKS Emerg Frontier Opportunities A € ac IE00B95L3899 5,58% 1,01% 10,34% 34,10% 50,47% 12,88% -8,19%
SGAIA Sirios US Equity A $ acc LU0885727932 5,52% -0,21% 8,12% 33,41% 52,64% 6,51% -3,18%
Assenagon Balanced EquiVol P LU2249891487 5,46% -0,14% 8,76% 16,38% 19,15% 4,75% -1,93%
SGAIA Contour Tech Equity A $ acc LU1725199209 5,45% -1,57% 14,39% 76,59% 90,92% 16,23% -9,58%
PWM Responsible Balanced € DE LU0376545744 5,41% 0,56% 8,66% 21,80% 8,03% 7,95% -5,29%
UBS FS € Eq Def Put Write SF ETF € Acc IE00BLDGHT92 5,41% 1,09% 9,31% 27,35% 42,17% 3,85% -2,35%
GAM Star Global Rates SAA $ acc IE00B59GB660 5,39% 0,41% 7,15% 9,11% 45,58% 5,19% -2,88%
U ACCESS (I) Campbell AbsRet B € IE00BKYBHJ61 5,35% 1,71% -0,89% 7,12% 7,22% -4,89%
Vontobel Credit Opportunities A $ Dis LU2917874443 5,27% -1,03% 7,73% 5,13% -1,48%
SGKB Volatilität Offensiv I DE000A2QSGK8 5,26% 1,17% 8,77% 25,29% 28,22% 2,69% -1,00%
Lupus alpha Volatility Risk-Premium C DE000A1J9DU7 5,26% 1,55% 9,71% 15,09% 24,02% 5,02% -2,66%
LLB Strategie Total Return 2.0 (I-A) T AT0000A2R9P2 5,16% 0,53% 8,52% 24,68% 21,84% 8,57% -5,23%
HSBC GIF Multi-Asset Style Factors IC LU1460782227 5,14% 0,32% 9,10% 21,13% 21,76% 2,76% -0,48%
Sycomore Opportunities R FR0010363366 5,07% 0,08% 7,59% 11,88% -6,85% 9,24% -6,08%
OptoFlex P LU0834815366 5,03% 1,17% 9,12% 19,93% 21,82% 2,65% -0,88%
DWS Infrastruktur Europa RC DE000DWSE015 5,03% 0,11% 5,34% 14,49% 2,35% 0,00%
Empureon Volatility Screened F DE000A3D9GV2 5,03% 1,58% 9,01% 17,23% 3,92% -1,72%
JPM Global Eq Absolute Alpha € C Perf LU3133822224 5,02% -0,78%
AB Select Absolute Alpha A $ LU0736558973 5,00% -0,99% 6,93% 23,33% 29,82% 4,43% -2,29%
MontLake Dunn Wma Instit IE00BWVFLK42 4,94% 1,69% 14,31% 7,62% 8,33% -2,94%
Abaki UI A DE000A14XNT1 4,88% 1,49% 7,29% 13,29% 10,39% 2,83% -1,17%
Pro Invest Plus A € AT0000612700 4,84% 0,70% 10,01% 18,14% 8,54% 5,69% -3,64%
Wallrich AI Peloton P DE000A2JQH30 4,82% 1,03% 8,99% 12,18% 30,91% 8,03% -5,94%
Liontrust GF European Strat Eq A4 IE00BLG2W007 4,78% -0,91% 8,45% 32,32% 74,67% 9,95% -5,31%
Global Microfinance and SME Debt I LI0339972288 4,77% -0,45% 3,79% 9,85% 21,78% 5,40% -2,04%
Santander Total Return A € acc LU1917959469 4,60% 1,87% 10,25% 26,65% 9,85% 10,23% -7,16%
JPM Glo Equity Abs Alpha A perf Acc € LU3133821689 4,55% -0,86%
Nordea-1 Alpha 10 MA BP EUR LU0445386369 4,49% -0,36% 8,74% -0,39% -6,27% 15,18% -7,78%
SISF Alternative Securit Inc A $ acc LU2114932085 4,40% -1,10% 5,71% 12,91% 27,64% 5,30% -1,93%
Pimco Trends Man Fut Strat E acc IE00BWX5WK98 4,31% -2,18% 12,60% -5,46% 3,49% 6,51% -3,15%
BSF Global Event Driven A2 $ LU1251620883 4,30% -1,55% 6,17% 12,36% 19,84% 5,39% -2,01%
Lyxor Flexible Allocation A € LU0985424349 4,27% 1,89% 10,02% 32,16% 11,80% 7,07% -4,48%
Tungsten TRYCON AI Global Markets B LU0451958135 4,19% 0,30% 4,84% 8,65% 9,55% 6,48% -2,90%
JH Absolute Return A2 £ LU0200083342 4,15% -0,78% 5,12% 20,88% 22,76% 2,10% -0,71%
Mainfranken Wertkonzept ausgewogen DE000DK1CHU9 4,03% 2,03% 3,07% 12,85% 9,39% 4,46% -2,50%
BSF Sys AsiaPacific Eq AbsRet A2 h-€ LU1508158430 3,96% 0,04% 5,67% 40,93% 56,64% 4,20% -2,04%
RP Global Absolute Return DE000A0KEYF8 3,93% 1,11% 7,42% 17,27% 17,73% 3,78% -2,38%
UBS USD Overnight Rate SF ETF $ acc IE000QVOGR82 3,93% -1,09% 5,04% 5,51% -2,26%
HP&P Stiftungsfonds A DE000A2QCXE0 3,91% -0,16% 4,90% 41,59% 14,39% 5,59% -1,77%
SEB Fund 1 Asset Selection C € LU0256624742 3,89% 2,19% 8,56% -15,01% -2,98% 11,94% -8,09%
FTGF BW Glo Fix Inc Abs Ret PR €-h acc IE00B5VBQV99 3,88% 0,91% 3,93% 12,52% 1,74% 4,30% -2,86%
Sycomore Opportunities ID FR0012758761 3,87% 0,19% 6,87% 8,40% -8,93% 8,61% -5,98%
ansa global Q opportunities P LU0995674651 3,78% 3,49% 11,37% 28,85% 13,71% 11,29% -8,18%
Finreon Volatility Income A DE000A3D9F94 3,74% 1,16% 7,11% 17,35% 3,52% -1,90%
Helium Selection S € LU1112771768 3,71% 0,53% 6,86% 22,79% 35,83% 1,78% -0,72%
H2O Adagio FCP N FR0013186772 3,69% 1,41% 5,81% 18,17% 29,10% 4,04% -2,62%
LBBW Absolute Return Strategie 1 DE000A1H7227 3,65% 0,79% 5,84% 11,18% 14,24% 1,14% -0,47%
Nordea-1 Alpha 7 MA BP € LU1807426207 3,47% -0,22% 6,61% 1,97% -2,67% 10,67% -5,59%
Lazard Rathmore Alternative A €-h Acc IE00BG1V1C27 3,37% -0,01% 5,75% 17,73% 15,10% 1,21% 0,00%
CPR Invest Reactive A acc LU1103787690 3,36% 1,61% 7,27% 23,17% 15,37% 10,10% -7,35%
FGTC Absolute Return  A LU0327739230 3,34% 1,21% 6,73% 18,75% 9,67% 4,78% -2,91%
Franklin K2 Altern. Strat A acc $ LU1093756168 3,26% -2,75% 6,44% 14,50% 14,63% 6,11% -2,56%
SGAIA Wellington Pagosa A $ acc LU1732474868 3,24% -2,52% 3,09% 6,88% 20,58% 6,08% -3,30%
Salus Alpha Global Risk Parity P € LU1280953149 3,13% 2,24% 2,67% 28,27% 6,26% 15,58% -11,48%
First Private Wealth A DE000A0KFUX6 3,00% 1,26% 7,78% 19,52% 21,69% 9,02% -7,07%
Martagon Solid Plus P a DE000A411PH2 2,86% 0,82%
Pictet Abs Ret Fixed Income P $ LU0988402060 2,83% -1,36% 3,87% 9,73% 6,66% 5,32% -1,96%
Bethmann HAL Multi Asset Conservative RA LU0456032704 2,82% 0,45% 6,68% 19,47% -0,24% 7,40% -4,14%
Liontrust GF Glo ShortDated Corp B5 acc$ IE00BD85PP71 2,79% -1,28% 3,73% 9,78% 16,82% 5,09% -2,27%
Bethmann HAL Multi Asset Conservative SA LU0515461050 2,77% 0,44% 6,58% 19,71% 0,95% 7,39% -4,15%
SGAIA Egerton Equity A € acc LU0463469048 2,72% 1,30% 5,11% 55,02% 42,84% 9,34% -6,28%
Pimco Low Duration Opport Inst acc IE00BYWKH046 2,72% -1,62% 5,24% 15,70% 17,48% 4,60% -1,39%
Infinigon Investment Grade CLO Fonds DE000A1T6FY8 2,61% 0,43% 4,21% 22,81% 22,82% 0,89% -0,28%
Pictet TR Atlas P € LU1433232854 2,61% -0,10% 5,55% 21,27% 18,28% 3,68% -1,52%
ALAP I DE000A2P3XG8 2,53% 0,17% 3,74% 11,97% 8,82% 1,93% -0,64%
ATHENA UI I DE000A0Q2SF3 2,47% 0,10% 3,23% 13,41% 22,40% 1,47% -0,28%
PSM Macro Strategy B LU0232785963 2,46% -0,23% 1,37% 2,55% -1,01% 3,03% -1,39%
JPM IF Global Macro A acc $ LU0235842555 2,46% -0,32% 4,75% 0,34% 3,56% 5,02% -3,39%
Helium Fund B € acc LU0912261624 2,45% 0,16% 4,46% 13,52% 16,83% 0,70% -0,05%
La Tullius Absolute Return Europe DE000A1XDX12 2,37% -0,39% 3,56% 3,21% 40,82% 4,72% -1,16%
Stadtsparkasse Düsseldorf Abs Return DE000A0D8QM5 2,36% 0,26% 4,41% 16,89% 8,62% 4,55% -3,19%
First Private Systematic Merger Opp € I DE000A0Q95H1 2,34% 0,28% 3,13% 14,32% 17,71% 0,99% -0,29%
Ante Funds - Optionizer -CHF- LI1108479984 2,31% -0,89% 3,81% 9,82% 28,30% 5,18% -2,07%
GIS Abs Ret Multi Strategies DX LU0260160378 2,20% 0,09% 3,90% 18,07% 12,81% 4,21% -2,76%
HVP Target Equities € LI0017845913 2,19% 1,12% 6,57% 29,38% 18,26% 7,51% -4,78%
Mainberg Special Situations HI R DE000A2JQH89 2,15% -0,52% 3,01% 14,03% 15,31% 1,79% -0,75%
Eleva Absolute Return Europe R € acc LU1331973468 2,12% -0,66% 5,08% 20,12% 26,11% 7,46% -4,13%
Amundi Volatility World Q-H $ C LU0319687553 2,07% -2,63% 0,98% -0,72% 9,43% 10,68% -4,94%
Deka-Multi Strategie Global PB DE000DK0LMW8 2,06% 2,13% 1,97% 8,72% 4,86% 3,39% -2,71%
LaRoute Absolute Return Balanced DE000A3D1WK9 2,05% 0,27% 3,26% 11,60% 2,58% -1,73%
GREIFF "special situations" R LU0228348941 1,98% -0,05% 3,12% 6,14% -1,79% 3,71% -1,90%
Sauren Dynamic Absolute Return D DE000A1WZ3Z8 1,98% -0,09% 1,41% 13,00% 8,37% 7,63% -4,23%
Man Alpha Select Altern. DL £ IE00B60K3800 1,96% -1,97% 6,78% 11,54% 26,22% 9,33% -5,95%
SCSL European Loans A € Acc LU2618835974 1,89% 0,24% 3,43% 1,99% -1,23%
CT Real Estate Eq Market Neutral A Acc € IE00B7V30396 1,88% -0,15% 0,90% 5,79% 8,59% 1,91% -0,95%
B & M Leveraged Equity Fund LI0009024717 1,86% -0,41% 2,82% 22,73% 29,07% 13,12% -8,19%
UniInstitutional Short Term Credit M LU0175818722 1,85% 0,26% 2,93% 16,17% 16,54% 0,65% -0,20%
XAIA Credit Debt Capital P LU0644385733 1,82% 0,26% 2,68% 10,80% 14,66% 1,06% -0,53%
JPM Europe Equity Abs Alpha A acc € LU1001747408 1,82% 0,17% 4,99% 38,02% 53,63% 3,37% -1,30%
WAVE Total Return ESG R DE000A0MU8A8 1,78% 0,18% 2,41% 12,91% 12,98% 4,88% -3,43%
Pimco Dynamic Bond E acc IE00B3Y6DR28 1,72% -1,75% 3,75% 11,29% 10,42% 4,64% -1,72%
SISF Asian Bond Total Ret A $ acc LU0106250508 1,70% -0,88% 1,62% 5,48% 11,43% 4,57% -2,78%
Amundi Abs Ret Multi-Strat A € acc LU1882439323 1,61% -0,32% 5,07% 17,34% 0,91% 6,22% -3,81%
Active Equity Select AT0000496294 1,60% 2,67% 4,42% 31,14% 24,90% 7,34% -5,18%
GreenStars Moderate R A AT0000729280 1,51% 0,46% 3,52% 6,44% -11,44% 6,99% -5,69%
DNCA Invest Alpha Bonds A LU1694789451 1,44% 0,21% 2,96% 12,20% 26,26% 2,61% -1,68%
ERSTE Target A € AT0000A043V8 1,41% 0,34% 4,53% 16,37% 11,33% 4,91% -3,62%
10C-Arion i2 Swiss Real Est Debt CHF P LI1213608295 1,35% -0,58% 2,44% 8,76% 3,08% -1,67%
XAIA Credit Basis II P LU0462885483 1,33% 0,36% 2,39% 10,56% 13,96% 0,54% -0,08%
Fulcrum Diversified Abs Ret F € LU1551069641 1,29% -0,13% 5,13% 18,20% 22,15% 6,25% -3,60%
IQAM OptionsprämienStrategie Protect S AT0000A2W9P5 1,27% 0,33% 2,21% 10,25% 1,00% -0,71%
Candriam Diversified Futures C € acc FR0010794792 1,23% 0,77% 7,44% -5,92% 12,79% 7,43% -5,48%
Candriam Long Short Credit C € acc FR0010760694 1,17% 0,07% 2,06% 11,59% 12,86% 0,65% -0,36%
Jupiter Strategic Abs Ret Bond L €-h acc IE00BLP58K20 1,12% 0,24% 2,33% 7,63% 7,89% 3,61% -2,76%
Amundi Abs Ret Short Term Bd Sel I C FR0010157511 1,12% 0,11% 2,33% 18,24% 21,04% 1,01% -0,67%
Assenagon Alpha Premium P2 LU2053561937 1,08% 0,51% 4,39% 10,55% 20,26% 7,14% -4,95%
Candriam Risk Arbitrage C FR0000438707 1,03% -0,26% 1,74% 12,41% 9,22% 0,78% -0,29%
HSBC GIF Corp Euro Bd Fix Term 2027 AC LU2578823499 0,99% 0,34% 1,47% 12,79% 0,93% -0,63%
Candriam Bonds Total Return C LU0252128276 0,91% 0,07% 1,62% 9,77% 6,46% 1,10% -0,38%
JPM IF Income Opp A (perf) acc €-h LU0289470113 0,90% 0,18% 1,29% 6,99% 6,04% 0,31% -0,04%
Quoniam Global Credit MinRisk €-h I dis LU1120174708 0,80% 0,08% -1,28% 5,03% -4,42% 3,65% -3,55%
U ACCESS (I) Brigade Credit L/S B € IE000XKIFLG5 0,78% 0,52% 0,92% 16,69% 2,57% -1,63%
C-Quadrat ARTS FX Mean Reversion R DE000A41ED02 0,73% 1,85%
RAM SF European Market Neutral Eq B € LU0705071453 0,63% 1,21% 1,97% 31,62% 27,31% 3,00% -2,13%
Sauren Global Hedgefonds A € LU0191372795 0,58% -1,49% 2,80% 13,58% 10,52% 3,51% -2,10%
SISF EURO Credit Convict ShDur A € acc LU1293074719 0,56% 0,04% 1,19% 16,40% 5,65% 2,53% -1,92%
Candriam Abs Ret Eq Market Neutral C acc LU1819523264 0,54% -1,64% 2,96% 9,92% 12,94% 4,38% -2,60%
MainFirst Absolute Ret Multi Asset A LU0864714000 0,53% 6,14% 13,40% 40,85% 22,37% 12,98% -9,94%
Allianz Credit Opportunities IT13 € LU1505874849 0,39% 0,11% 1,14% 12,12% 9,96% 0,64% -0,40%
BSF ESG Fixed Income Strategies A2 € LU0438336264 0,37% -0,03% 1,65% 13,39% 10,89% 2,64% -1,97%
Pimco Credit Opport Bd Inst acc IE00B3N0PT13 0,36% -1,95% 2,43% 13,94% 21,17% 4,87% -2,22%
Incrementum Digital&Physical Gold € A LI0481314990 0,36% 12,97% 11,96% 143,40% 129,83% 19,15% -20,74%
Morgan St. European Fixed Inc Opp A LU1109965605 0,25% -0,07% 1,23% 13,49% 3,89% 3,06% -2,30%
Pictet Abs Ret Fixed Income HR dm € LU1498412292 0,22% 0,02% 1,11% 9,40% -6,14% 2,12% -1,48%
Robeco QI L/S Dynamic Duration DH EUR LU0230242504 0,21% 0,06% 0,28% 7,05% 7,75% 1,26% -0,78%
Vates Parade A LU1098509851 0,19% 1,03% -0,13% 15,10% 6,22% 5,94% -6,12%
Invesco Multi-Sector Credit A € acc LU0102737144 0,16% -0,06% 1,92% 15,90% 2,74% 3,27% -2,27%
Amundi Chenavari Credit I € IE00BWFRBY02 0,11% -0,23% 0,39% 16,01% 13,86% 1,85% -1,30%
NB Euro Bond Abs Ret € A acc IE000FWTH1G0 0,10% -0,10% 0,78% 3,53% -2,68%
BL Fund Selection Altern Strategies B LU1526088379 0,07% 0,41% 1,91% 10,08% 5,92% 5,65% -4,18%
UBAM Absolute Ret Fixed Inc APC € LU1088683765 0,02% 0,00% 1,81% 11,45% 4,78% 4,85% -3,49%
KGAL klimaSUBSTANZ R DE000A3ERMC9 0,00% 1,30% 3,15% 4,28% -2,57%
JPM IF Glo Macro Opportunities A acc € LU0095938881 -0,16% 1,79% 3,35% 0,11% -11,56% 9,04% -7,85%
Aviva Multi-Strategy Target Ret A € acc LU1074209328 -0,35% 1,18% 0,78% 14,98% 17,47% 3,41% -2,51%
CT (L) Global Abs Return Bond I Acc € LU1572610373 -0,35% -0,09% 1,26% 14,34% 7,35% 3,08% -2,28%
Pictet TR Diversified Alpha P € LU1055714452 -0,66% -0,81% 3,44% 19,10% 14,31% 3,76% -2,64%
Assenagon Alpha Volatility P2 LU0575268312 -0,67% -1,59% -0,49% -12,71% -8,80% 6,18% -4,78%
Candriam Index Arbitrage C FR0010016477 -0,76% -0,83% 0,56% 7,21% 8,26% 1,24% -0,96%
RAM SF Global Market Neutral Equity Eh € LU1520759108 -0,80% 1,33% 3,85% 21,52% 11,24% 5,98% -5,11%
Allianz Volatility Strategy AT € LU1602092592 -0,91% 0,72% 2,90% 2,63% 3,41% 4,55% -3,57%
Allianz Credit Opportunities Plus AT € LU2002383896 -0,95% -0,05% -0,63% 18,13% 10,92% 2,38% -2,04%
Berenberg Guardian R A DE000A3D9HK3 -1,02% -0,46% -2,14% 1,93% -2,15%
FS Toucan Absolute Credit S € inc LU2858698389 -1,05% 0,85% -0,83%
Fidelity Abs Ret Global Eq A PF Acc $ LU2210151697 -1,07% -1,33% 5,25% 11,24% 7,46% -2,92%
DNB TMT Long/Short Equities A € LU0547714526 -1,11% 5,45% 2,80% 16,17% 37,56% 16,74% -12,62%
Pax ESG Ertrag R DE000A2DJU04 -1,18% 0,46% -0,05% 6,97% -1,28% 2,48% -2,66%
Atvantis Global Opportunities R LI0235361610 -1,36% 0,07% -5,17% -10,67% -3,09% 8,49% -10,03%
BSF Emerging Companies Abs Ret A2 £ LU1990957067 -1,47% -3,07% 2,08% 14,78% -4,74% 10,31% -6,31%
Gamma Plus R DE000A2PYPV6 -1,49% 0,83% -1,63% 2,41% 2,58% 2,14% -2,60%
Carmignac Abs Return Europe A € acc FR0010149179 -1,57% -0,62% 0,29% 3,84% -0,94% 5,52% -3,99%
AIF Max Flexible € LI0433340762 -1,69% -0,42% -6,80% 3,58% -8,80% 5,99% -7,42%
CPR Invest Defensive A Acc LU1203018533 -1,92% 0,38% -0,35% 8,08% 3,34% 8,17% -6,79%
SMN Diversified Futures 1996 LU0070804173 -1,97% -0,81% 16,25% -23,47% 14,84% -9,20%
Aquantum Active Range Seed S DE000A2QSF49 -2,21% -1,26% -4,27% 6,07% 29,85% 6,56% -5,26%
UniInstitutional Commodities Select LU2547597836 -2,57% 5,28% 29,09% 18,05% -8,64%
Divas Liquid Diversifier I $ A DE000A414ZQ6 -2,62% -1,61%
ADR Managed Futures SI DE000A3E18Q4 -2,67% -1,61% 3,64% 8,24% -5,71%
Bellevue Global Macro HB CHF LU0513479864 -2,81% -2,03% -0,71% 11,23% 7,29% 8,81% -5,87%
DNCA Invest One A LU0641745921 -2,82% 1,23% -6,63% -0,34% 2,13% 5,25% -8,91%
JHH Pan European Absolute Return A1 € LU0264597450 -2,84% -2,43% 0,10% 19,70% 11,88% 10,38% -7,68%
BNY Mellon Adaptive Risk Overlay €-h acc IE000KRK3WL7 -2,91% -0,44%
Alken Absolute Return Europe H LU0572586757 -3,18% -0,81% -0,41% 43,63% 60,37% 6,64% -5,58%
BSF UK Equity Abs Return A2 £ LU1430596186 -3,49% -2,76% -0,27% 3,58% 13,82% 5,93% -5,63%
BSF European Absolute Return A2 € LU0411704413 -3,70% -1,84% -1,54% 5,69% 3,93% 6,82% -5,24%
Nordea-1 Dynamic Rates Opp BP € LU2643719961 -3,83% -0,38% 0,88% 6,09% -4,64%
Finreon Golden Income C DE000A41L6U2 -3,91% 5,56%
SGAIA SEG US Equity C $ Acc LU2528124667 -4,56% -0,82% -6,78% 1,97% 10,03% -8,73%
CT (L) Credit Opp 1EP € dis LU1829331716 -4,69% 0,12% -4,72% -8,46% -20,38% 6,67% -6,44%
Exane Pleiade A LU0616900691 -6,32% -4,07% 5,80% 9,34%
Pictet TR Corto Europe HP CHF LU0496443374 -8,45% -6,34% -7,78% -8,28% -2,76% 7,73% -5,98%
Options Premium Optimizer € LI0337149566 -8,95% 0,52% -9,69% -4,45% -3,38% 14,46% -16,03%
Castell Concept P-22-R DE000A2PMXT9 -9,01% -1,41% -5,62% -8,72% -5,78% 9,72% -9,90%
U Access L/S Japan CorpGov AEPC $ cap LU2187689620 -9,86% -5,49% -11,31% -11,98% 4,15% -10,16%
Austrian Eco CENSEO Prec Metals AIF € LI1403619219 -12,19% 11,76% 32,63% 34,22% -29,57%
Exane Overdrive A LU0923609035 -13,71% -0,59% -11,86% 5,87% 10,72% 7,91% -14,45%

FONDS TOPS

AKTIENFONDS DIE BESTEN SEIT 1.1.26
AKTIENFONDS DIE BESTEN SEIT 20  JAHREN
AKTIEN BIOTECH

Kurzname

ISIN

tgl. Perf. seit 1.1. tgl. Perf. 1 Monat tgl. Perf. 1 Jahr tgl. Perf. 3 Jahre tgl. Perf. 5 Jahre Volatilität 1 Jahr Max Drawdown 1 Jahr

Franklin FTSE Korea ETF

IE00BHZRR030

91,39% 10,11% 166,99% 203,06% 149,39% 72,00% -27,77%

Xtrack MSCI Korea ETF 1C

LU0292100046

85,74% 10,16% 163,37% 194,21% 138,54% 72,43% -28,46%

SISF Taiwanese Equity $ A acc

LU0270814014

82,45% 7,25% 117,89% 183,48% 165,78% 45,86% -13,40%

iShares MSCI Global Semiconductors ETF $

IE000I8KRLL9

77,54% -1,44% 135,57% 247,62% 300,81% 54,56% -21,43%

HSBC MSCI KOREA Capped ETF

IE00B3Z0X395

76,85% 0,35% 149,40% 181,83% 126,26% 72,52% -28,53%

Amundi MSCI Korea ETF Acc

LU1900066975

76,70% 0,03% 148,52% 182,59% 126,08% 72,74% -28,41%

Global X AI Semi & Quantum ETF $ acc

IE0000ZL1RD2

76,01% 0,22%

Barings Korea Trust £ acc

GB0000840719

75,46% 134,29% 179,97% 110,58% 51,20% -20,53%

HSBC NASDAQ Global Semiconductor ETF $

IE000YDZG487

73,59% -1,85% 130,43% 259,52% 54,07% -20,76%

Abaris Advanced AI A $

LI1350431667

72,57% 5,72% 89,33% 82,65% -31,49%
Kurzname ISIN Perf. 20 Jahre kum. tgl. Perf. 1 Monat tgl. Perf. 1 Jahr tgl. Perf. seit 1.1. tgl. Perf. 3 Jahre tgl. Perf. 5 Jahre Volatilität 20 Jahre
Invesco EQQQ NASDAQ-100 ETF dist IE0032077012 2208,00% -0,09% 25,63% 16,53% 85,87% 96,04% 17,60%
iShares NASDAQ-100® ETF (DE) DE000A0F5UF5 2133,30% -0,09% 25,53% 15,58% 86,11% 95,65% 17,87%
Janus Global Technology & Innov. A2 $ IE0009356076 1644,93% 0,70% 34,14% 25,84% 113,11% 90,11% 19,42%
Franklin Technology A acc $ LU0109392836 1639,10% 0,50% 31,67% 22,75% 98,90% 65,26% 20,06%
JHH Global Technology Leaders A1 $ LU0209158467 1577,49% -0,81% 36,63% 24,73% 119,58% 105,64% 18,46%
Fidelity Gl. Technology A € LU0099574567 1568,76% 3,58% 28,35% 15,73% 83,18% 94,87% 17,55%
AB International Technology A $ LU0060230025 1527,00% -1,04% 52,12% 29,96% 142,90% 98,21% 20,51%
JPM US Technology A dist $ LU0082616367 1463,40% -1,58% 20,24% 9,79% 82,20% 61,21% 23,03%
Vanguard US Opportunities Inv $ IE00B03HCW31 1368,94% 0,92% 48,59% 25,90% 85,83% 94,51% 17,57%
Candriam Eq L Biotechnology C $ acc LU0108459040 1335,21% 4,65% 59,56% 25,11% 81,32% 81,23% 21,66%
Kurzname ISIN tgl. Perf. seit 1.1. tgl. Perf. 1 Monat tgl. Perf. 1 Jahr tgl. Perf. 3 Jahre tgl. Perf. 5 Jahre Volatilität 1 Jahr
ARK Genomic Revolution ETF $ acc IE000O5M6XO1 64,23% 21,24% 97,78% 37,61%
Global X Genomics & Biotechnology ETF IE00BM8R0N95 42,90% 17,98% 79,55% 40,69% 26,74%
First Trust NYSE Arca Biotech ETF A $ IE00BL0L0H60 30,83% 6,88% 54,10% 65,61% 58,51% 20,67%
WEALTHGATE Biotech R DE000A3ETA12 28,21% 5,70% 76,38% 23,05%
UBS (L) EF Biotech $ P-acc LU0069152568 27,25% 11,56% 57,14% 58,54% 35,10% 19,99%
Invesco NASDAQ Biotech ETF A IE00BQ70R696 26,81% 9,04% 53,23% 67,25% 40,82% 17,97%
iShares Nasdaq US Biotechnology ETF $ IE00BYXG2H39 26,78% 9,04% 53,13% 67,20% 40,64% 17,94%
JHH Biotechnology A2 $ acc LU1897414303 26,49% 4,21% 78,57% 111,20% 137,22% 24,07%
iShares Nasdaq Biotechnology ETF $ US4642875565 25,61% 10,44% 51,35% 55,70% 26,60% 19,51%
Abaris Biotechnology Opportunities A $ LU2210105313 25,51% 8,51% 80,07% 134,37% 24,56% 32,98%
SONSTIGE FONDS DIE BESTEN SEIT 1.1.26
SONSTIGE FONDS DIE BESTEN SEIT 20 JAHREN
MISCHFONDS

Kurzname

ISIN

tgl. Perf. seit 1.1. tgl. Perf. 1 Monat tgl. Perf. 1 Jahr tgl. Perf. 3 Jahre tgl. Perf. 5 Jahre Volatilität 1 Jahr Max Drawdown 1 Jahr

MA Rogers Intern. Commodity Index ETF

LU0249326488

38,36% 3,56% 45,34% 37,42% 91,25% 24,15% -10,24%

Stability Core Satellite Strategie

LU0341503620

35,68% 4,35% 52,31% 48,75% 11,26% 20,69% -7,55%

DWS Invest Enh Commodity Strategy IC

LU1881476821

32,76% 4,04% 49,15% 45,27% 80,57% 23,86% -10,87%

RB LuxTopic Flex A

LU0191701282

31,05% 3,86% 37,47% 75,97% 63,38% 25,01% -10,51%

LBBW Rohstoffe 1 R

DE000A0NAUG6

31,02% 6,65% 53,37% 63,32% 75,73% 15,38% -8,54%

Invesco BB Commodity ETF Acc

IE00BD6FTQ80

30,56% 3,61% 43,70% 40,62% 78,86% 19,35% -9,46%

L&G All Commodities ETF $ Acc

IE00BF0BCP69

30,55% 4,15% 45,06% 40,84% 80,16% 19,38% -9,46%

WT Broad Commodities ETF $ acc

IE00BKY4W127

30,38% 3,60% 43,85% 41,39% 19,35% -9,52%

AIRC BEST OF US $

DE000A1W2BT1

30,33% 1,37% 44,03% 57,61% 45,52% 22,29% -7,54%

Pimco Commodity Real Ret E $ acc

IE00B1D7YH97

30,16% 3,58% 42,34% 41,07% 71,53% 18,05% -9,49%
Kurzname ISIN Perf. 20 Jahre kum. tgl. Perf. seit 1.1. tgl. Perf. 1 Monat tgl. Perf. 1 Jahr tgl. Perf. 3 Jahre tgl. Perf. 5 Jahre Volatilität 20 Jahre
Alegra ABS I (Euro) Fund B LI0019000533 401,38% -10,32% -0,78% -9,08% 32,25% 35,45% 19,48%
R-co Valor C € FR0011253624 387,39% -1,26% 3,34% 7,30% 40,53% 44,47% 14,59%
PremiumStars Chance AT € DE0009787077 352,22% 18,05% 4,77% 33,43% 74,19% 53,55% 11,98%
Janus Balanced A2 $ IE0004445015 339,30% 4,92% -0,02% 8,52% 33,02% 31,63% 9,78%
SQUAD Value A LU0199057307 328,99% 7,63% 2,23% 7,73% 31,14% 24,53% 13,34%
BBBank Dynamik Union DE0005326565 318,09% 14,84% 0,80% 22,23% 69,36% 62,83% 13,51%
Allianz Dyn MA Strat SRI 75 A € LU1089088311 317,83% 11,28% 1,93% 23,86% 56,81% 53,48% 11,59%
RB LuxTopic Flex A LU0191701282 316,55% 31,05% 3,86% 37,47% 75,97% 63,38% 13,92%
DWS ESG Multi Asset Dynamic FD LU0198959040 307,49% 18,46% 3,83% 27,95% 57,81% 49,25% 12,42%
WSS-Europa AT0000497227 300,24% 12,83% 5,45% 11,03% 41,39% 36,97% 26,89%
Kurzname ISIN tgl. Perf. seit 1.1. tgl. Perf. 1 Monat tgl. Perf. 1 Jahr tgl. Perf. 3 Jahre tgl. Perf. 5 Jahre Volatilität 1 Jahr Max Drawdown 1 Jahr
Stability Core Satellite Strategie LU0341503620 35,68% 4,35% 52,31% 48,75% 11,26% 20,69% -7,55%
RB LuxTopic Flex A LU0191701282 31,05% 3,86% 37,47% 75,97% 63,38% 25,01% -10,51%
AIRC BEST OF US $ DE000A1W2BT1 30,33% 1,37% 44,03% 57,61% 45,52% 22,29% -7,54%
G&W Trend Allocation Fonds DE0006780380 28,69% 8,07% 41,70% 39,06% 12,22% 18,54% -9,07%
SGKB (L) Danube Tiger B LU0161742381 27,56% 2,88% 39,70% 111,95% 83,44% 13,22% -6,95%
Allianz Asian Multi Inc Plus AT $ LU0384037296 25,39% 1,21% 35,25% 57,85% 32,15% 18,84% -5,85%
Allianz Glo Intell Cities AT $ LU1992135399 24,62% -0,49% 36,72% 71,44% 52,50% 19,46% -7,49%
RIV Rationalinvest VVF DE000A0MVZQ2 24,47% 2,67% 38,30% 66,45% 68,33% 15,00% -5,45%
Allianz Asia Pacific Income A € LU0348744680 24,25% 2,08% 36,45% 50,81% 72,66% 21,51% -8,04%
Value Intelligence Fonds AMI I a DE000A0YAX80 23,10% 7,32% 42,54% 74,15% 78,52% 16,94% -9,67%