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Tikehau Capital: Strategic Update

Tikehau mit neuen strategischen Zielen
Unternehmen

Tikehau Capital richtet seine Strategie neu aus und leitet nach Jahren des Plattformaufbaus eine „Harvesting“-Phase ein. Im Mittelpunkt steht künftig die konsequente Steigerung der Profitabilität sowie die langfristige Wertschöpfung für Investoren und Aktionäre.

23.02.2026 | 12:15 Uhr

Strategisch setzt die Gruppe auf drei zentrale Hebel:

Erstens soll die Plattform weiter skaliert werden, insbesondere durch den Ausbau des globalen Vertriebs in wachstumsstarken und bislang unterdurchdrungenen Regionen wie APAC, dem Nahen Osten und Nordamerika. Gleichzeitig liegt der Fokus auf der Skalierung der Kernstrategien, dem Ausbau von Multi-Asset-Mandaten sowie der stärkeren Erschließung des Private-Wealth-Segments.

Zweitens will Tikehau Capital die Umsatzqualität verbessern. Dazu gehört die gezielte Stärkung margenstärkerer Value-Add-Strategien sowie eine künftig stärkere Monetarisierung performanceabhängiger Erträge, da ein wachsender Teil der Fonds in eine reifere Phase eintritt. Damit soll die Ertragsdynamik über den Zyklus hinweg deutlich zunehmen.

Drittens wird die Ressourcen- und Kapitalallokation geschärft. Das Produktangebot wird gestrafft, Initiativen mit geringer Traktion werden reduziert und Kapital sowie personelle Ressourcen auf differenzierende, wachstumsstarke Strategien konzentriert. Parallel dazu soll die eigene Bilanz selektiver eingesetzt werden: weniger kapitalintensive Engagements in reifen Strategien, stärkere Fokussierung auf renditestarke Value-Add- und ausgewählte Credit-Strategien sowie mehr Flexibilität für Co-Investments und strategische Partnerschaften. Ziel ist eine höhere Kapitalumschlaggeschwindigkeit und verbesserte Rendite.

Für den Zeitraum 2026 bis 2029 strebt Tikehau Capital kumulierte Nettozuflüsse von über 34 Milliarden Euro an. Die Core-FRE-Marge soll bis 2029 auf 45-50 Prozent steigen (2025: 41 Prozent). Gleichzeitig bekräftigt das Unternehmen sein Investment-Grade-Rating sowie die Ausschüttung von über 80 Prozent des Asset-Management-EBIT an die Aktionäre. (pg)

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